Cupra Tavascan (2023): SUV, Elektroauto, Marktstart, Preis, PS
Der neue Cupra Tavascan lässt den Technik-Bruder VW ID.5 alt aussehen
Wildes Design und bis zu 340 PS: Mit dem Tavascan bringt Cupra ein wenig spanisches Temperament in die Welt der oft biederen Elektroautos. Erster Check!
Bild: AUTO BILD
Was so aussieht wie das Showcar eines Designers, dem man freie Hand gegeben hat, wird 2024 tatsächlich so auf unseren Straßen zu sehen sein. Gestatten: der neue Cupra Tavascan.
Doch so futuristisch das Design, so bekannt ist die Technik des SUV-Coupés: Der Tavascan stand als Studie bereits 2019 auf der IAA in Frankfurt, als erstes vollelektrisches SUV der Marke. Unter dem Blech steckte schon damals der VW ID.5. Ungewöhnlich aber: Auf den ersten Blick hat sich in der Entwicklung von der Studie zum Serien-Fahrzeug gar nicht so viel getan.
Futuristisches Design und beleuchtete Logos
Da wären einmal die Scheinwerfer, mit dreieckigen Matrix-LED-Elementen statt ursprünglicher LED-Leiste. Die Shark-Nose-Front bekommt große Lufteinlässe für ordentlich Kühlung, ein kleinerer Atemschlitz oben verbindet die Scheinwerfer, darin der Cupra-Schriftzug.

Scharf gezeichnetes Design, coupéhafte Dachlinie und beleuchtete Logos zeichnen den Tavascan aus.
Bild: SEAT
Das wohl auffälligste Detail dürfte aber das beleuchtete Logo sein, das über dem Grill thront und das feurige Temperament des Spaniers abrundet. Hinten fällt ein dicker Diffusor und eine durchgehende Rückleuchte mit integriertem Logo (natürlich auch beleuchtet) ins Auge.
Auf großflächige Verwendung von Carbon wurde verzichtet, alle Zierelemente sind in glänzendem Schwarz gehalten. Spart Kosten, sieht trotzdem noch wild aus. Bis zu 540 Liter passen in das Ladeabteil des Tavascan, ein ganz ordentlicher Wert.

Auch hinten genug Platz: In Reihe zwei sitzen selbst groß gewachsene Menschen bequem.
Bild: SEAT
Und trotz der coupéhaften Dachlinie leiden auch groß gewachsene Insassen in Reihe zwei nicht unter Platzmangel, sitzen bequem mit guter Bein- und Kopffreiheit.
Soft-Touch vorne, Hartplastik hinten
Das Armaturenbrett ist nicht so klobig, wie man es von anderen Autos gewohnt ist, die "Central Spine" genannte Mittelkonsole wirkt schwebend und luftig. Die Oberflächen – zumindest vorne, hinten wurde Hartplastik verbaut – sind mit Soft-Touch bezogen, machen einen guten Eindruck.

Futuristisch: Die organisch anmutende Mittelkonsole wirkt fast wie bei einer Studie.
Bild: SEAT
In Sachen Infotainment spendieren die Spanier dem Elektro-SUV gleich einen 15 Zoll großen Zentralbildschirm mit den neuesten Cupra-Connect-Diensten und zahlreichen Assistenten.
Wem das 5,3-Zoll-Digitalcockpit hinter dem Lenkrad nicht große genug ist, der kann zusätzlich ein Head-up-Display ordern, sich so alle wichtigen Daten auf der Frontscheibe anzeigen lassen.

Im Innenraum wird's digital: Kaum noch Knöpfe, dafür viel Touch, in der Mitte gibt's ein 15 Zoll-Bildschirm.
Bild: SEAT
Ein besonderes Highlight dürfte aber die Ambientebeleuchtung sein. Sie besteht nicht nur aus klassischen LED-Leisten, die das Interieur illuminieren. Zusätzliche dreieckige Elemente befinden sich innerhalb der Türtafeln – und das nicht nur vorne.
Bis zu 550 Kilometer Reichweite
Die Technik teilt der Tavascan sich mit dem im Vergleich biederen Konzern-Bruder VW ID.5. 2019 hieß es noch, der Tavascan würde mit Allradantrieb und 306 PS kommen, doch das hat den Spaniern wohl nicht ausgereicht.
Denn zum Marktstart wird's zwei Versionen geben: eine mit einem E-Motor, Heckantrieb und 286 PS, eine mit Allradantrieb und 340 PS. Dank 77 kWh-Akku im Unterboden sollen bis zu 550 Kilometer drin sein.

Viel Kühlung dank großer Lufteinlässe, unter dem Blech arbeiten bis zu 340 PS.
Bild: SEAT
Die schnellere Allrad-Variante soll immerhin bis zu 520 Kilometer schaffen, eine sparsame Fahrweise mal vorausgesetzt. Ob später noch der etwas größere 82-kWh-Akku seinen Weg in den Tavascan findet, lässt Cupra aber noch offen.
Basispreis wohl über 50.000 Euro
Bis der Tavascan zu den Händlern rollt, wird es noch ein bisschen dauern, ab 2024 sollen die ersten Auslieferungen starten. Und die Preise? Die haben die Spanier noch nicht bekannt geben. Ein ID.5 mit Heckantrieb und 204 PS startet aktuell bei 48.970 Euro, der Tavascan dürfte also nicht unter 50.000 Euro zu haben sein.
Die Reise zum Fahrbericht wurde unterstützt von Cupra. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
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