
VW ID.Cross
Generation 1
: ab 2026Gefällt uns
- Hervorragende Materialauswahl
- Logische Bedienung
- Gutes Raumgefühl
Gefällt uns nicht
- Mäßige Ladegeschwindigkeit
- Großer Wendekreis
- Kommt spät
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VW treibt die Elektromobilität weiter voran. Das Ziel der Wolfsburger ist klar: E-Mobilität bezahlbar machen. Nach dem ID.Polo kommt jetzt der ID.Cross – und der sieht aus wie die Studie! Die Serienversion wurde gegenüber dem 2025 gezeigten Concept kaum entschärft. Gut so!
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Vorstellung
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Elektro-Version des T-Cross
VW treibt die Elektromobilität weiter voran. Das Ziel der Wolfsburger ist klar: E-Mobilität bezahlbar machen. Nach dem ID.Polo kommt jetzt der ID.Cross – und der sieht aus wie die Studie! Die Serienversion wurde gegenüber dem 2025 gezeigten Concept kaum entschärft. Gut so!

Die drei Elemente in der C-Säule sollen den VW Bus zitieren, ansonsten ist das Heck unaufgeregt designt.
Bild: Kevin Schiefler
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Preis
Preis

ID.Cross soll bei 28.000 Euro starten
Genaue Preis-Angaben macht VW noch nicht, aber der Hersteller verspricht, dass die Basisversion Trend unter 28.000 Euro starten wird. Damit wäre der neue ID.Cross rund 3000 Euro teurer als der T-Cross (ab 24.960 Euro). Bleibt nur abzuwarten, ob das Basismodell bereits zum Marktstart im Herbst 2026 erhältlich sein wird oder ob es, wie beim ID.Polo, erst später bestellbar ist. Die Topversion ID.Cross Style soll rund 40.000 Euro kosten.
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Design
Design

ID.Cross mit klarer Designsprache
Gefällig steht er da, der ID.Cross. Die Scheinwerfer mit dem schmalen Tagfahrlicht, das durchgängige Leuchtenband und das beleuchtete Logo wurden praktisch eins zu eins von der Studie übernommen. Unlackierte Radhausverkleidungen sollen für einen SUV-artigen Look sorgen, die Räder sind zwischen 17 und 20 Zoll groß.

Mit 4,15 Metern ist der ID.Cross nur knapp drei Zentimeter länger als sein Verbrenner-Bruder.
Bild: Volkswagen AG
Mit 4,15 Metern ist das E-Auto knapp drei Zentimeter länger und mit 1,79 Metern rund zwei Zentimeter breiter als das Verbrenner-Pendant. Im Profil fallen neben den kurzen Überhängen vor allem die schwarz abgesetzten A-, B- und C-Säulen auf, wobei die C-Säulen mit ihren Designelementen an den VW Bus und den ersten Golf erinnern sollen. Das schlichte Heck mitsamt des beleuchteten VW-Logos passt zum restlichen Design.
Abmessungen des VW ID.Cross:
Länge: 4153 mm
Breite: 1794 mm
Höhe: 1581 mm
Radstand: 2601 mm
Breite: 1794 mm
Höhe: 1581 mm
Radstand: 2601 mm
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Antrieb
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Drei Leistungsstufen für den ID.Cross
Der ID.Cross und ID.Polo teilen sich die technische Basis (MEB+Plattform). Wie der ID.Polo wird auch der ID.Cross in drei Leistungsstufen und mit zwei Batteriegrößen angeboten. Alle Versionen setzen auf den gleichen Elektromotor (APP290) und auf Frontantrieb. Die Basisversion leistet 116 PS (85 kW), die nächsthöhere Variante 135 PS (95 kW). Das vorläufige Topmodell geht mit 211 PS (155 kW) an den Start.
Bis zu 436 Kilometer Reichweite
Die kleine 37-kWh-Batterie (LFP) soll eine maximale Reichweite von 316 Kilometern ermöglichen, der größere 52-kWh-Akku (NMC) bis zu 436 Kilometer. Etwas enttäuschend ist die DC-Ladeleistung von maximal 90 kW (37-kWh-Akku) bzw. 105 kW (52 kWh). Immerhin verspricht VW ein gleichmäßiges Ladeplateau. Dank der "Vehicle-to-Load"-Funktion versorgt das Auto externe Geräte mit bis zu 3,6 kW Strom. Dafür ist allerdings ein passender Adapter nötig.
Gut: Mit der größeren 52-kWh-Batterie kann der ID.Cross einen Trailer mit bis zu 1200 Kilo Gesamtgewicht ziehen.
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Ausstattung
Ausstattung

