Als VW 2019 den ID.3 auf den Markt brachte – und damit auch ihr erstes Elektroauto auf der neuen Plattform MEB – mussten die Wolfsburger zunächst etwas Kritik einstecken.

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Denn die sehr eigenständige ID-Designsprache gefiel nicht jedem, aber auch die fortwährenden Softwareprobleme und eine Materialauswahl im Innenraum, die nicht den gewohnten VW-Standards entsprach, wurden oft Ziel der Kritik. Das kürzlich vorgestellte Facelift sollte damit aufräumen, und das soll 2024 auch als leistungsstarker GTX kommen.

Heckantrieb für den ID.3 GTX

Beim Antrieb dürfte sich ein Blick in Richtung des größeren ID.4 lohnen, den es bereits als sportlichen GTX gibt. Dort verrichten zwei E-Motoren mit einer Gesamtleistung von 299 PS ihre Arbeit, dazu gibt's Allradantrieb. Ob ein ID.3 GTX jedoch mit Allradantrieb kommt, ist nicht klar, denn alle bisherigen Modelle des elektrischen Golf-Ablegers fahren mit Hinterradantrieb vor.
Mit der neuen Motorengeneration, wie sie auch im Cupra Tavascan zum Einsatz kommt, wäre ein ID.3 GTX mit Hinterradantrieb und 286 PS möglich. Wieviel Leistung das E-Auto am Ende bekommt, bleibt aber noch abzuwarten. Die Reichweite dürfte der höheren Motorleistung geschuldet etwas sinken, mit dem großen 77 kWh-Akku dürften aber immer noch über 500 WLTP-Kilometer drin sein.

Basispreis dürfte bei gut 55.000 Euro liegen

Optisch wird sich der sportlichste ID.3 auch als solcher zu erkennen geben, grundsätzlich aber das frische Design des Facelifts übernehmen. Hinzu kommen eine neue Frontschürze mit einem etwas größeren, mittleren Lufteinlass, dazu gibt's optisch leicht geänderte seitliche Air Curtains, die den Luftstrom um die Vorderräder verbessern.
Bleibt noch die Frage, was das elektrische Topmodell des ID.3 kosten soll. Mit einem Einstiegspreis von knapp unter 40.000 Euro ist der ID.3 nämlich kein Schnäppchen, der Pro S mit größerer Batterie startet sogar ab 47.595 Euro. Nimmt man wieder den größeren ID.4 als Vorbild, würde der Basispreis für den ID.3 GTX wohl mindestens bei 55.000 Euro liegen.