Die Auto-Hits von 1985 stürmen 2015 die Oldie-Charts. Einige Ohrwürmer von damals klingen bis heute nach. Andere sind längst vergessen und verhallt. Fünf Klassiker, die 2015 30 werden, stellen wir hier vor: BMW E30 Cabrio, Subaru XT, Fiat Uno Turbo, VW Scirocco White Cat und Mercedes 190 E 2.6. Daneben folgen in der Bildergalerie viele weitere des legendären Autojahrs 1985. Genießen Sie das Wiedersehen!Wer 1985 vom Scirocco White Cat träumt, ist von den 30 meistens noch ein gutes Stück entfernt. Den 190er hält er für eine Spießerkarre, und beim 3er Cabrio faszinieren zwar der musikalische Sechszylinder und das dachlose Fahren, aber ein Gefühl der Dekadenz fährt mit. Was ist aus ihnen geworden? Auch heute sieht die BMW-Lady weiß Gott nicht wie ein Oldtimer aus. Der Subaru XT ist schon zu Lebzeiten ein Fall für die Exoten-Ecke. Den Fiat Uno hat der Rost geholt, und dem Scirocco gab die Dorfjugend mit ihrer Tiefer-breiter-schneller-Bastelei den Rest, als er ins Teenie-Alter kam. Kaum zu glauben, dass die Erstzulassung dieser Autos nun drei Jahrzehnte zurück liegt – vor allem bei Mercedes und BMW, die ja fast noch zum gewohnten Straßenbild gehören. Lange nicht gesehen, heißt es bei den anderen.
Für Überlebende von 1985 gilt ab sofort: Sie bekommen 2015 das H-Kennzeichen und werden damit offiziell zum Kulturgut. Der automobile Ritterschlag zahlt sich jedoch – anders als bei älteren Klassikern – nur noch selten aus. Der ab Mitte der Achtziger forcierte Einbau von Katalysatoren führte zu besseren Abgaswerten und minderte die Steuerlast; viele Autos lassen sich mit Kaltlaufreglern zudem auf die Euro-2-Norm bringen.
Bildergalerie
Vergessene Helden der 80er-Jahre: Wo sind sie geblieben?
BMW 325i Cabrio – ganz schön nackt
So nackt obenrum! Das E30 Cabrio begeistert 1985 Fachwelt wie Publikum.
Bild: Andreas Lindlahr
Auf der IAA 1985 steht das schockierend freizügige BMW-E30-Cabrio und löst Begeisterungsstürme aus. Im heutigen Straßenbild wirkt der offene 325i zierlicher als die meisten aktuellen Kompaktwagen. Die IAA ist die Bühne für das Vollcabrio der 1982 präsentierten Baureihe, und dem Publikum – Fachpresse und Besuchern – klappt die Kinnlade runter. Ein Kaufrausch der Interessenten folgt: Schon im ersten Produktionsjahr 1986 unterschreiben rund 10.000 Frischluft-Fanatiker einen Kaufvertrag. Was hat die Konkurrenz dem entgegenzusetzen? Nichts! Wer einen vollwertigen Viersitzer mit vernünftigem Kofferraum, aber voll versenkbarem Verdeck ohne Bügel sucht, muss reich sein. Denn so ein Auto gibt es Mitte der Achtziger nur von Rolls-Royce und Bentley.
Aufklappen ganz einfach
Mit wenigen Handgriffen ist das Stoffdach nach hinten geschlagen: Wer sich die einzelnen Punkte nicht merken kann, findet die Anleitung auf einem Aufkleber auf der Fahrer-Sonnenblende. Ein Dreh am Zündschlüssel, und der famose Reihensechszylinder mit der Bezeichnung M20 grummelt los. Was ist nicht schon über diesen Motor philosophiert worden! Und ja, es stimmt: Er ist wunderbar laufruhig, wunderbar sanft, wunderbar drehfreudig. in Verbindung mit dem straffen Fahrwerk und der direkten Zahnstangenlenkung stellt sich rasch jenes Flow-Gefühl ein, das das Aussteigen zum Akt der Selbstüberwindung macht.
Subaru XT – Technologie-Keil aus Japan
Kantig und keilförmig: Der Subaru XT verbindet futuristische Keilform mit Allradantrieb.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
Der Technologie-Keil Subaru XT tritt auf, als käme er direkt aus der Zukunft. Für den japanischen Hersteller hat sie 1985 gerade erst begonnen. Sein kantiges XT- Coupé fräst Spuren in den Schnee, strömungsgünstig versenkte Türgriffe gelten als Erbe des Flugzeugbaus, und im Armaturenträger glimmen Kontrollleuchten fast so zahlreich wie im Cockpit einer Boeing. Ein 30 Jahre altes Auto, das aussieht, als könne es fliegen. Im XT stecken alle Themen, die Autokenner im Jahr 1985 bewegen: Aufladung und Allradantrieb.
Doch es hilft ihm nichts. Der Subaru XT ist nicht das Auto, das technikverliebte Käufer Mitte der Achtziger auf dem Zettel haben. Der Allradpionier wird rechts überholt: vier angetriebene Räder im Pkw gibt es inzwischen auch bei Ford (4x4), BMW (iX), VW (Syncro), Toyota (4WD) und Mercedes (4Matic). Und wer Turbo und Allrad will, träumt eigentlich vom Trendsetter Audi Quattro. Zwar ist der Cw-Wert sensationell niedrig, der Motor kräftig und zuverlässig. Auch das elektropneumatische Fahrwerk hat es in sich, es kann den Aufbau bei Bedarf drei Zentimeter hochpumpen, per Sensortechnik während der Fahrt auf Niveau halten, und ab 80 km/h wieder computergesteuert runterfahren. Das alles nützt dem Subaru nichts. Nur 1056 XT verkauft Subaru in Deutschland.
Fiat Uno Turbo – Knallbüchse aus Italien
Fiat Uno Turbo – ein Knallbonbon mit 105 PS
Bild: Lena Barthelmess
Fiat stellt den Uno Turbo 1985 beim Saisonauftakt der Formel 1 in Rio de Janeiro vor. Der kleine Italiener macht jede Menge Spaß – und der definiert sich vor allem über die Fahrleistungen: null auf 100 in 8,3 Sekunden! Und 200 km/h Spitze. Nur wenige Autobauer wenden sich ihren kleinen Krawallmachern mit soviel Liebe zu wie Fiat. Zylinderkopf, Nockenwelle, Kolben und Ventile konstruieren die Italiener komplett neu, sogar eine Heckklappe aus Kunststoff mit eingebautem Spoiler wird eigens für den Uno Turbo angefertigt. In den Vergleichstests seiner Zeit ist er fast immer vorn dabei: Everybody’s Darling aber wird er nie. Warum? Weil es im Leben nicht immer gerecht zugeht. Und weil er ein Fiat ist. Es hatte sich einfach in zu vielen Köpfen zementiert, dass ein Fiat rostet und klappert. Dabei weht im Uno Turbo derselbe Geist wie im Golf I GTI. Mit seinen 845 Kilogramm war der Fiat ja nur 35 Kilogramm schwerer. Heute hat sich der feurige kleine Italiener rar gemacht. Es gab für ihn nur zwei Möglichkeiten: Er wurde verkannt oder verheizt.
Bildergalerie
Autos der 80er aus Frankreich und Italien
Scirocco White Cat – die Unschuld vom Lande
Strahlend weiß: Der VW Scirocco White Cat ist wie Disco-Fox auf Rädern.
Bild: Flo / AUTO BILD
Die zweite Scirocco-Generation konnte dem Urahnen nicht im Ansatz den Kanister reichen. Von März 1981 bis September 1992 rollten bei Karmann in Osnabrück gerade einmal 291.497 dieser Volkssportler vom Band. Der Scirocco I brachte es in nur siebenjähriger Bauzeit auf 504.153 Exemplare. Vom White Cat verkaufte VW nur 832 Exemplare. Das Drama nahm Anfang 1977 seinen Lauf. Scirocco-I-Erfinder Giorgio Giugiaro legte eine noch kantigere Weiterentwicklung seines Designerteils vor. VW entschied sich für den runderen Entwurf des hauseigenen Designteams. Die Reaktion der Kunden? Na ja. Das hatte abgesehen vom neuen Design zwei weitere Gründe: Zum einen hob VW die Preise im Vergleich zur ersten Generation um durchschnittlich zehn Prozent an, andererseits fuhr das Audi Coupé praktisch zeitgleich in denselben Showroom der VAG-Partner.