Hochwertige Materialauswahl
Im Innenraum des ID.Cross könnte man sich auch im ID.Polo wähnen. Abgesehen von ein paar kleinen Details wie neu angeordnete Lüftungsdüsen sind die Cockpits nahezu identisch. Alles wirkt hochwertig und solide. Vorbei die Zeiten von unbeleuchteten Touchflächen, billigem Pianolack und eingesparten Fensterhebern. Stattdessen sind Armaturenbrett, Türtafeln und Teile der Mittelkonsole großflächig mit hochwertigem Stoff bezogen.

Der Innenraum ist hell und übersichtlich. Das Platzangebot ist für diese Klasse sehr gut.
Bild: Kevin Schiefler
Auch in puncto Bedienung macht VW bewusst einen Schritt zurück – zurück zu echten Tasten und Schaltern. So wurde der Klimabedienung eine eigene Leiste mit physischen Tasten spendiert. Auch am oben und unten leicht abgeflachten Zweispeichenlenkrad gibt es ausschließlich echte Knöpfe.
Drei Ausstattungslinien
Den ID.Cross gibt es in drei Versionen: Trend, Life und Style. Features wie der 12,9 Zoll große Infotainment-Touchscreen, die 10,25 Zoll großen digitalen Instrumente und der charmante Retro-Anzeigemodus im Golf‑1-Stil sind immer an Bord.
Untypisch für diese Fahrzeugklasse sind aufpreispflichtige Extras wie elektrische Sitze mit pneumatischer Massagefunktion, ein Panoramadach und ein 425 Watt starkes Soundsystem von Harman Kardon – das mit glasklarer Wiedergabe überzeugt.

Das Cockpit ist aufgeräumt, die Bedienung logisch. Der 12,9 Zoll große Infotainment-Touchscreen und die digitalen Instrumente sind Serie.
Bild: Volkswagen AG
Wichtiger als solche Gadgets ist aber das Platzangebot – und auch hier überzeugt der ID.Cross. Als SUV mit Platz für fünf Personen angepriesen, sitzt der AUTO BILD-Redakteur mit seinen 1,83 Metern vorne wie hinten sehr bequem im ID.Cross. Ob sich tatsächlich fünf Erwachsene über eine längere Strecke im ID.Cross wohlfühlen, ist eine andere Frage.
So hoch ist die Dachlast
Die Dachlast beträgt 75 Kilo, sodass selbst Dachzelte für das E‑SUV kein Problem sind.

Bis zu 475 Liter passen in den Kofferraum des ID.Cross. Das sind noch mal 20 Liter mehr als beim Verbrenner-Pendant T-Cross.
Bild: Volkswagen AG
Und auch an Stauraum mangelt es nicht: Mit 475 Litern bietet der ID.Cross noch mal 20 Liter mehr als sein Verbrenner-Pendant. Im variablen Ladeboden findet sogar eine Getränkekiste Platz.
Und dann gibt es noch eine Premiere für VW: Der neue ID.Cross ist das erste E‑Auto aus Wolfsburg mit Frunk.
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- Ausstattung
- Test

