
Renault Trafic
Generation 4
: ab 2026Alle Infos zum Modell
Selbst für ein Nutzfahrzeug ist das eine lange Zeit: Der aktuelle Renault Trafic wird nach mehr als zehn Jahren von der neuen Generation abgelöst. Die vierte Auflage hat Renault jetzt vorgestellt. Die größte Neuerung: Der Trafic ist jetzt immer ein Elektroauto.
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Vorstellung
Vorstellung

Der Lieferwagen geht in die vierte Runde
Selbst für ein Nutzfahrzeug ist das eine lange Zeit: Der aktuelle Renault Trafic wird nach mehr als zehn Jahren von der neuen Generation abgelöst. Die vierte Auflage hat Renault jetzt vorgestellt. Die größte Neuerung: Der Trafic ist jetzt immer ein Elektroauto.
Dazu hat Renault einige Neuerungen einfließen lassen: Als erstes Großserienmodell bei Renault bekommt er die schnelle 800-Volt-Ladetechnik. In Zahlen ausgedrückt: Er lädt Strom für 260 Kilometer Reichweite in 20 Minuten. Eine neue Architektur legt den Fokus auf Software. Die lässt sich – wie bei einem Smartphone – drahtlos updaten.
Wendekreis wie ein Clio!
Die üblichen Tugenden dieses Segments dürfen natürlich auch nicht fehlen: In die größere Variante L2 passen 5,8 Quadratmeter Transportgut in den Laderaum. Bis zu 1,25 Tonnen Nutzlast peilt Renault an. Dazu bietet der Trafic bis zu zwei Tonnen Anhängelast. Und: Der Transporter soll einen Wendekreis haben, der so groß ist wie beim Kleinwagen Clio!
Wer jetzt Interesse hat, muss leider immer noch ziemlich lange warten. Der Marktstart ist für Ende 2026 geplant.
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- Ausstattung

Preis
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Basispreis wohl über 40.000 Euro
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Design
Design

Optisch näher dran am Pkw
Eine Verwechslungsgefahr mit dem Vorgänger ist beim neuen Traffic ausgeschlossen. Das Design ist nun näher dran an den Renault-Pkw, die Form hingegen kastiger und gedrungener. Die Front ist weniger ausladend – sie fällt jetzt in einem ähnlichen Winkel wie die Windschutzscheibe ab und sorgt so für eine moderne Optik.
Dazu trägt selbstverständlich auch die neue Lichtsignatur bei, die sehr hoch auf der Fronthaube positioniert ist. Dazu gibt's Tagfahrlicht-Striche, ein beleuchtetes Logo und schmalere Verbindungs-LEDs zwischen diesen beiden Elementen. Die Hauptscheinwerfer sind weiter unten in der hochgezogenen Schürze zu finden.

Schiebetür und asymmetrische Flügeltüren sollen das Beladen mit Europaletten vereinfachen.
Bild: Renault Group
Zum ersten Mal mit Lichtsignatur hinten
Renault spricht zwar davon, dass der Trafic das erste Nutzfahrzeug mit Lichtsignatur am Heck sei – dafür fällt die aber ziemlich minimalistisch aus. Zwei schmale LED-Streifen verlaufen vertikal an den Seiten.
Beplankungen sind ein Muss, sie wirken jedoch bei der vierten Generation mehr wie ein Designgimmick. Ob sie im harten Nutzfahrzeugalltag auch Schutz bieten, bleibt abzuwarten.

Die neue Schriftart für den Modellnamen sollen sukzessive alle leichten Nutzfahrzeuge von Renault bekommen.
Bild: Renault Group
Erste Abmessungen im Überblick:
- Renault Trafic Kastenwagen L1
- Länge: 4,87 m
- Breite: 1,92 m
- Höhe: 1,90 m
- Ladevolumen: 5,1 m³
- Renault Trafic Kastenwagen L2
- Länge: 5,27 m
- Breite: 1,92 m
- Höhe: 1,90 m
- Ladevolumen: 5,8 m³
- max. Anhängelast: 2 t
- Nutzlast: ca. 1,25 t
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Antrieb
Antrieb

Jetzt immer vollelektrisch
Noch hält Renault sich mit Details zurück. Der Trafic ist allerdings auch noch nicht homologiert, vermutlich werden die Franzosen nach diesem Prozess die Details verraten.
Bereits offiziell ist, dass das Nutzfahrzeug einen Hinterradantrieb mit 204 PS (150 kW) und 345 Nm bekommt.