Hinten fallen die weiß hinterlegten Rückleuchten auf - exklusiv im "White Cat"
Bild: Flo / AUTO BILD
VW reagierte, ersetzte den 1.6er mit 110 PS durch den neuen 1.8er mit 112 PS. Und schmiss den 1.3er mit 60 PS aus dem Programm: zu lahm. Fortan gab es drei Motoren: die 1,5-Liter-Maschine mit 70 PS und Viergangschaltung, den 1.6er mit 85 PS und 4+E-Getriebe, den 1.8er mit fünf Gängen für GTI und GLI. Weitere Maßnahme der Wolfsburger Rechenschieber: Sie spendierten dem Scirocco mehr Ausstattung für weniger Geld. Plötzlich lief es. Es folgte ein neuer Motor, ein 1,8-Liter mit 139 PS, die Version mit Kat brachte es auf 129 Pferdchen. Das war der Einstieg in die 200-km/h-Liga. Erkennungszeichen: vorn im Grill der kleine rote Schriftzug "16V“, hinten die elektronische Dachantenne. Womit die Geschichte des Scirocco II schon fast zu Ende erzählt wäre. Denn: Es kam nicht mehr viel. Lag zum einen am Corrado mit Golf-II-Technik ab 1988, zum anderen daran, dass VW den Scirocco 1989 nur noch mit 95 PS anbot und die Lücke zum 160-PS-Corrado erst zum Modelljahr 1991 schloss, den 16V wieder anbot. Kurz: Sie haben den Rocco langsam sterben lassen.
Mercedes 190 E 2.6 - Tiefstapler des Jahres
Mit Sechszylinder wird der Baby-Benz 190 E 2.6 Tiefstapler des Jahres.
Bild: Markus Heimbach
Der 190 taugt kaum zum Partyhelden der 80er. Im Neonlicht des Disco-Parkplatzes wirkt er heute wie ein Oberregierungsamtmann, der sich auf dem Weg zum Kammermusikkreis verirrt hat. Dabei ist er ein fortschrittlicher Typ: Mercedes-Traditionalisten schluchzen 1982 leise in ihre Stofftaschentücher, als sie den kantig-kompakten und chromfreien 190er zum ersten Mal sehen. Doch die Barockzeit von W 123 und W 116 ist vorbei. Immerhin kommt Ende 1985 – rund eine halbe Million 190er mit vier Zylindern sind produziert – ein großer kleiner Benz, der Liebhaber mit besonders feinem Gehör beglückt. Die Maxisingle unter den Mittelklassemodellen trägt den Schriftzug 2.6 auf dem Heckdeckel: Tatsächlich, der lange Reihensechser mit dem Kürzel M 103 – immerhin Basismotor der S-Klasse – passt rein. Wer Understatement mag, hat einen neuen Traumwagen.
Der erste kompakte Luxus-Benz: MB 190 E 2.6
Bild: Markus Heimbach
Ohne Automatik – damals 2525 Mark teuer – ist der kleine Luxuswagen allerdings schwerer zu genießen. Ja, die alte Schaltbox hat nur vier Stufen, wie es zu Anfang der Achtziger üblich war. Die Alternative ist das Gehakel der Handschaltung und Bonanza-Geruckel im Lastwechselbetrieb, das Mercedes erst Jahre später richtig in den Griff bekam. Es kommt also nicht nur auf den Motor an, sondern auch auf die Anwesenheit der passenden Extras. Velourspolster passen gut zum 2.6er, weil sie ihn nostalgischer wirken lassen. Schiebedach harmoniert besser als Klimaanlage. Sportlenkräder, Tieferlegungen und Radios im Spielkonsolen-Design fordern den sofortigen Rückbau. Keine Frage: der Zwosechser ist der dezenteste aller Luxus-Benze.
Bildergalerie
Reif fürs H-Kennzeichen: Klassiker von 1985
Reif fürs H-Kennzeichen: Klassiker von 1985
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Was das Team um BMW-Designchef Claus Luthe beim BMW-E30-Cabrio leistet, ist atemberaubend: Ein viersitziges, spritziges Cabrio dieser Größe gab es zuvor nicht. 2015 feiert das BMW 325i Cabrio 30. Geburtstag.
Bild: T. Klein
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Mit den dicken 15-Zoll-BBS-Felgen und 205er-Walzen ist das 325i Cabrio auch schön. Doch mit schlanker 195er-Bereifung auf 14-Zoll-Alus wird sein filigraner Charakter noch besser betont. Okay, das ist natürlich Geschmackssache.
Bild: Theo Klein / AUTO BILD
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Anders als bei vielen modernen Cabrios fühlt man sich nicht an den Allerwertesten eines Sumo-Ringers erinnert, wenn man das E30-Cabrio von hinten sieht.
Bild: Theo Klein / AUTO BILD
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Vier (nicht allzu korpulente) Erwachsene finden Platz.
Bild: Theo Klein / AUTO BILD
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Schlicht und gut: Schwarz ist das Plastik im Cockpit, wohin das Auge reicht.
Bild: Theo Klein / AUTO BILD
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Im Alter können die Anzeigen schon mal spinnen, hier tun sie's nicht.
Bild: Theo Klein / AUTO BILD
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Spitze sind 214 km/h. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt das 325i Cabrio in 8,3 Sekunden.
Bild: Theo Klein / AUTO BILD
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Der Kofferraum fasst bei offenem Dach noch 312 Liter.
Bild: Theo Klein / AUTO BILD
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Den M20-Sechszylinder mit oben liegeder Nockenwelle und Antrieb über Zahnriemen loben alle – und das völlig zu Recht.
Bild: Theo Klein / AUTO BILD
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Der Technologie-Keil Subaru XT tritt auf, als käme er direkt aus der Zukunft. Für Subaru hat sie 1985 gerade erst begonnen.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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Turbo, Allrad, Technik: Geradlinig, hoch talentiert und dank Zweifarblack sogar ein wenig elegant: Im XT steckt alles, was Subaru vor 30 Jahren zu bieten hat.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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Im XT stecken alle Themen, die Autokenner im Jahr 1985 bewegen: Aufladung und Allradantrieb. Und er hat einen geringen Luftwiderstandsbeiwert.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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Typisch japanisch: Die Klappscheinwerfer dürfen auch beim XT nicht fehlen.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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Der Kunststoff mag trist und grau sein, aber das ist nur Tarnung — ein XT ist sehr unterhaltsam! Der gebogene Schaltknüppel fühlt sich nach Hubschrauber an.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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Die vollgepackten Bedien-Satelliten sind an das verstellbare Lenkrad gekoppelt.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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Im Armaturenträger glimmen Kontrollleuchten fast so zahlreich wie im Cockpit einer Boeing. Und trotzdem: "Fliegen kann der Subaru noch nicht", schreibt AUTOBILD-Kollege Dierk Möller als Headline über den Test ...
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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... des Subaru XT. "Aber er sieht noch heute so aus", möchten wir 30 Jahre später ergänzen. Bei den Fotoaufnahmen knackte der 30 Jahre alte XT die 333.333-km-Marke.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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Weil er ein Japaner ist, kann er natürlich auch praktisch: Die Rückbank in grauem Sportkaro-Velours ist ...
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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... umlegbar und bietet zusätzlichen Stauraum.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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Irgendwo in der Tiefe, unter Schläuchen und Nebenaggregaten begraben, boxt rau der Vierzylinder-Motor. 136 Turbo-PS reichen aus, um Spaß zu haben.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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Der XT und seine Fans haben Glück: Dieses eine Mal verzichteten die Subaru-Designer auf das markentypisch öde Design und entwarfen ein Auto, dem die Menschen auch 30 Jahre nach dem Debüt noch hinterherschauen. Die Technik ist – typisch für japanische Autos der 80er-Jahre – größtenteils für die Ewigkeit gemacht. Allenfalls das serienmäßige Pneumatik-Fahrwerk kann Sorgen bereiten.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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Auch der Fiat Uno Turbo i.e. wird 2015 30. 1985 war er der heißeste Import des Jahres. Der Uno Turbo ist jung und wild, schneller als viele andere Knallbüchsen – und zeigt sogar dem Porsche 944 frech die Rücklichter. Zum Volkshelden bringt es der stärkste aller Uno trotzdem nie.
Bild: Lena Barthelmess
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Rot, italienisch und – inzwischen – ziemlich exklusiv: Unter der Haube brennt der Turbo ein Feuerwerk ab, doch äußerlich gibt sich der rasanteste Uno vergleichsweise dezent. Spoiler sowie Leichtmetallräder von Abarth (hier in 14 statt 13 Zoll) sind fast alles.
Bild: Lena Barthelmess
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Auch ein schöner Rücken kann beglücken. In diesem Fall ist er aus Kunststoff, einschließlich der integrierten Lippe über der Heckscheibe.
Bild: Lena Barthelmess
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So waren sie, die "Türgriffe" der 80er-Jahre-Kleinwagen – verdammt unpraktisch und außerdem der Lebensdauer langer Fingernägel nicht gerade zuträglich.
Bild: Lena Barthelmess
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Der Fahrer sieht Rot: Das Dreispeichenlenkrad gab es so nicht im Uno Turbo — dafür den feuerroten Teppichboden. Eigenwillige Bedienungssatelliten hinterm Lenkrad für Licht und Scheibenwischer.
Bild: Lena Barthelmess
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Viel Platz bot die Rückbank nicht. Die roten Gurte waren Serie.