Test
Test

Topmodell im Tarnkleid: So fährt der VW ID.Cross Style
Wir konnten die rund 40.000 Euro teure, stärkste Variante Style mit 211 PS Leistung und 52 kWh fassendem Akku (netto) fahren. Einganggetriebe, eigens erdachter Pulswechselrichter und auf Effizienz getrimmte Permanentmagnetmaschine arbeiten dabei bestens zusammen. Der ID.Cross beschleunigt den 290 Newtonmetern entsprechend nachdrücklich, wenn auch nicht berstend-kraftvoll aus dem Stand heraus. Unter voller Last zupft es minimal im Lenkrad. Hier zeigt der ID.Cross seinen Frontantrieb. One-Pedal-Driving ist möglich, das Zusammenspiel aus Rekuperationsleistung und "echtem" Bremsmanöver passiert unmerklich.
Auch oberhalb von 100 km/h zieht der Cross linear und vor allem kaum hörbar durch, wirkt währenddessen leicht laufend und effizient. Unsere Fahrt durch niederländisches Flachland und über limitierte Autobahnen hat einen Wert von rund 15 kWh/100 km auf dem Verbrauchsrechner ausgespuckt. Das wären annähernd 350 Kilometer (statt der von VW versprochenen 436 km) Reichweite.
Mit 105 kW Leistung lädt der ID.Cross dann wieder auf, der Akku soll (ausgehend von 10 Prozent Restfüllung) in 24 Minuten wieder auf 80 Prozent seiner Kapazität kommen. Kein Rekordwert – Ladeleistung und Reichweitendifferenz zum Werkswert sortieren wir somit dicht am Konkurrenzumfeld ein. Gut: Die Ladesystematik ergibt eine günstige Ladekurve.
Fahrverhalten ohne Fehl und Tadel
In Sachen Fahrverhalten steht der kleine ID makellos da. Bis auf einen größeren Wendekreis fühlt sich das Auto rundum handlich, verbindlich und fahraktiv an, vertuscht seine 1,6 Tonnen Leergewicht absolut und wird, zumindest subjektiv nach ersten Ausweichversuchen, erstklassig vom ESP überwacht.
Trotz im Grunde schlichter Fahrwerkskonstruktion (vorne McPherson-Federbeine, hinten Verbundlenker-Achskörper) liegt der ID satt und gleichzeitig agil, kommt zudem mit schlechten Fahrbahnoberflächen gut klar. Die am Testwagen montierten 19-Zoll-Räder rollen unauffällig ab. Insgesamt ist der Cross enorm leise unterwegs, dazu passen der außerordentlich gute Federungskomfort und die sehr bequemen Vordersitze.
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Für VW dürfte der elektrische Bruder des T-Cross sogar noch wichtiger werden als der ID.Polo.
Fazit
von Jan Götze
Mit einem guten Platzangebot, einer intuitiven Bedienung und der sehr ordentlichen Materialauswahl hat der neue ID.Cross das Zeug zum Erfolgsmodell. Genau wie beim ID.Polo frage ich mich aber: warum nicht gleich so? Wieso haben die Wolfsburger so lange gebraucht und den Kunden billig anmutende Autos wie den ID.3 vorgesetzt?
VW ID.Cross Bilder
Die Reise wurde unterstützt von Volkswagen AG. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
VW ID.Cross

1/10
Nach dem ID.Polo kommt jetzt der ID.Cross – und der sieht aus wie die Studie! Die Serienversion wurde gegenüber dem 2025 gezeigten Concept kaum entschärft. Für VW dürfte der elektrische Bruder des T-Cross sogar noch wichtiger werden als der ID.Polo. Der Boom im Segment der kleinen SUV scheint unaufhaltsam, und viele Hersteller haben schon Elektro-Alternativen im Programm. Höchste Zeit also, dass sie auch in Wolfsburg die Modellpalette erweitern.
Bild: Kevin Schiefler