Dank Vehicle-to-Load kann der Traffic auch selbst eine Stromquelle für Werkzeuge oder Laptops sein. Steckdosen gibt es im Innenraum, mittels eines Adapters kann auch der Ladeanschluss genutzt werden.
Bild: Renault Group
Zum ersten Mal 800 Volt in der Großserie
Dazu gibt es zwei Batterieoptionen. Wie groß die sind, verrät Renault noch nicht, dafür aber die Reichweite nach WLTP: Der kleinere Akku soll bis zu 350 Kilometer schaffen, allerdings erst später verfügbar sein. Zum Marktstart wird es ausschließlich den größeren Akku mit bis zu 450 Kilometern Reichweite geben.
Geladen wird mit schneller 800-Volt-Technik. Das gab es bisher lediglich im Sondermodell R5 Turbo 3E von Renault. Nur 20 Minuten soll es dauern, um Strom für 260 Kilometer zu tanken. Oder anders ausgedrückt: um den Akku von 15 auf 80 Prozent zu füllen.
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Ausstattung
Ausstattung

So modernisiert Renault das Cockpit
Im Cockpit bleibt der Trafic ein typisches Nutzfahrzeug. Davon zeugt das robuste Armaturenbrett ohne viel Chichi.
Renault-Transporterfahrer kommen allerdings mit der neuen Generation in den Genuss neuer Bildschirme. Der digitale Tacho ist zehn Zoll groß und auf einem gebogenen Designelement untergebracht. Der Infotainmentbildschirm ist viereckig, zwölf Zoll groß und in Richtung Fahrersitz geneigt.

Die Sitzbezüge bestehen aus grauem Stoff und Jeansstoff.
Bild: Renault Group
Die Software dahinter basiert auf Android Auto. Sie ist mit der Cloud verbunden und lässt sich drahtlos updaten. Dazu ist der Play Store für weitere Apps abrufbar. Mit dem neuen System lassen sich beispielsweise Nutzerprofile speichern. So kann man seine bevorzugten Einstellungen in jedem Fahrzeug einer Flotte abrufen.
Ablagen sind ein Muss
Was bei diesem Segment aber wichtiger als anderswo ist, sind die Ablagen. Unter dem Zentralbildschirm befinden sich drei Getränkehalter und ein Dokumentenhalter. Dazu gibt es zwei kleine Fächer auf beiden Seiten des Lenkrads und ein tiefes auf der Beifahrerseite. Fächer in den Türen sind ein Muss, genau wie der Bereich zwischen Armaturenbrett und Windschutzscheibe, wo ebenfalls Dinge abgelegt werden können, die schnell griffbereit sein müssen.
Dass der Trafic online ist, soll für Fuhrparks den Vorteil haben, dass man die Wartung vorausschauend planen kann. So verspricht Renault, dass die Abnutzung bestimmter Teile in Echtzeit verfolgt werden könne und Ferndiagnosen möglich wären, um Fehler direkt zu beheben oder eine Reparatur zu planen.

Zu den neuen Features zählt der "Safety Coach". Er bewertet den Fahrstil. Das Ergebnis wird auf dem Zentralbildschirm (rechts unten) angezeigt.
Bild: Renault Group
Ein anderes Feature dürfte kontrovers aufgenommen werden: der "Safety Coach". Der nutzt die Daten der Sensoren und die künstliche Intelligenz des Autos, um zu bewerten, wie rücksichtsvoll der Fahrer unterwegs ist. Am Ende der Fahrt vergibt der Safety Coach Punkte – maximal 100 – und liefert gegebenenfalls Empfehlungen für einen sichereren Fahrstil.
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Fazit
von Katharina Berndt
Die neue Trafic-Generation macht optisch einen großen Schritt nach vorn. Mit einem Wendekreis auf Kleinwagenniveau und 800-Volt-Technik dürfte das Nutzfahrzeug gerade in der Stadt großes Potenzial haben.
Renault Trafic Bilder
Renault Trafic Generationen
Renault Trafic E-Tech Electric