Bild: Lena Barthelmess
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Da bleiben keine Fragen offen: Guckkasten-Cockpit mit sieben Rundinstrumenten inklusive Anzeigen für Öltemperatur, Öl- und Ladedruck. Das Tacho geht sehr optimisitsch bis 240 km/h.
Bild: Lena Barthelmess
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Die Stoppuhr unter dem Rückspiegel gab es hingegen nur als Extra.
Bild: Lena Barthelmess
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Hier zeigt sich die Liebe zum Detail – sportlich gelochtes Gaspedal.
Bild: Lena Barthelmess
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Der Vierzylinder vorn quer hat es faustdick unter dem Zylinderkopf. 105 PS schlummern hier.
Bild: Lena Barthelmess
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Antiskid, das ABS von Fiat (als Sonderausstattung erhältlich), war leider kein großer Wurf.
Bild: Lena Barthelmess
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Strahlend weiß und die Unschuld vom Lande: Der VW Scirocco II White Cat ist wie Disco-Fox auf Rädern. Rocco Nummer 2 wurde elf Jahre gebaut – mit Golf-I-Fahrwerk.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Rundumspoiler in Wagenfarbe, weiße Innenausstattung und an der B-Säule der Schriftzug "white cat" in ähnlichen Lettern wie die "Nora"-Kette von Thomas Anders. Verrückte 80er.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Gerühmt wegen seiner sportlichen Talente, also Handlichkeit, Fahrleistungen, Fahreigenschaften, ist der Scirocco II sehr ausgewogen. Hinten ist es freilich eng und das Styling innen wie außen brav.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Weiße Streifen auf die Rückleuchten geklebt – fertig ist der Scirocco White Cat.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Kofferräume durften in den 80ern Ladekante haben, die Zielgruppe kannte das Wort "Bandscheibenvorfall" nicht. 414 Liter passen rein.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Tacho und Drehzahlmesser stammen vom Golf II, auch die Aluräder im Format 6 x 14 mit 185er-Schlappen kennen wir vom Golf.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Weiße Sitze (bei Auslieferung) – das muss man sich erst mal trauen! Das Sondermodell White Cat hatte sie.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Das Vierspeichen-Sportlenkrad (37 Zentimeter Durchmesser) kennen wir aus Golf und Passat. Kassettenradio "Delta" mit Autoreverse-Funktion.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Der fünfte Gang ist laaang übersetzt, das E steht für Sprit einsparen.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Tacho und Drehzahlmesser stammen wieder vom Golf II.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Der 1.8er im White Cat leistet 90 PS, schafft 178 km/h Spitze und den Spurt auf Tempo 100 in 10,5 Sekunden. Der 1.8er mit Vergaser wurde von 83 bis 88 im Scirocco verbaut, schluckte neun Liter Super.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Auf der Waage 900 Kilogramm, unter der Haube 90 PS oder mehr – klar, dass diese Kombination Spaß macht. Der Scirocco II galt in den 80er-Jahren dank Großserientechnik als bezahlbarer Sportwagen. Allerdings war er rein technisch schon damals verstaubt, schließlich lebte in ihm der Golf I weiter, denn Fahrwerk und Fahrgestell entstammen dem 70er-Jahre-Ahnen.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Der leiseste Hit des Jahres 1985 kommt von Mercedes. Als Sechszylinder läuft der zurückhaltende 190 E 2.6 fast unbemerkt zur Höchstform auf. Sollte der Funke heute nicht gleich überspringen: Nehmen Sie sich Zeit, und hören Sie etwas genauer rein.
Bild: Markus Heimbach
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Mercedes-Traditionalisten schluchzen 1982 leise in ihre Stofftaschentücher, als sie den kantig-kompakten und chromfreien 190er zum ersten Mal sehen. Doch es bringt alles nichts, die Barockzeit von W 123 und W 116 ist vorbei.
Bild: Markus Heimbach
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Das kantige Hinterteil ist zu Beginn der Achtziger noch ein provokanter Anblick.
Bild: Markus Heimbach
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Statt Klimaanlage wählen konservative Käufer das E-Schiebedach.
Bild: Markus Heimbach
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Klarheit regiert: Damals fanden wir diesen Arbeitsplatz ein bisschen zu ernst, heute lieben wir seine Übersichtlichkeit.
Bild: Markus Heimbach
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Fast alle Kunden nahmen den 2.6er mit Automatik.
Bild: Markus Heimbach
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Für den Mercedes 190 E 2.6 gab es einige Extras. Zum Beispiel ein Sperrdifferenzial (Aufpreis 1539 Mark), zu erkennen an der Zusatzlampe im Tacho.
Bild: Markus Heimbach
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Zu der exotischen Ausstattungskombination von unserem Fotowagen gehört auch ein Kassettenradio.
Bild: Markus Heimbach
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Hier wurde vorn längs ein Reihensechszylinder mit 160 Pferdestärken verbaut.
Bild: Markus Heimbach
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Der 190 ist ein Auto für die Ewigkeit, seine Fans halten ihn qualitativ für den besten Benz überhaupt. Empfindliche Elektronik hat er nicht an Bord, die Rostvorsorge ist perfekt, die Großserientechnik extrem solide. Der Abrollkomfort ist auch (nein: gerade) im Vergleich mit neuen Fahrzeugen immer noch top.
Bild: Markus Heimbach
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Hier kommen weitere Jubilare: Alfa Romeo 75: Zum 75. macht Alfa sich und den Fans noch ein Geschenk – das letzte vor der Übernahme durch Fiat.
Bild: Werk
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Audi Sport Quattro S1: Gruppe-B-Wahnsinn: Mit wilden Spoilern und Hunderten PS über Straßen und Pisten.
Bild: dpa
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BMW M3: Jetzt macht er dicke Backen: Der M3 zeigt, wie viel Freude am Fahren auch ein Vierzylinder bieten kann.
Bild: Werk
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Ford Scorpio: ABS in Serie. Konservative Kunden irritiert die Form. Hätten sie damals gewusst, was noch alles kommt ...
Bild: Werk
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Honda Accord: Honda dreht auf: Die dritte Generation des Accord ist handlich und besonders leise.
Bild: Dirk Hourticolon
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Ford Sierra RS Cosworth: Zweiliter-Turbo, 204 PS – ob man den Spoiler auch vom Mond aus sieht?
Bild: Uli Sonntag
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Citroën CX: Das große Facelift bringt Plastikstoßfänger, Rundinstrumente statt Lupentacho und 166 Turbo-PS.
Bild: Werk
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Lamborghini LM002: 1985 wieder mal angekündigt, jetzt mit 455 PS. So geht der V12-Klotz 1986 auch in Produktion.
Bild: Werk
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Lancia Y10: Der Lifestyle-Winzling, fast immer mit schwarzer Heckklappe, heißt in Italien Autobianchi.
Bild: Werk
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Mazda RX-7: Verbeugung vor Porsche: Optik wie der 924 S, auch fast so schnell, aber dank Wankelmotor viel exklusiver.
Bild: Uli Sonntag
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Mercedes W 124 T-Modell: Wertstabiler Sternen- und Lastenträger – der damals wohl edelste aller Kombis.
Bild: Markus Heimbach
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Porsche 959: 1983 vorgestellt und 1987 endlich ausgeliefert, startet der Supersportwagen als Wüstenfuchs 1985 in Paris, erreicht Dakar aber nie.
Renault 5: Damit der kleine Freund nach zwölf Jahren weiter Freunde findet, kommt 1985 die zweite Generation.
Bild: Werk
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Renault Alpine V6: Eine Diva wird gezähmt – für die echten Fans ist sie nun aber nicht mehr aufregend genug.
Bild: Conrad Piepenburg
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Volvo 480: Ein aerodynamischer Volvo – leider genau das, worauf die Welt 1985 gerade nicht gewartet hatte.
Bild: Werk
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VW Golf GTI 16V: Vierventiler mit 129 bis 139 PS: Noch ein letztes Mal zeigt der GTI dem Kadett GSi die Rücklichter.
Bild: Markus Heimbach
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Honda Legend: Anspruchsvolle 4,80-Meter-Limousine, gemeinsam mit dem Rover 800 entwickelt. 1987 als Coupé.
Bild: Klaus Kuhnigk
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VW Käfer: Zum letzten Mal rollt der Dauerläufer 1985 als Neuwagen auf die IAA. In einer Welt von 16V und ABS hat sich’s bald ausgekäfert.
Bild: Werk
Vergessene Helden der 80er-Jahre: Wo sind sie geblieben?
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Wo sind sie geblieben? VW Passat und Fiat 131 parkten früher an jeder Ecke. Typen wie sie waren fester Bestandteil des Straßenbilds und machten Millionen mobil. Wer hat heute noch einen Renault 14? Die Helden von einst sind verschwunden. Dass keiner sie wollte, ist falsch. Es wollte sie nur keiner aufheben.
Bild: Sven Krieger
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VW Passat Variant, die ewige Arbeiterklasse: Arbeit, Frührente, Wiedergeburt. Es braucht viel Glück, um als Passat Variant der ersten Generation auf diese Weise alt zu werden.
