VW Micro-Van space up!
Jetzt geht es voll up!

Die neue Kleinstwagenfamilie von Volkswagen geht in die zweite Runde – und wie! "space up!" nennen die Wolfsburger den Micro-Van, der in Tokio einen der Messe-Stars gibt. Und die selige Studie Microbus zwergenhafte Formen annehmen lässt.
- Stephan Bähnisch
Familien-Zuwachs bei Volkswagen: Auf die in Frankfurt gezeigte Studie up! lässt VW in Tokio den wandlungsfähigen Micro-Van space up! folgen. Im Vergleich zum geplanten Lupo-Nachfolger up!, der 2010 kommen soll, wurde die Van-Variante um 23 Zentimeter gestreckt und kommt jetzt auf 3,68 Meter Länge. Zum Vergleich: Das derzeit kleinste Familienmitglied von VW ist der Fox, der das frisch kreierte Raumwunder um satte 15 Zentimeter toppt. Trotzdem geizt der space up! nicht mit Laderaum. Zwischen 220 und 1005 Litern kann der Mini-Transporter einpacken. Die maximal vier Passagiere haben über gegenläufig angeschlagene Türen leichtes Spiel beim Einstieg. Vier Zentimeter Höhenzuwachs auf 1,54 Meter im Vergleich zum up! schaffen Kopffreiheit. Die Sitze lassen sich – bis auf den Fahrersitz – umlegen, so schluckt die Studie Gegenstände bis 2,80 Meter Länge. Die hinteren Plätze kann man dank integrierter Schalen und drehbarer Sitzflächen einfach in Kindersitze umwandeln, den Beifahrersitz um 180 Grad drehen.
Hecktüren wie bei einem Transporter

Intuitive Bedienung inklusive
Das Cockpit teilt sich der space up! mit dem zweitürigen Bruder. Zwei zentrale Displays informieren die Passagiere über die Kerndaten: Im Cockpit zeigt ein Acht-Zoll-Monitor Informationen wie die Geschwindigkeit, das Tankvolumen und die Reichweite sowie den aktuellen CO2-Ausstoß an. In der Mitte der Armaturen weist ein Sieben-Zoll-Monitor mit Touchsreen den Weg durch die Menüs, wobei die Bedienung kinderleicht – weil intuitiv – von der Hand gehen soll. Die Sitze bestehen aus einem neuartigen Airflow-Schaum, der sich individuell den Maßen der Passagiere anpassen soll. Befeuert wird der space up! zum geplanten Verkaufsstart 2010 heckseitig von einem Benziner, einem Diesel oder einem Elektromotor, die Kraft wird an die Hinterräder geleitet. Mit allen diesen Zutaten ist der kleine VW ein wirklich großer Wurf. Wenn er wirklich (so) kommen sollte, scheint der Erfolg des Retro-Zwerg-Bullis programmiert. Wie es mit dem eigentlichen Microbus weitergeht, verrät VW Mitte November 2007 auf der Automesse in Los Angeles.
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