Bildergalerie VW US-Passat Facelift (2019)

Bildergalerie VW US-Passat Facelift (2019)

VW US-Passat Facelift: Preis

Darum ist der US-Passat so günstig

VW bietet den Passat in den USA viel günstiger an als bei uns. Dazu gibt's eine deutlich längere Garantie. AUTO BILD erklärt, woran das liegt!
In den USA gibt es den VW Passat ab 22.995 US-Dollar. Das sind umgerechnet rund 20.891 Euro. Zum Vergleich: Die europäische Version kostet in der Basis über 10.000 Euro mehr! Der US-Passat ist zwar nicht das gleiche Auto, mit 4,87 Metern Länge und dem Facelift-Kühlergrill im Touareg-Stil aber nicht weniger stattlich. Typisch US-Markt: Bei der niedrigen Preisansage fehlen noch die Steuern, die je nach Bundesstaat und Region unterschiedlich ausfallen. Im Raum Los Angeles sind das beispielsweise 9,5 Prozent. Rechnet man die auf den Basispreis des Passat, so kostet die Mittelklasse-Limousine 25.179 US-Dollar – das sind umgerechnet rund 22.800 Euro. In Europa startet der Passat bei 31.930 Euro.

Starker Basismotor, aber günstigere Materialien

VW setzt in der US-Mittelklasse einfachere Materialien ein. Der 6,3-Zoll-Touchscreen ist Serie.

Wer jetzt vermutet, der Preisunterschied kommt durch eine minderwertige Motorisierung zustande, der liegt falsch. Der Basis-Passat kommt mit einem 177 PS starken Zweiliter-TSI, Sechsgang-DSG ist Serie. Unterschiede gibt es aber bei den Materialien im Innenraum und der Verarbeitung. Hier geht es im US-Passat etwas klappriger zu als im hiesigen Modell, außerdem muss bei der Konnektivität Abstriche gemacht werden: Der zentrale Touchscreen misst 6,3 Zoll, ist Teil der Basisausstattung und kann nicht größer bestellt werden. Außerdem steht das Mittelklassemodell für den US-amerikanischen Markt nicht auf der modernen MQB-Plattform des Euro-Passat. Die technische Basis PQ46 der nordamerikanischen Variante geht in ihren Grundzügen sogar auf den Golf 5 zurück.

Sechs Jahre Garantie für US-Kunden

VW gibt auf den Passat in den USA sechs Jahre Garantie. In Deutschland sind es dagegen nur zwei Jahre.

Was bei vielen Passat-Kunden in Deutschland Neid erzeugen könnte, ist neben dem günstigeren Preis auch die deutlich längere Garantie auf Neuwagen. Volkswagen gewährt sie entweder für sechs Jahre oder 72.000 Meilen, was ungefähr 116.000 Kilometern entspricht. Die Garantieansprüche sind nicht an den Erstkäufer gebunden – wer seinen VW gebraucht kauft, kann die Garantie übernehmen. Hierzulande greift dagegen nur die gesetzliche Zweijahres-Garantie. Wer längeren Schutz haben möchte, der muss kostenpflichtig verlängern. Übrigens ist der Passat nicht das einzige Modell, das auf der anderen Seite des Atlantiks günstiger ist. In den USA liegt das Preisniveau von Neuwagen insgesamt etwas niedriger als hierzulande.

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