Explorer II Pro (2108)
Autobild LogoTestsieger
Externe Verlinkung
1.
Enders
Explorer II Pro (2108)
1,5
gut
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PC-GG 1261Externe Verlinkung
2.
ProfiCook
PC-GG 1261
1,6
gut
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Sizzle Barbecue SilberExterne Verlinkung
3.
Kampa Dometic
Sizzle Barbecue Silber
1,7
gut
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Zum Anbieter

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Mobiler Steck-Gasgrill LExterne Verlinkung
3.
ovicue
Mobiler Steck-Gasgrill L
1,7
gut
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Carri Chef 50Externe Verlinkung
3.
CADAC
Carri Chef 50
1,7
gut
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Grill-to-Go schwarzExterne Verlinkung
6.
Taino
Grill-to-Go schwarz
1,8
gut
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Wayne 2.0Externe Verlinkung
7.
Burnhard
Wayne
1,9
gut
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Primus KuchomaExterne Verlinkung
8.
Primus Brandschutz
Primus Kuchoma
2,0
gut
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Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.

Grillen ohne Grenzen – ob beim Camping, auf dem Balkon, im Garten oder am See. Mobile Gasgrills erfreuen sich wachsender Beliebtheit: Sie sind handlich, vielseitig einsetzbar und sorgen überall für authentisches BBQ-Feeling. Doch welche Kriterien machen ein gutes Modell aus – und welche Geräte halten ihr Versprechen? AUTO BILD hat 2025 elf aktuelle Gasgrills im Preisbereich von 50 bis 270 Euro getestet, darunter Produkte von Marken wie Enders, Campingaz, Burnhard und CADAC. Ob für den spontanen Abend mit Freunden, den Campingurlaub oder die Freizeit im Grünen – hier ist für jeden Grill-Fan das passende Modell dabei. Den passenden Campingtisch für Ihren Camping-Gasgrill und das Grillzubehör finden Sie in unserem Campingtisch-Test - und die passenden Campingstühle dazu in unserem Campingstuhl-Test!

Das Wichtigste in Kürze

  • Verwendungszweck: Camping Gasgrills ermöglichen mobiles Grillen auf Reisen, beim Camping oder im Garten. Sie sind schnell einsatzbereit und ideal für kleine bis mittlere Mahlzeiten.
  • Testkriterien: Bewertet wurden Aufheizzeit, Hitzeverteilung, Grillfläche, Bedienung, Standfestigkeit, Sicherheit, Zubehör, Mobilität und Reinigungsaufwand.
  • Testerkenntnisse: Kompakte Grills heizen schnell auf, größere Modelle bieten mehr Platz und gleichmäßigere Hitze. Schwächen zeigten sich meist bei der Reinigung und bei günstigen Geräten mit einfachen Materialien.

Testsieger des AUTO BILD Campinggasgrill-Tests: Enders Explorer II Pro

Test-Empfehlung

Enders

Explorer II Pro (2108)

1,5
gut
  • Pro Iconzwei Brenner, die getrennt regelbar sind
  • Pro IconHalterung für Gaskartusche vorhanden
  • Contra Iconhohes Gewicht
  • Contra Iconaufwendig zu reinigen
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Der Enders Explorer II Pro hat sich im Test als ein stabiler und zuverlässiger Grill für Camping, Freizeit und Balkon gezeigt. Mit einem Gewicht von rund 10 kg gehört er zwar nicht zu den leichtesten Modellen, lässt sich aber dank seiner kompakten Maße einfach verstauen und transportieren. Die Konstruktion ist robust und funktional - der Grill relativ schnell aufgebaut und direkt einsatzbereit. Für die Montage ist lediglich ein Schraubendreher nötig. Gaskartusche anschließen, Piezo-Zünder betätigen, und schon heizt der Grill los. Die beiden separat regelbaren Edelstahlbrenner ermöglichen flexibles Grillen – von schnellem Anbraten bis zum langsamen Garen mit indirekter Hitze. Die Grillfläche von 1410 cm² (ca. 47 × 30 cm) bietet genug Platz für mehrere Steaks, Würstchen oder Gemüse gleichzeitig.
Im Test zeigte der Explorer II Pro eine gleichmäßige Hitzeverteilung über die gesamte Fläche – kein Zonen-Grillen, sondern gleichmäßiges Garen. Ein Grund dafür ist auch die Garhaube aus pulverbeschichtetem Aluguss: Sie speichert die Wärme besonders gut, verteilt sie effizient und ist zudem robust, rostgeschützt und pflegeleicht – ideal für häufige Einsätze unterwegs oder zu Hause. Die mit einem Infrarot-Thermometer gemessenen Temperaturen lagen nach einer Minute bei 64 °C und nach drei Minuten bei 140 °C – gemessen bei offenem Deckel, da einige Vergleichsmodelle keinen Deckel besaßen. Mit geschlossenem Deckel hätte der Grill deutlich schneller höhere Temperaturen erreicht, was sich durch das Gussmaterial deutlich bemerkbar gemacht hätte.
Detailansicht des Enders-Grills mit Blick auf die Temperaturanzeige.
Die Temperaturanzeige am Enders zeigt, wie schnell sich bei geschlossenem Deckel hohe Temperaturen aufbauen.
Bild: AUTO BILD / Sven Krieger
Die Verarbeitung wirkt wertig und stabil, alle Bedienelemente sind solide verbaut, und der Grill steht auch auf unebenem Boden sicher. Nach dem Grillen kühlt das Gerät zügig ab – praktisch, wenn man schnell weiterziehen möchte. Dank seiner kompakten Bauweise lässt sich der Grill zudem leicht verstauen – perfekt für den Transport im Wohnmobil, Kofferraum oder Schrank. Einziger Schwachpunkt: die Reinigung. Zwar ist eine Fettauffangschale vorhanden, doch durch die Bauweise sind manche Stellen schwer erreichbar, was die Pflege etwas aufwendiger macht. Der Enders Explorer II Pro eignet sich ideal für alle, die unterwegs oder daheim komfortabel grillen möchten – mit solider Technik, intuitiver Bedienung und gleichmäßigem Grillergebnis. Im Test wurde er verdient mit der Note 1,5 zum Testsieger gekürt.