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Gefällig steht er da, der ID.Cross. Die Scheinwerfer mit dem schmalen Tagfahrlicht, das durchgängige Leuchtenband und das beleuchtete Logo wurden praktisch eins zu eins von der Studie übernommen. Unlackierte Radhausverkleidungen sollen für einen SUV-artigen Look sorgen, die Räder sind zwischen 17 und 20 Zoll groß.
Bild: Volkswagen AG

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Mit 4,15 Metern ist das E-Auto knapp drei Zentimeter länger und mit 1,79 Metern rund zwei Zentimeter breiter als das Verbrenner-Pendant. Im Profil fallen neben den kurzen Überhängen vor allem die schwarz abgesetzten A-, B- und C-Säulen auf, wobei die C-Säulen mit ihren Designelementen an den VW Bus und den ersten Golf erinnern sollen. Das schlichte Heck mitsamt des beleuchteten VW-Logos passt zum restlichen Design.
Bild: Kevin Schiefler

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Im Innenraum des ID.Cross könnte man sich auch im ID.Polo wähnen. Abgesehen von ein paar kleinen Details wie neu angeordnete Lüftungsdüsen sind die Cockpits nahezu identisch. Alles wirkt hochwertig und solide. Vorbei ...
Bild: Kevin Schiefler

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... die Zeiten von unbeleuchteten Touchflächen, billigem Pianolack und eingesparten Fensterhebern. Stattdessen sind Armaturenbrett, Türtafeln und Teile der Mittelkonsole großflächig mit hochwertigem Stoff bezogen.
Bild: Volkswagen AG

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Den ID.Cross gibt es in drei Versionen: Trend, Life und Style. Features wie der 12,9 Zoll große Infotainment-Touchscreen, die 10,25 Zoll großen digitalen Instrumente und der charmante Retro-Anzeigemodus im Golf‑1-Stil sind immer an Bord.
Bild: Volkswagen AG

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Untypisch für diese Fahrzeugklasse sind aufpreispflichtige Extras wie elektrische Sitze mit pneumatischer Massagefunktion, ein Panoramadach und ein 425 Watt starkes Soundsystem von Harman Kardon – das mit glasklarer Wiedergabe überzeugt.
Bild: Volkswagen AG

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Wie der ID.Polo wird auch der ID.Cross in drei Leistungsstufen und mit zwei Batteriegrößen angeboten. Alle Versionen setzen auf den gleichen Elektromotor (APP290) und auf Frontantrieb. Die Basisversion leistet 116 PS (85 kW), die nächsthöhere Variante 135 PS (95 kW). Das vorläufige Topmodell geht mit 211 PS (155 kW) an den Start. Und dann gibt es noch eine Premiere für VW: Der neue ID.Cross ist das erste E‑Auto aus Wolfsburg mit Frunk.
Bild: Volkswagen AG

9/10
Genaue Preis-Angaben macht VW noch nicht, aber der Hersteller verspricht, dass die Basisversion Trend unter 28.000 Euro starten wird. Damit wäre der neue ID.Cross rund 3000 Euro teurer als der T-Cross (ab 24.960 Euro). Bleibt nur abzuwarten, ob das Basismodell bereits zum Marktstart im Herbst 2026 erhältlich sein wird oder ob es, wie beim ID.Polo, erst später bestellbar ist. Die Topversion ID.Cross Style soll rund 40.000 Euro kosten.
Bild: Volkswagen AG

10/10
Fazit von Jan Götze: Mit einem guten Platzangebot, einer intuitiven Bedienung und der sehr ordentlichen Materialauswahl hat der neue ID.Cross das Zeug zum Erfolgsmodell. Genau wie beim ID.Polo frage ich mich aber: Warum nicht gleich so, wieso haben die Wolfsburger so lange gebraucht und den Kunden billig anmutende Autos wie den ID.3 vorgesetzt?
Bild: Kevin Schiefler
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