1/10
Selbst für ein Nutzfahrzeug ist das eine lange Zeit: Der aktuelle Renault Trafic wird nach mehr als zehn Jahren von der neuen Generation abgelöst. Die vierte Auflage hat Renault jetzt vorgestellt. Die größte Neuerung: Der Trafic ist jetzt immer ein Elektroauto. Auch mit dem neuen Antrieb soll er die Nutzfahrzeugfahrer überzeugen.
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Als erstes Großserienmodell bei Renault bekommt er die schnelle 800-Volt-Ladetechnik. In Zahlen ausgedrückt: Er lädt Strom für 260 Kilometer Reichweite in 20 Minuten. Eine neue Architektur legt den Fokus auf Software. Die lässt sich – wie bei einem Smartphone – drahtlos updaten.
Bild: Renault Group

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Die üblichen Tugenden dieses Segments dürfen natürlich auch nicht fehlen. In die größere Variante L2 passen 5,8 Quadratmeter Transportgut in den Laderaum. Bis zu 1,25 Tonnen Nutzlast peilt Renault an. Dazu bietet der Trafic bis zu zwei Tonnen Anhängelast. Und: Der Transporter soll einen Wendekreis haben, der so groß ist wie beim Kleinwagen Clio!
Bild: Renault Group

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Eine Verwechslungsgefahr mit dem Vorgänger ist beim neuen Traffic ausgeschlossen. Das Design ist nun näher dran an den Renault-Pkw, die Form hingegen kastiger und gedrungener. Die Front ist weniger ausladend – sie fällt jetzt in einem ähnlichen Winkel wie die Windschutzscheibe ab und sorgt so für eine moderne Optik.
Bild: Renault Group

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Dazu trägt selbstverständlich auch die neue Lichtsignatur bei, die sehr hoch auf der Fronthaube positioniert ist. Dazu gibt's Tagfahrlicht-Striche, ein beleuchtetes Logo und schmalere Verbindungs-LEDs zwischen diesen beiden Elementen. Die Hauptscheinwerfer sind weiter unten in der hochgezogenen Schürze zu finden.
Bild: Renault Group

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Renault spricht zwar davon, dass der Trafic das erste Nutzfahrzeug mit Lichtsignatur am Heck sei – dafür fällt die aber ziemlich minimalistisch aus. Zwei schmale LED-Streifen verlaufen vertikal an den Seiten.
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Beplankungen sind ein Muss. Sie wirken jedoch bei der vierten Generation mehr wie ein Designgimmick. Ob sie im harten Nutzfahrzeugalltag auch Schutz bieten, bleibt abzuwarten.
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Im Cockpit bleibt der Trafic ein typisches Nutzfahrzeug. Davon zeugt das robuste Armaturenbrett ohne viel Chichi. Renault-Transporterfahrer kommen allerdings mit der neuen Generation in den Genuss neuer Bildschirme. Der digitale Tacho ist zehn Zoll groß und auf einem gebogenen Designelement untergebracht. Der Infotainmentbildschirm ist viereckig, zwölf Zoll groß und in Richtung Fahrersitz geneigt.
Bild: Renault Group

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Die Software dahinter basiert auf Android Auto. Sie ist mit der Cloud verbunden und lässt sich drahtlos updaten. Dazu ist der Play Store für weitere Apps abrufbar. Mit dem neuen System lassen sich beispielsweise Nutzerprofile speichern. So kann man seine bevorzugten Einstellungen in jedem Fahrzeug einer Flotte abrufen.
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Was bei diesem Segment aber wichtiger als anderswo ist, sind die Ablagen. Unter dem Zentralbildschirm befinden sich drei Getränkehalter und ein Dokumentenhalter. Dazu gibt es zwei kleine Fächer auf beiden Seiten des Lenkrads und ein tiefes auf der Beifahrerseite. Fächer in den Türen sind ein Muss, genau wie der Bereich zwischen Armaturenbrett und Windschutzscheibe, wo ebenfalls Dinge abgelegt werden können, die schnell griffbereit sein müssen.
Bild: Renault Group
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