Preis-Leistungs-Sieger: Kampa Dometic Sizzle Barbecue

Test-Empfehlung

Kampa Dometic

Sizzle Barbecue Silber

1,7
gut
  • Pro Iconsehr geringes Gewicht
  • Pro IconTransportkoffer vorhanden
  • Contra Iconkeine Griffe vorhanden
  • Contra Iconkeine Temperaturanzeige vorhanden
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Der Kampa Dometic Sizzle Barbecue zeigt im Test, dass man auch für wenig Geld ordentlich grillen kann. Mit einem Preis von nur 50 Euro gehört er zu den günstigsten Modellen im Vergleich – und bietet trotz einiger Schwächen ein stimmiges Gesamtpaket für unterwegs. Mit einem Gewicht von nur 2,9 kg ist der Kampa extrem leicht und damit ideal für Camping, Festivals oder spontane Ausflüge. Der Aufbau ist unkompliziert: Die Gaskartusche wird einfach eingelegt und eingerastet, anschließend sorgt ein Piezozünder für den schnellen Start – ganz ohne Werkzeug. Seine Grillfläche von ca. 792 cm² reicht für zwei bis drei Personen aus. Im Temperaturtest wurden 230 °C nach einer Minute und 380 °C nach drei Minuten erreicht – gemessen bei offenem Grill, denn einen Deckel besitzt der Kampa nicht. Das wirkt sich auf die Hitzeverteilung aus: Die Hitze konzentriert sich stark auf die Mitte der Grillfläche, da sie ungehindert nach oben entweicht und sich nicht zirkulieren kann – ein typischer Effekt bei offenen Grills. Am Rand ist die Temperatur entsprechend niedriger.
Auch bei der Verarbeitung ist der günstige Preis spürbar: Das Gerät wirkt eher einfach und wenig hochwertig. Die Reinigung ist etwas aufwendiger, da sich Fett und Rückstände unter dem Rost und an schwer erreichbaren Stellen sammeln. Dafür punktet der Kampa mit echter Mobilität: Ein Transportkoffer gehört zum Lieferumfang und macht das Verstauen besonders einfach – perfekt für unterwegs. Der Kampa Dometic Sizzle Barbecue ist kein Luxus-Grill, aber ein praktischer Begleiter für alle, die unterwegs spontan, schnell und günstig grillen möchten. Mit einfacher Bedienung, geringem Gewicht und sinnvoller Ausstattung hat er sich die Gesamtnote 1,7 verdient – und damit zurecht den Titel Preis-Leistungs-Sieger im Campinggasgrill-Test.