Bild: Sven Krieger
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Held der Arbeit: Wo angepackt wurde, war der Passat Variant nicht weit. Wenn nix mehr ging, kam der Export.
Bild: Sven Krieger
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So viel Platz, so wenig Ausstattung: Der große, glattflächige Kofferraum wäre noch heute konkurrenzfähig.
Bild: Sven Krieger
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Holzfolie und Kunstleder sind der einzige Luxus.
Bild: Sven Krieger
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Weit vorn verliert sich der muntere 1,3-Liter-Vierzylinder im Bug des Passat B1.
Bild: Sven Krieger
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Auch diese Kombis sind verschwunden: Der VW 411/412 Variant machte einst das Familien und das Handwerk mobil. Das Kleingewerbe liebte und verschliss den Nasenbären.
Bild: Werk
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Opel Rekord E Caravan: Ein Kombi für alle und für immer. Bis zum Schluss.
Bild: Werk
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Ford Taunus TC Turnier: Erst kam der Rost, dann folgte oft der Transit nach Jugoslawien, es ging auf den Autoput. Dann war er weg.
Bild: Werk
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Japaner als braver Vernunftkauf: Schon früher war der Daihatsu Charmant eher selten. Aber immerhin: Er ist solider Durchschnitt. Und mit drei Jahrzehnten Abstand sogar ein bisschen charmant.
Bild: Holger Neu
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Er ist hier der Stellvertreter für all die Honda Civic, Mitsubishi Colt, Mazda 323, Toyota Corolla und Nissan Cherry, die früher massenhaft die Straße bevölkerten. Die solide Mobilität und viel Inhalt zum sympathischen Preis boten und sich so beim Volk beliebt machten. Die Japaner lieferten all das. Ausreichend Raum und Motor, von allem genug, von nichts zu viel.
Bild: Holger Neu
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Dazu gehören auch die solide, pflegeleichte Technik, Velourssitze, Holzimitat, Vollausstattung.
Bild: Holger Neu
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So machten die Japaner in den 80er-Jahren Sparfüchse unter den deutschen Autokäufern glücklich.
Bild: Holger Neu
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Doch Autos wie dieser Toyota Corolla sind verschwunden: Ein braver Golf-II-Konkurrent, leider nicht so langlebig.
Bild: Hersteller
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Mazda 626: Bockzuverlässige Mittelklasse. Am Ende ging’s nach Afrika.
Bild: Heiner Schuldt
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Bei Autos wie diesem Ford Escort Escort III Turnier gab es das vor 30 Jahren wirklich: So nackt und verarmt, dass an der einfachsten Version sogar die mittleren zwei Lüftungsdüsen im Hartplastik-Armaturenbrett eingespart wurden.
Bild: Thomas Ruddies
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Wer fuhr früher solche Autos? Mitarbeiter von Stadtwerken und Bundespost-Angestellte quälten sich oft in nackten Behörden-Versionen durch den Berufsalltag.
Bild: Thomas Ruddies
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Praktisch: Mit zwei Handgriffen ist die Bank hochgeklappt, die Lehne umgeworfen und der Kofferraum bereit fürs Kleingewerbe.
Bild: Thomas Ruddies
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Autodeutschland anno 1981, ganz unten an der Ausstattungsbasis. Tristes Plastik, keine Extras, sogar der Zigarettenanzünder fehlt.
Bild: Thomas Ruddies
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Vielerlei Grauzonen und einfachste Materialien betonen den Nutzfahrzeug-Charakter des Escort Turnier.
Bild: Thomas Ruddies
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Bis auf die mittlere Maschine mit 69 PS und den Heckwischer enthält der taubengraue Turnier nichts, was nicht unbedingt zum Fahren benötigt wird.
Bild: Thomas Ruddies
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Auch verschwunden: Der solide Peugeot 305 Break, über Jahre der Bestseller der Franzosen.
Bild: Hersteller
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Citroën GSA Break: Ein Kombi für Unangepasste. Nur der Rost war ordinär.
Bild: Hersteller
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Volvo 343: Der Ex-DAF schaffte es zeitlebens nicht, vom soliden Volvo-Image zu profitieren.
Bild: Hersteller
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Der etwas andere Kompakte von Renault: Fast eine Million R14 wurden gebaut – 999. 093, um genau zu sein. In Deutschland brachten die Franzosen ihren Kompakten Jahr für Jahr in deutlich fünfstelliger Zahl an Mann und Frau, ...
Bild: Uli Sonntag
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... damals, Ende der 70er-, Anfang der 80er-Jahre. Und heute? Ganze drei sollen noch zugelassen sein. Dieser hier ist einer davon.
Bild: Uli Sonntag
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Die Insassen schmiegen sich in weiche, Sportlichkeit nur vortäuschende Velourssessel.
Bild: Uli Sonntag
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Sogar Sportlenkrad, Drehzahlmesser, Zentralverriegelung und E-Fenster hat er.
Bild: Uli Sonntag
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Wer den großen Kofferraum vollpackt, merkt schnell, wie die Gewichtsverteilung zwischen vorn und hinten aus dem Lot gerät.
Bild: Uli Sonntag
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Mehr Leistung und Luxus geht nicht: Im Renault 14 TS powert die Topmotorisierung, der 1,4-Liter-Vierzylinder mit 71 PS.
Bild: Uli Sonntag
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Auch verschwunden: Designer-Stücke in der Golf-Klasse wie dieser Fiat Ritmo, leider luschig konserviert.
Bild: Hersteller
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Talbot Horizon: Neue Größe mit alter Simca-Technik. 1986 war Schluss.
Bild: Hersteller
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Citroën BX: Reizvoll kantige Mittelklasse mit Stil und Charme – damals noch unentdeckt.
Bild: Hersteller
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Vergessene Limousinen wie dieser Fiat 131 Mirafiori CL: Seine strenge Form kuschelte sich nicht ins Herz.
Bild: Marcus Gloger
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Der schlichten Technik des 124-Nachfolgers fehlte jeder Reiz. Die Machart war sorglos.
Bild: Marcus Gloger
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1978 erhielt der Fiat 131 sein erstes Facelift. Schwarzes Plastik an den Stoßstangen und Scheinwerfer wie Glasbausteine unterscheiden die zweite Serie vom Urmodell.
Bild: Marcus Gloger
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Innen dominiert schlichter Kunststoff, immerhin ist das Lenkrad höhenverstellbar.
Bild: Marcus Gloger
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Rechte Winkel, überschaubare Technik: ein Auto wie ein Zollstock. Wer sinnliche Eleganz oder filigrane Triebwerkskunst sucht, ist beim handelsüblichen Fiat 131 falsch. Dafür gibt es viel 70er-Jahre-Charme. Die Basis ist so gut wie ausgestorben.
Bild: Marcus Gloger
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Auch verschwunden: Der Audi 90 als Audi 80 mit Pensionsanspruch blieb eine Episode im Programm der Ingolstädter.
Bild: Hersteller
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Renault 21: Der R21 fand seine Fahrer im Lager der Frankreich-Liebhaber. Unser Appell: Wenn Ihnen einer dieser vergessenen Alltagshelden der 70er und 80er-Jahre angeboten wird, erhalten Sie ihn!
Bild: Holger Neu
Reif fürs H-Kennzeichen: Klassiker von 1985
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Was das Team um BMW-Designchef Claus Luthe beim BMW-E30-Cabrio leistet, ist atemberaubend: Ein viersitziges, spritziges Cabrio dieser Größe gab es zuvor nicht. 2015 feiert das BMW 325i Cabrio 30. Geburtstag.
Bild: T. Klein
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Mit den dicken 15-Zoll-BBS-Felgen und 205er-Walzen ist das 325i Cabrio auch schön. Doch mit schlanker 195er-Bereifung auf 14-Zoll-Alus wird sein filigraner Charakter noch besser betont. Okay, das ist natürlich Geschmackssache.
Bild: Theo Klein / AUTO BILD
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Anders als bei vielen modernen Cabrios fühlt man sich nicht an den Allerwertesten eines Sumo-Ringers erinnert, wenn man das E30-Cabrio von hinten sieht.
Bild: Theo Klein / AUTO BILD
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Vier (nicht allzu korpulente) Erwachsene finden Platz.
Bild: Theo Klein / AUTO BILD
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Schlicht und gut: Schwarz ist das Plastik im Cockpit, wohin das Auge reicht.
Bild: Theo Klein / AUTO BILD
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Im Alter können die Anzeigen schon mal spinnen, hier tun sie's nicht.
Bild: Theo Klein / AUTO BILD
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Spitze sind 214 km/h. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt das 325i Cabrio in 8,3 Sekunden.
Bild: Theo Klein / AUTO BILD
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Der Kofferraum fasst bei offenem Dach noch 312 Liter.
Bild: Theo Klein / AUTO BILD
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Den M20-Sechszylinder mit oben liegeder Nockenwelle und Antrieb über Zahnriemen loben alle – und das völlig zu Recht.
