Der aktuelle VW Passat (Baureihe B8) altert spurlos, wenn er gut behandelt wird. Vertreter lieben den großen Wolfsburger und das hat seinen Grund. Der Passat weiß mit viel Fahrkomfort und jeder Menge Platz zu überzeugen. Darüber hinaus gibt es ihn auf Wunsch umfassend ausgestattet. Die Motorenpalette ist VW-typisch riesig. So kann der Passat mächtig Spaß machen, wenn man sich für das richtige Exemplar entscheidet.

Viel Leistung und nur ganz wenige Kilometer

VW Passat Variant Highline: Jahreswagen
Der in Bayern inserierte Passat Variant begeistert mit 280 PS und erst 9500 Kilometern Laufleistung.
Zum Beispiel für den Passat Variant, den ein Händler in Mainburg (Bayern) aktuell im Angebot hat. Dessen Zweiliter-TSI leistet gewaltige 280 PS! Die Kraftübertragung übernimmt ein DSG. Allradantrieb sorgt dafür, dass dem Wolfsburger auch unter widrigen Bedingungen der Grip nicht abreißt. Die Erstzulassung datiert auf den Mai 2018. Auf dem Tacho stehen bisher kaum erwähnenswerte 9500 Kilometer. Eine Vergangenheit als Taxi oder Mietwagen verneint der Händler. Laut Anzeige wurde der Passat von seinem Erstbesitzer scheckheftgepflegt. Die Angabe, dass er unfallfrei ist, fehlt dagegen. Doch die Ausstattungsliste ist lang. Klar, schließlich handelt es sich um einen Passat Highline, also eine Nobelvariante. An Bord sind eine Mehrzonen-Klimaautomatik, Sitze mit Lordosenstützen, Schaltwippen, eine ganze Armada an Warnern und Assistenten, ein Infotainment-System mit integriertem Musikstreaming und ein Sportfahrwerk. Zusätzlich wird der Passat dadurch attraktiv, dass im Preis von 37.500 Euro eine Gebrauchtwagengarantie mit drin ist. Dazu gibt es auf den angegebenen Preis für AUTO BILD User 600 Euro Rabatt. Und sozusagen als Kirsche auf der Torte hat der VW eine Neuwagen-Anschlussgarantie bis 100.000 Kilometer.
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* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist www.dat.de.
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Der Passat B8 ist ein sehr solides Auto

VW Passat Variant Highline: Jahreswagen
Dieser Passat Variant 1.8 TSI hat gezeigt, dass VW sehr lange haltbare Autos bauen kann.
Nach durchwachsenen Dauertest-Erfahrungen mit einigen  VW begeisterte die Redaktion die Performance des VW Passat Variant 1.8 TSI rechts im Bild. Der Platzriese mit dem tollen Abrollkomfort, dem gelungen abgestimmten Fahrwerk und den großartigen Sitzen war auf 100.000 Kilometern einfach immer da, keine Reise schien ihm zu beschwerlich. Mehr als das: Weil er die bereits beinharte Standarddistanz problemfrei meisterte, verlängerte AUTO BILD den Test sogar auf 150.000 Kilometer. Dabei handelte sich der Passat nur für wenige Kritikpunkte ein. Als die Massagesitze an Bord ächzten, musste die VW-Werkstatt abschmieren. Die Trägheit mancher Assistenten hatte ihren Ursprung in nicht ganz mit dem Passat kompatiblen Entwicklungszyklen bei VW. Und dass die vorderen Stoßdämpfer Öl verlieren können, gehört beinahe schon zum VW-Repertoire.Auch bei der HU schlägt sich der Passat B8 sehr ordentlich. Die TÜV-Prüfer monieren höchstens mal den Zustand der Bremsscheiben. Das trifft aber meist auf Autos mit hoher Laufleistung zu. Ob der Passat der Wahl schonend gefahren wurde, sollte trotzdem vor dem Kauf bei einer Probefahrt gecheckt werden. Viele Exemplare (speziell Variant) haben ein Vorleben als Dienstwagen und ruppige Behandlung kann sich im Alter rächen.

Auf lange Sicht gibt es zwei mögliche Fehlerquellen

VW Passat Variant Highline: Jahreswagen
Mechanisch gibt es bei so einem VW Passat Variant meist kaum etwas zu meckern.
Gebrauchte VW Passat der aktuellen Baureihe hinterlassen sogar mit vielen Kilometern auf der Uhr noch einen soliden Eindruck. Mechanisch gibt es meist keinen Grund zur Kritik. Poltern die Achsen, sollte das Auto einem Sachverständigen vorgeführt werden. Das Fahrwerk ist relevant für die Sicherheit und die Kenntnisse eines Laien sind hier schnell überfordert. Viel Ausstattung bringt viel Komfort. Doch jenseits der 150.000 Kilometer kann sich die Software an Bord als potenzielle Fehlerquelle entpuppen. Das DSG ist ein eigenes Thema. Der Doppelkuppler erleichtert die Fahrt in der Stadt ungemein und funktioniert bei passender Pflege gut. Doch auf letztere kommt es an: Alle 60.000 Kilometer möchte das Getriebe frisches Öl haben. Fallen die Temperaturen, sollte der Fahrer das DSG seines VW mit stetig mehr Gefühl behandeln. Und den Wagen am Berg mit dem Gaspedal statt mit der Bremse festzuhalten, fällt aus. Eine Wandlerautomatik hält das aus, ein DSG nicht.