Bild: Theo Klein / AUTO BILD
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Der Technologie-Keil Subaru XT tritt auf, als käme er direkt aus der Zukunft. Für Subaru hat sie 1985 gerade erst begonnen.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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Turbo, Allrad, Technik: Geradlinig, hoch talentiert und dank Zweifarblack sogar ein wenig elegant: Im XT steckt alles, was Subaru vor 30 Jahren zu bieten hat.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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Im XT stecken alle Themen, die Autokenner im Jahr 1985 bewegen: Aufladung und Allradantrieb. Und er hat einen geringen Luftwiderstandsbeiwert.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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Typisch japanisch: Die Klappscheinwerfer dürfen auch beim XT nicht fehlen.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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Der Kunststoff mag trist und grau sein, aber das ist nur Tarnung — ein XT ist sehr unterhaltsam! Der gebogene Schaltknüppel fühlt sich nach Hubschrauber an.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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Die vollgepackten Bedien-Satelliten sind an das verstellbare Lenkrad gekoppelt.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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Im Armaturenträger glimmen Kontrollleuchten fast so zahlreich wie im Cockpit einer Boeing. Und trotzdem: "Fliegen kann der Subaru noch nicht", schreibt AUTOBILD-Kollege Dierk Möller als Headline über den Test ...
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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... des Subaru XT. "Aber er sieht noch heute so aus", möchten wir 30 Jahre später ergänzen. Bei den Fotoaufnahmen knackte der 30 Jahre alte XT die 333.333-km-Marke.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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Weil er ein Japaner ist, kann er natürlich auch praktisch: Die Rückbank in grauem Sportkaro-Velours ist ...
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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... umlegbar und bietet zusätzlichen Stauraum.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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Irgendwo in der Tiefe, unter Schläuchen und Nebenaggregaten begraben, boxt rau der Vierzylinder-Motor. 136 Turbo-PS reichen aus, um Spaß zu haben.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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Der XT und seine Fans haben Glück: Dieses eine Mal verzichteten die Subaru-Designer auf das markentypisch öde Design und entwarfen ein Auto, dem die Menschen auch 30 Jahre nach dem Debüt noch hinterherschauen. Die Technik ist – typisch für japanische Autos der 80er-Jahre – größtenteils für die Ewigkeit gemacht. Allenfalls das serienmäßige Pneumatik-Fahrwerk kann Sorgen bereiten.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD
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Auch der Fiat Uno Turbo i.e. wird 2015 30. 1985 war er der heißeste Import des Jahres. Der Uno Turbo ist jung und wild, schneller als viele andere Knallbüchsen – und zeigt sogar dem Porsche 944 frech die Rücklichter. Zum Volkshelden bringt es der stärkste aller Uno trotzdem nie.
Bild: Lena Barthelmess
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Rot, italienisch und – inzwischen – ziemlich exklusiv: Unter der Haube brennt der Turbo ein Feuerwerk ab, doch äußerlich gibt sich der rasanteste Uno vergleichsweise dezent. Spoiler sowie Leichtmetallräder von Abarth (hier in 14 statt 13 Zoll) sind fast alles.
Bild: Lena Barthelmess
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Auch ein schöner Rücken kann beglücken. In diesem Fall ist er aus Kunststoff, einschließlich der integrierten Lippe über der Heckscheibe.
Bild: Lena Barthelmess
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So waren sie, die "Türgriffe" der 80er-Jahre-Kleinwagen – verdammt unpraktisch und außerdem der Lebensdauer langer Fingernägel nicht gerade zuträglich.
Bild: Lena Barthelmess
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Der Fahrer sieht Rot: Das Dreispeichenlenkrad gab es so nicht im Uno Turbo — dafür den feuerroten Teppichboden. Eigenwillige Bedienungssatelliten hinterm Lenkrad für Licht und Scheibenwischer.
Bild: Lena Barthelmess
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Viel Platz bot die Rückbank nicht. Die roten Gurte waren Serie.
Bild: Lena Barthelmess
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Da bleiben keine Fragen offen: Guckkasten-Cockpit mit sieben Rundinstrumenten inklusive Anzeigen für Öltemperatur, Öl- und Ladedruck. Das Tacho geht sehr optimisitsch bis 240 km/h.
Bild: Lena Barthelmess
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Die Stoppuhr unter dem Rückspiegel gab es hingegen nur als Extra.
Bild: Lena Barthelmess
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Hier zeigt sich die Liebe zum Detail – sportlich gelochtes Gaspedal.
Bild: Lena Barthelmess
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Der Vierzylinder vorn quer hat es faustdick unter dem Zylinderkopf. 105 PS schlummern hier.
Bild: Lena Barthelmess
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Antiskid, das ABS von Fiat (als Sonderausstattung erhältlich), war leider kein großer Wurf.
Bild: Lena Barthelmess
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Strahlend weiß und die Unschuld vom Lande: Der VW Scirocco II White Cat ist wie Disco-Fox auf Rädern. Rocco Nummer 2 wurde elf Jahre gebaut – mit Golf-I-Fahrwerk.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Rundumspoiler in Wagenfarbe, weiße Innenausstattung und an der B-Säule der Schriftzug "white cat" in ähnlichen Lettern wie die "Nora"-Kette von Thomas Anders. Verrückte 80er.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Gerühmt wegen seiner sportlichen Talente, also Handlichkeit, Fahrleistungen, Fahreigenschaften, ist der Scirocco II sehr ausgewogen. Hinten ist es freilich eng und das Styling innen wie außen brav.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Weiße Streifen auf die Rückleuchten geklebt – fertig ist der Scirocco White Cat.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Kofferräume durften in den 80ern Ladekante haben, die Zielgruppe kannte das Wort "Bandscheibenvorfall" nicht. 414 Liter passen rein.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Tacho und Drehzahlmesser stammen vom Golf II, auch die Aluräder im Format 6 x 14 mit 185er-Schlappen kennen wir vom Golf.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Weiße Sitze (bei Auslieferung) – das muss man sich erst mal trauen! Das Sondermodell White Cat hatte sie.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Das Vierspeichen-Sportlenkrad (37 Zentimeter Durchmesser) kennen wir aus Golf und Passat. Kassettenradio "Delta" mit Autoreverse-Funktion.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Der fünfte Gang ist laaang übersetzt, das E steht für Sprit einsparen.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Tacho und Drehzahlmesser stammen wieder vom Golf II.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Der 1.8er im White Cat leistet 90 PS, schafft 178 km/h Spitze und den Spurt auf Tempo 100 in 10,5 Sekunden. Der 1.8er mit Vergaser wurde von 83 bis 88 im Scirocco verbaut, schluckte neun Liter Super.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Auf der Waage 900 Kilogramm, unter der Haube 90 PS oder mehr – klar, dass diese Kombination Spaß macht. Der Scirocco II galt in den 80er-Jahren dank Großserientechnik als bezahlbarer Sportwagen. Allerdings war er rein technisch schon damals verstaubt, schließlich lebte in ihm der Golf I weiter, denn Fahrwerk und Fahrgestell entstammen dem 70er-Jahre-Ahnen.
Bild: Flo / AUTO BILD
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Der leiseste Hit des Jahres 1985 kommt von Mercedes. Als Sechszylinder läuft der zurückhaltende 190 E 2.6 fast unbemerkt zur Höchstform auf. Sollte der Funke heute nicht gleich überspringen: Nehmen Sie sich Zeit, und hören Sie etwas genauer rein.
Bild: Markus Heimbach
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Mercedes-Traditionalisten schluchzen 1982 leise in ihre Stofftaschentücher, als sie den kantig-kompakten und chromfreien 190er zum ersten Mal sehen. Doch es bringt alles nichts, die Barockzeit von W 123 und W 116 ist vorbei.
Bild: Markus Heimbach
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Das kantige Hinterteil ist zu Beginn der Achtziger noch ein provokanter Anblick.
Bild: Markus Heimbach
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Statt Klimaanlage wählen konservative Käufer das E-Schiebedach.
Bild: Markus Heimbach
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Klarheit regiert: Damals fanden wir diesen Arbeitsplatz ein bisschen zu ernst, heute lieben wir seine Übersichtlichkeit.
Bild: Markus Heimbach
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Fast alle Kunden nahmen den 2.6er mit Automatik.
Bild: Markus Heimbach
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Für den Mercedes 190 E 2.6 gab es einige Extras. Zum Beispiel ein Sperrdifferenzial (Aufpreis 1539 Mark), zu erkennen an der Zusatzlampe im Tacho.
Bild: Markus Heimbach
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Zu der exotischen Ausstattungskombination von unserem Fotowagen gehört auch ein Kassettenradio.
Bild: Markus Heimbach
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Hier wurde vorn längs ein Reihensechszylinder mit 160 Pferdestärken verbaut.
Bild: Markus Heimbach
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Der 190 ist ein Auto für die Ewigkeit, seine Fans halten ihn qualitativ für den besten Benz überhaupt. Empfindliche Elektronik hat er nicht an Bord, die Rostvorsorge ist perfekt, die Großserientechnik extrem solide. Der Abrollkomfort ist auch (nein: gerade) im Vergleich mit neuen Fahrzeugen immer noch top.
Bild: Markus Heimbach
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Hier kommen weitere Jubilare: Alfa Romeo 75: Zum 75. macht Alfa sich und den Fans noch ein Geschenk – das letzte vor der Übernahme durch Fiat.
Bild: Werk
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Audi Sport Quattro S1: Gruppe-B-Wahnsinn: Mit wilden Spoilern und Hunderten PS über Straßen und Pisten.
Bild: dpa
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BMW M3: Jetzt macht er dicke Backen: Der M3 zeigt, wie viel Freude am Fahren auch ein Vierzylinder bieten kann.
Bild: Werk
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Ford Scorpio: ABS in Serie. Konservative Kunden irritiert die Form. Hätten sie damals gewusst, was noch alles kommt ...
Bild: Werk
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Honda Accord: Honda dreht auf: Die dritte Generation des Accord ist handlich und besonders leise.
Bild: Dirk Hourticolon
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Ford Sierra RS Cosworth: Zweiliter-Turbo, 204 PS – ob man den Spoiler auch vom Mond aus sieht?
Bild: Uli Sonntag
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Citroën CX: Das große Facelift bringt Plastikstoßfänger, Rundinstrumente statt Lupentacho und 166 Turbo-PS.
Bild: Werk
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Lamborghini LM002: 1985 wieder mal angekündigt, jetzt mit 455 PS. So geht der V12-Klotz 1986 auch in Produktion.
Bild: Werk
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Lancia Y10: Der Lifestyle-Winzling, fast immer mit schwarzer Heckklappe, heißt in Italien Autobianchi.
Bild: Werk
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Mazda RX-7: Verbeugung vor Porsche: Optik wie der 924 S, auch fast so schnell, aber dank Wankelmotor viel exklusiver.
Bild: Uli Sonntag
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Mercedes W 124 T-Modell: Wertstabiler Sternen- und Lastenträger – der damals wohl edelste aller Kombis.
Bild: Markus Heimbach
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Porsche 959: 1983 vorgestellt und 1987 endlich ausgeliefert, startet der Supersportwagen als Wüstenfuchs 1985 in Paris, erreicht Dakar aber nie.
Renault 5: Damit der kleine Freund nach zwölf Jahren weiter Freunde findet, kommt 1985 die zweite Generation.
Bild: Werk
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Renault Alpine V6: Eine Diva wird gezähmt – für die echten Fans ist sie nun aber nicht mehr aufregend genug.
Bild: Conrad Piepenburg
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Volvo 480: Ein aerodynamischer Volvo – leider genau das, worauf die Welt 1985 gerade nicht gewartet hatte.
Bild: Werk
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VW Golf GTI 16V: Vierventiler mit 129 bis 139 PS: Noch ein letztes Mal zeigt der GTI dem Kadett GSi die Rücklichter.
Bild: Markus Heimbach
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Honda Legend: Anspruchsvolle 4,80-Meter-Limousine, gemeinsam mit dem Rover 800 entwickelt. 1987 als Coupé.
Bild: Klaus Kuhnigk
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VW Käfer: Zum letzten Mal rollt der Dauerläufer 1985 als Neuwagen auf die IAA. In einer Welt von 16V und ABS hat sich’s bald ausgekäfert.
Bild: Werk
Autos der 80er aus Frankreich und Italien
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Alfa ganz nah am Geist der Zeit: Die Alfisti sind geschockt, als die Mailänder Anfang der 1980er den Nachfolger ihres erfolgreichen Fastback-Spiders präsentieren. Das Heck das formschönen Pininfarina-Cabriolets ...
Bild: Werk
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... verunstaltet nun eine unübersehbare Spoilerlippe aus Hartgummi. Außerdem kastriert Alfa seine Vierzylinder, um den Abgasvorschriften in den Vereinigten Staaten gerecht zu werden. Nordamerika ist nach wie vor ein wichtiger Markt für den Spider.
Bild: Uli Sonntag
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In alter Giulia-Tradition: Der Alfa Romeo GTV überlebt bis weit in die 80er-Jahre. Bereits zum Facelift im Jahr 1980 erhält er den 2,5-Liter-V6 aus dem Alfa Sei. Die schwächeren Reihenvierzylinder können diesem nicht das Wasser reichen und leben vom Korsett der Luxus-Steuer, das viele Alfisti zu kleineren Motoren zwingt.
Bild: Sabine Schirmer
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Sushi Napoli, kann das schmecken? Die Kundschaft urteilt: ungenießbar, dieser Mix der Kulturen. Der Alfa Arna floppt. Zwischen 1984 und 1986 entstehen keine 40.000 Stück des Kompakten auf Nissan Cherry-Basis. Mit der Übernahme Alfas durch Fiat endet die italienisch-japanische Freundschaft.
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Alfa Romeo beherrschte die Kompaktklasse im Alleingang eh viel besser. Vom 33 kann Alfa zwischen 1983 und 1994 fast eine Million Stück absetzen. Damit ist er, zusammen mit dem Sud, das erfolgreichste Modell in der Firmengeschichte.
Bild: Werk
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Für seine Fans ist er der letzte "echte Alfa": Der Enkel der Giulia heißt 75 und rollt zur Mitte des Jahrzehnts mit allem an, was Alfisti von ihrer Marke erwarten: dynamische Vier- und Sechszylinder, Transaxle-Bauweise und ein äußerst agiles Fahrwerk.
Bild: Andrea Schick-Zech
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Das 75-Design mit der ansteigenden Gürtellinie polarisiert eher, als das es seine Betrachter zum Schmachten bringt. Seinem Verkaufserfolg schadete das kaum. Und ja: Claus Theo Gärter alias Matula fuhr auch einen.
Bild: Andrea Schick-Zech
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In der Oberklasse ohne Erfolg: vom Alfa 6 entstehen zwischen 1979 und 1986 keine 10.000 Stück.
Bild: Werk
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Dieser Alfa ist auch ein Fiat, ein Lancia und ein Saab. Wie bitte? Der 164 ist das Ergebnis eines Joint Ventures, das für die Alfisti eine harte Zäsur bedeutet: Der 164 ist der erste Alfa mit Frontantrieb.
Bild: Aleksander Perkovic
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Selten und teuer: Der Alfa SZ sieht aus wie ein Prototyp, ging aber 1989 genau so in Serie. Etwa 1000 Stück entstehen. Das Design stammt von Zagato.
Bild: Werk
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1990 bringt Alfa den letzten klassischen Spider. Das Motoren-Angebot umfasst nach wie vor die zwei altbekannten Vierzylinder mit 1,6 und 2 Litern Hubraum. Das Leuchtband am Heck soll die Verwandtschaft zum 164 herstellen.
Als der CX 1975 in die Fußstapfen der Göttin tritt, sieht er aus wie das Auto von morgen. Deshalb wirkt er auch zehn Jahre später noch frisch. Heute besonders gesucht: der Progressiv-Laster CX Break (Foto) und der 220 km/h schnelle CX GTI Turbo.
Bild: Juergen Christ
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CX-Cockpit: nur echt mit Einspeichenlenkrad und Bediensatellit.
Bild: Juergen Christ
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Der Visa soll den 2 CV beerben, doch die Rolle des Entenmörders bleibt dem Schrägheck-Zwerg erspart. In zehn Jahren baut Citroën 1,8 Millionen Visa. 1988 ist Schluss.
Bild: Werk
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Nur zwei Jahre (1983-1985) lang bieten die Franzosen den Visa als viertürige Frischluftlimousine "Décapotable" an.
Bild: Werk
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3,86 Millionen 2 CV ("Döschwö") enstehen zwischen 1949 und 1990. 1982 bringt Citroën die Charleston-Ente. Die rot-schwarze Zweifarb-Lackierung soll die simple Vorkriegskonstruktion attraktiver machen. Leichtes Vergasertuning lässt die Ente auf 29 PS erstarken.
Bild: Klaus Kuhnigk
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Charleston-Fahrer gelten lange als die Snobs unter den Entenreitern. Die restliche, überwiegend alternative Szene verachtet sie. Heute herrscht Frieden auf dem Planet der Enten.
Bild: Klaus Kuhnigk
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Die Acadiane (Kosename: "Reiseente") lässt sich so gut verkaufen, dass Citroën sie bis 1988 im Programm behält.
Bild: Werk
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Citroën BX, der Spießer unter den Avantgardisten? Die strömungsgünstige Karosserie mit ihren leichten Kunststoffhauben geriet konformer, als es die Fans von ihrer Marke gewohnt sind.
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1988 löst der Citroën XM den CX ab. In alter Tradition lassen sich auch Frankreichs Staatschefs im DS/CX-Erben chauffieren.
Bild: Klaus Kuhnigk
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Mit 300.000 Exemplaren in zwölf Jahren ist der XM kein Verkaufsschlager. Nach seinem Abtritt braucht Citroën sechs Jahre, um den Mut für ein neues Oberklassemodell zu fassen.
Der Ferrari für vier: Seit 1972 (365 GT 4 2+2) gebaut, aber erst ab 1981 als Einspritzer 400i. Die Baureihe mit dem V12-Frontmotor überlebt bis 1992. Der 456 GT tritt in die Fußstapfen des gediegenen Gran Tourismo.
Bild: AUTO BILD / Dieter Rebmann
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Nein, das ist nicht der Magnum-Ferrari. Der schnauzbärtige Privatschnüffler fährt in der gleichnamigen TV-Serie diverse Ferrari 308 GTS, also das Vorgängermodell, aber keinen 328. Der V8-Mittelmotor des 328 leistet 271 PS aus 3,2 Litern Hubraum. 1989 löst ihn der 348 ab.
Bild: Andreas Lindlahr
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"Testa Rossa" bedeutet "roter Kopf", eine Anspielung auf die rot lackierten Köpfe des Zwölfzylinders. Markant: Schlafaugen und die seitlichen Kiemen. Das Foto zeigt einen frühen Testarossa mit einem einzelnen, hoch montierten Außenspiegel auf der Fahrerseite.
Bild: Brian Chittock
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Ab 1980 der Einstieg in die Welt von Ferrari: Der Mondial. Der Nachfolger des Dino 308 GT/4 leistet zum Modellstart lediglich 214 PS. Ferrari-Kunden erwarten mehr vom Cavallino Rampante, worauf die Italiener ein Paar Briketts nachlegen. Zwei Jahre später rollt der Mondial Quattrovalvole (vier Ventile pro Zylinder) mit 240 PS an.
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Der kleine Stratos: Obwohl der sportliche 128-Ableger X1/9 schon seit 1972 vom Band läuft, produziert ihn Fiat bis 1988 fast unverändert.
Bild: Werk
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Noch so ein Oldie: Bei seiner Einführung im Jahr 1971 kommt der 127 ganz modern mit quer eingebautem Motor und Frontantrieb daher. Mittlerweile wirkt er aber deutlich überholt. Doch Fiat behält ihn und auch den Cinquecento-Erben 126 mit Heckmotor weiter im Programm.
Bild: Werk
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Quadratisch, praktisch, gut: Der Fiat Panda ist der Prototyp aller modernen Kleinstwagen. Er setzt die Tradition seiner Ahnen fort, mit dem Unterschied, ...
Bild: Holger Neu
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... dass er in seinem kantigen Heck nun Laderaum bietet, weil sein Motörchen vorn sitzt und seine 45 PS an die Vorderachse abgibt.
Bild: Holger Neu
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Unverkleidetes Blech, einfachstes Gestühl: Der Panda bietet, was es zum Autofahren braucht. Nicht mehr, nicht weniger. Ein Erfolgsrezept: Fiat verkauft in 23 Jahren eine Million Panda.
Bild: Holger Neu
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Von Robotern zusammengebauter Bestseller: Der Fiat Uno tritt ab 1984 gegen den Peugeot 205 an. Fiat behält ihn bis 1995 im Programm.
Bild: Werk
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Der Basis-Ritmo fiel mit Rostproblemen negativ auf. Ob sich die feuchten Hände des Abarth-Fahrers zusätzlich negativ auf die Blech-Substanz auswirken konnten, ist nicht überliefert. Bis zu 130 PS in der Golf Klasse reichen, um die Porsche 924-Fraktion zu ärgern.
Bild: Werk
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Für die, die meinen, ein Auto müsse einen "richtigen Kofferraum" haben, liefert Fiat den Ritmo auch mit Rucksack. Der Ritmo für Konservative heisst ab 1983 Fiat Regata und ist heute nahezu ausgestorben.
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Vergessener Pionier: Den Croma gibt es bereits Ende der 80er Jahre mit Diesel-Direkteinspritzer.
Bild: Werk
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Mit besserer Rostvorsorge und viel Laderraum soll der Ritmo-Nachfolger Tipo glänzen. Die Abarth-Ableger streicht Fiat aus dem Programm, das sportliche Topmodell heißt jetzt Tipo Sport und leistet 146 PS.
So sexy wie ein Stealth-Fighter: Radikal-kantig kommt der Countach daher. Mit den rassigen Rundungen des Vorgängers Miura ist Schluss. Klar, der Türkeil mit den Scherentüren ist ein Kind der blumigen 70er, ...
Bild: Christian Bittmann
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... doch obwohl Lamborghini in den 80ern unter chronischer Finanznot leidet, hält der Sportwagenbauer sein Flaggschiff mit regelmäßigen Upgrades frisch. Zum Beispiel für den Motor: Im LP500S (ab 1982) leistet der 4,8-Liter-V12 375 PS.
Bild: Christian Bittmann
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Mäßige Rundumsicht? Ach was, gar keine. Doch hat es der Torrero erst einmal über den Türschweller in den Innenraum des Kampfstiers geschafft, sollte sich sein Blick sowieso nur noch auf das konzentrieren, was vor ihm geschieht.
Bild: Christian Bittmann
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Flach, breit und schnell: Der Countach ist längst eine Designikone. Ohne den überdimensionierten Heckflügel (Lamborghini liefert ihn gegen Aupreis) kommt die vollendete Form des Countach noch besser zur Geltung.
Bild: Christian Bittmann
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Der Hummer aus Sant'Agata Bolognese: Weil die US Army ihn nicht will, baut Lamborghini seinen Militär-Geländewagen selbst, tauscht den Chrysler-V8 gegen den V12 aus dem Countach LP500S ...
Bild: Lena Barthelmeß
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... und bietet ihn extrovertierten Zivilisten an. 455 PS im Geländewagen, der Begriff SUV ist 1981 noch nicht geläufig, sind in den 80ern eine Sensation. Trotzdem verkauft Lamborghini nur 300 LM002. Am astronomischen Verbrauch (laut "auto motor und sport" zwischen 25,7 und 42 Litern) lag es aber eher nicht.
Bild: Lena Barthelmeß
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Lamborghinis letzter Versuch, die kleine Baureihe am Leben zu erhalten, hört auf den Namen Jalpa. Zwischen 1982 und 1988 entstehen nur 420 Mittelmotor-Renner mit Achtzylinder-Vergasermotor. Der Ferrari 308 Quattrovalvole ist schneller und punktet mit stimmigerem Pininfarina-Design.
Bild: Werk
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Heckklappe im Muster der Sitzbezüge: Mit dem Y10 wagt es Lancia, einen Kleinwagen für designorientierte Menschen anzubieten. Der Lifestyle-Zwerg kommt 1985 auf den Markt und basiert auf dem Fiat Panda.
Bild: AUTO BILD / Holger Schaper
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Mit bis zu 185 Turbo-PS und Allradantrieb driftet sich das Delta-Topmodell HF Integrale in die Herzen der Lancisti. Als er 1979 erscheint, ist der Delta ein eher farbloser Geselle auf Basis des Fiat Ritmo, ...
Bild: Angelika Emmerling
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... mit dem die Marke ihr Glück in der Golf-Klasse versucht. Im Delta HF Integrale dagegen macht ein Garret-Turbolader dem 2,0-Liter-Vierzylinder Druck. Noch heute erfährt er in Fan-Kreisen glühende Verehrung.
Bild: Angelika Emmerling
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Seine Lorbeeren verdient sich der Delta in der Rallye-WM. Die Krönung stellen die bis zu 500 PS starken Delta S1 dar. Nach dem Ende der Gruppe B-Ära setzt Lancia sein Engagement mit seriennahen Delta fort.
Bild: DPA
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Der Ferrari mit vier Türen: Lancia verpflanzt den V8 des Ferrari 308 GTB Quattrovalvole in die Mittelklasse-Limousine Thema. Der Thema 8.32 ...
Bild: Goetz von Sternenfels
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... der ersten Serie steht ab 1986 für 86.000 Mark beim Lancia-Händler. Genau 32 Thema 8.32 lieferten die Mailänder im klassischen Ferrari-Rot "Rosso Corsa".
Bild: Werk
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Erkennungsmerkmal eines Thema 8.32: der elektrisch ausfahrbare Heckspoiler auf dem Kofferraumdeckel.
Wie der Name schon verrät, beatmen zwei Turbolader den Zweiliter-V6 des kompakten Zweitürers. Er wird in Zeiten des Umbruchs geboren, wenig später folgte die Übernahme durch Fiat. Trotz der katastrophalen Verarbeitung und der geringen Standfestigkeit verkauft sich der Biturbo gut.
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1979 lässt Maserati den Quattroporte II vom Stapel rollen. Für die Luxuslimousine mit Giugiaro-Design stehen zwei V8-Motoren mit 4,1 und 4,9 Litern Hubraum zur Auswahl.
Monteverdi Safari? – Nie gehört! Der Schweizer Autobauer Monteverdi leidet Ende der 70er unter der stark sinkenden Nachfrage für handgefertige, sündhaft teure Sportwagen. Da kommt Peter Monteverdi auf die Idee, das erste Luxus-SUV zu bauen. Als Basis dient der International Harvester Scout.
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Anfang der 80er geht es Peugeot schlecht. Der zweitälteste Autohersteller der Welt macht Miese, die Kleinwagen-Hoffnung 104 entpuppt sich als Loser. Der Retter in der Not heißt 205, denn der 205 ist das richtige Auto, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit.
Bild: Werk
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5.780.000 Stück verkauft Peugeot zwischen 1983 und 1996. In dieser Zeit bildet der kleine Löwe die tragende Säule im Peugeot-Portfolio. Modellstrategisch ist der 205 irgendwo zwischen Polo und Golf positioniert. Das macht ihn klassenlos.
Bild: Werk
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Asterix gegen den Sportgolf: Ein Jahr nach dem Debüt seines Erfolgsmodells schiebt Peugeot den bis dahin heißesten 205-Ableger nach. Der 205 GTI 1.6 steht mit 105 PS schon gut im Futter, später folgt der GTI 1.9 mit 120 PS.
Bild: Werk
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Das gallische Erdbeerkörbchen: In den 80ern schreit die Welt nach offenen Kompakten. Peugeot zögert nicht lange und erweitert die Palette um das von Pininfarina gestylte 205 Cabriolet. Natürlich nicht ohne Henkel.
Bild: Hans-Joachim Mau
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Für die Zulassung seiner Rallye-Monster fertigt Peugeot 200 zivile 205 Turbo 16. Mit dem französischen Volkswagen hat dieses reinrassige Renngerät nur noch die Bodengruppe gemeinsam. Der Turbo verfügt über Mittelmotorbauweise, Allradantrieb und einen Gitterrohrrahmen.
Bild: Werk
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Je nach Ausbaustufe leisten die Renn-205er zwischen 350 und 500 PS. Die Marsaillaise ist der Sountrack zur Rallye-WM 1985 und 1986. Peugeot gewinnt in diesen Jahren mit dem 205 Turbo 16 die Herstellertitel.
Bild: Werk
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Peugeot schickt den kleinen Löwen in die Wüste: Ari Vatanen und Juha Kankkunen fahren mit dem 205 Turbo 16 in den Jahren 1987 und 1988 zum Dakar-Sieg. Auch beim Hill Climb am Pikes Peak fehlt der Turbo nicht. Erst 1992 gehen die letzten 205 Turbo 16 in Rente.
Bild: Werk
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Die neue Mitte von Peugeot: 1979 beerbt der 505 den Kassenschlager 504. Bis 1992 bleibt er im Programm und lässt sich bis dahin 1,3 Millionen Mal verkaufen.
Bild: Werk
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Besonders praktisch: Der 505 Break. Als Familial verfügt er über eine dritte Sitzbank.
Bild: Werk
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Verkauft sich zu Beginn der 80er sehr gut: der Peugeot 305. Im Saarland gehört die Mittelklasse-Limousine bis in die 90er zum Straßenbild. Als Streifenwagen.
Bild: AUTO BILD / Werk
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Keiner hat ihn lieb, nicht einmal seine Schöpfer: Bei Talbot soll das Projekt "C28" den Horizon ablösen. Nach der Fusion mit Peugeot wird die letzte Talbot-Eigenentwicklung als Peugeot 309 gebaut.
Bild: Werk
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Modernes Design, bewährte Technik: Der 405 repräsentiert Peugeot ab 1987 in der Mittelklasse.
Bild: Werk
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Französische Oberklasse: Den großen 604 gibt es noch bis 1985, mit Vier- und Sechszylindern mit 2,3 bis 2,8 Litern Hubraum. Besonders, aber trotzdem erfolglos: der 80 PS starke Oberklasse-Turbodiesel 604 GTD Turbo.
Der Fuego soll nur von außen sportlich-elegant wirken, innen ...
Bild: Markus Heimbach
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... bietet das Coupé zeitgemäß viel Plastik. Viele Bauelemente teilt er sich mit seiner Basis, dem Renault 18.
Bild: Markus Heimbach
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Fuego bedeutet auf Spanisch "Feuer". Warum die Franzosen ihr Mittelklasse-Coupé so genannt haben, darüber können wir nur spekulieren.
Bild: Markus Heimbach
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Der Renault Espace begeistert bei seinem Debüt die Fachwelt: Platz ohne Ende, variables Sitzkonzept. Er ist ein Auto, dass sich den Bedürfnissen seiner Passagiere, vorzugsweise Familien, anpasst.
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Fünf herausnehmbare Sitze für variablen Stauraum, umhüllt von einer ultraleichten Karosserie mit günstigem cW-Wert. Ohne ihn hätte es Zafira und Co nie gegeben. Oder erst viel später.
Bild: Uli Sonntag
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Auch ihn gibt es noch: der Kult-Kasten Renault R4 ist nicht zu kippen, weil ihn die Nonkonformisten immer noch haben wollen. Langsam reift er zum nationalen Heiligtum, nur die Ente kann ihm das Wasser reichen.
Bild: Uli Sonntag
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Kantig, funktional, verwechselbar: Renault bietet den R9 (1981-1988) sogar in den USA an, auch als Cabriolet. Dort will ihn aber kaum jemand haben.
Bild: Sven Krieger
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Aus den Augen, aus dem Sinn? Dieses Exemplar versprüht den stützstrumpffarbenen Charme der 80er aus jeder Fuge.
Bild: Sven Krieger
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Vom Sport befreit: Mit Automatik-Getriebe lässt der kleine Renault den Lässigen raushängen. Einen erhaltenswerten Neuner zu finden, das ist heute nahezu unmöglich.
Bild: Sven Krieger
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Genauso selten ist der Fließheckbruder, der Renault 11. Mit fünf oder, noch seltener, drei Türen bot der kompakte Franzose höheren Nutzwert als der R9, aber ein ebenso geringes Prestige. Gebaut wurde der R11 zwischen 1983 und 1988 in Versionen von 48 bis 115 PS.
Bild: Markus Heimbach
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Ordentliche 42.000 Mark kostet ein R5 Turbo im Jahr 1980. Viermal so viel wie der günstigste Serien-R5. Doch der fährt auch keine 205 km/h Spitze.
Bild: Aleksander Perkovic
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Brutaler Auftritt: Die extremen Kotflügelverbreiterungen machen den "Backen-Turbo" 22 cm breiter als die Serie. Doch seinen Schöpfern ging es nicht um Effekthascherei: Die Ingenieure mussten Platz für die überdimensionierten Räder schaffen.
Bild: Aleksander Perkovic
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Tatsächlich hat der R5 Turbo mit seiner Basis fast nichts gemeinsam. Sein 1,4-Liter-Vierzylinder leistet 160 Turbo-PS und sitzt dort, wo beim Brot-und-Butter-R5 die Rückbank eingebaut ist.
Der R19 ist Ende der 80er-Jahre der Rettungsanker des Renault-Konzerns. Den Kompakten mit Giugiaro-Design löst 1997 die erste Mégane-Generation ab.
Bild: Werk
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1984 kommt der neue Alpine GTA. Zunächst mit dem 2,7-Liter-V6 des Vorgängers A310. Später bestücken ihn die Ingenieure mit einem 200 PS starken 2,5-Liter-Turbo (Spitze: 250 km/h). Nach ihm kam noch der A610, dann war Schluss. Mitte der 90er verlässt der letzte Renault Alpine das Werk in Dieppe.
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Auf Basis des Simca 1100 entwickeln Matra-Ingenieure in den späten 70ern den Rancho (1977-1981). Statt Allrad- kommt aus Kostengründen der bewährte Frontantrieb zum Einsatz. Ab 1977 ...
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... bietet PSA, von da an neuer Chrysler Europe und damit auch Talbot-Eigentümer, das Freizeit-Auto unter der Bezeichnung Talbot-Matra Rancho an. Rauer Umgang und schlechte Rostvorsorge haben den Rancho fast aussterben lassen.
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1980 bringt Matra sein dreisitziges Sportcoupé namens Murena. Der Murena startet mit einem 92 PS starken 1,6-Liter-Vierzylinder.
Bild: Hersteller
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Schon nach drei Jahren und 10.680 Exemplaren ist Schluss, weil der Murena die Bänder für den Renault Espace räumen muss.
Bild: Werk
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Wer oder was steckt hinter dem Horizon? – Chrysler! Und weil die orientierungslosen Amis in den 80ern noch nicht tief genug in der Krise stecken, holen sie den kleinen Talbot über den großen Teich. Dort heißt er dann Dodge Omni oder Plymouth Horizon.
Bild: Werk
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Unter der Regie von Chrysler erlebt der Markenname Talbot, zuvor in Simca aufgegangen, seine Auferstehung. Design und Technik sind auf durchschnittlichem Niveau, glänzen können die Franzosen mit diesem Kompromiss nicht.