So hat AUTO BILD getestet

Bevor ein Grill bei uns überhaupt angezündet wird, beginnt der Test mit dem Auspacken – und genau da schauen wir ganz genau hin. Ist die Bedienungsanleitung klar verständlich? Sind alle sicherheitsrelevanten Hinweise auffindbar und sinnvoll formuliert? Gerade bei einem Gerät, das mit Gas betrieben wird, darf es hier keine Fragezeichen geben.
Eine Person kniet auf einer Hoffläche zwischen Kartons voller Gasgrills und packt sie aus.
Vor dem Aufbau checken wir den Lieferumfang – inklusive Anleitung und Sicherheitsinfos.
Bild: AUTO BILD / Sven Krieger
Der nächste Schritt: die Montage. Wir messen die Aufbauzeit mit der Stoppuhr, bewerten, ob Werkzeug nötig ist, und prüfen dabei ganz genau die Verarbeitung. Gibt es scharfe Kanten? Wackelt etwas? Wie fühlt sich das Material an? Alles Punkte, die beim ersten Aufbau sofort auffallen – und langfristig entscheidend sind.
Vier Personen stehen auf einer Rasenfläche und bewerten Camping-Gasgrills. Im Hintergrund steht ein geöffnetes Wohnmobil.
Volle Action beim Campinggrill-Test: Das AUTO BILD-Produkttest-Team im Einsatz.
Bild: AUTO BILD / Sven Krieger
Dann geht’s an die Funktionsprüfung: Wie intuitiv lassen sich die Bedienelemente nutzen? Steht der Grill sicher? Und wie gut sind die Gasanschlüsse gelöst? Wir haben sowohl mit Kartuschen als auch mit Gasflaschen getestet und mit Lecksuchspray kontrolliert, ob irgendwo Gas austritt. Nach dem Start kommt der Hitzetest. Mit einem Infrarot-Thermometer messen wir die Temperaturen nach exakt einer und drei Minuten. Um die Hitzeverteilung zu prüfen, setzen wir auf den Toastbrot-Trick: Die Röstung zeigt uns, wie gleichmäßig die Wärmeverteilung auf dem Rost ist.
Gasgrill beim Aufheizen im Anschnitt: Vorbereitung für den Toasttest. Einige Toasts liegen gut sichtbar im Vordergrund.
Vor dem Hitzetest: Der Gasgrill wird gezündet – bereit für den Toast-Test zur Kontrolle der Temperaturverteilung.
Bild: AUTO BILD / Sven Krieger
Im Anschluss verfolgen wir den Abkühlprozess in kurzen Intervallen – wichtig für alle, die den Grill schnell wieder verstauen müssen. Zum Schluss steht der Reinigungscheck an: Wie leicht kommt man an alle relevanten Stellen? Gibt es Ecken, in denen sich Fett sammelt? Und wie viel Aufwand ist nötig, um den Grill wieder sauber zu bekommen? Nicht zuletzt spielt auch das Verstauen eine Rolle – gerade beim Camping.
Eine Person nimmt die Maße an einem Gasgrill.
Mit dem Maßband wird die Breite des kompakten Gasgrills ermittelt – wichtig für den einfachen Transport und platzsparendes Verstauen.
Bild: AUTO BILD / Sven Krieger
Deshalb prüfen wir, wie kompakt sich der Grill zusammenlegen oder verpacken lässt und ob Zubehör wie Transporttaschen mitgeliefert wird. Denn ein guter mobiler Grill muss nicht nur gut grillen, sondern auch im Alltag praktisch, sicher und einfach zu handhaben sein.
Produktfoto des in seiner Transporttasche verpackten Grills von Char-Broil.
Praktisch verpackt: Der Char-Broil lässt sich dank robuster Transporttasche bequem und sicher zum nächsten Grillplatz tragen.
Bild: AUTO BILD / Sven Krieger

Die Testergebnisse im Überblick

Beim Aufbau waren die meisten Grills schnell einsatzbereit: Zehn von elf Modellen ließen sich in weniger als zehn Minuten komplett ohne Werkzeug montieren. Die Bauarten reichten von aufklappbaren Bügeln, anschraubbaren oder ansteckbaren Beinen über integrierte Standbeine bis hin zu vormontierten Untergestellen, bei denen teilweise nur noch Griffe befestigt werden mussten. Etwas mehr Zeit benötigte der Enders Explorer II Pro: Der Aufbau dauerte rund 15 Minuten und erforderte einen Schraubendreher, da einzelne Bauteile angeschraubt werden mussten. Am aufwendigsten war der ProfiCook PC-GG 1261 – bei ihm dauerte der Aufbau etwa 30 Minuten, und es war zusätzliches Werkzeug nötig, um mehrere Teile zu verschrauben.
Nahaufnahme: eine Person betätigt den Auslöser einer Piezo-Zündung an einem Camping-Gasgrill.
Ein Klick genügt: Mit der Piezo-Zündung lässt sich der Grill einfach und sicher starten.
Bild: AUTO BILD / Sven Krieger
Die Zündung erfolgte bei fast allen Modellen per integriertem Piezozünder, was das Anzünden einfach und zuverlässig. Einzige Ausnahme im Test war der Ovicue, der nur per Feuerzeug gezündet werden kann – ein klarer Nachteil bei Wind oder schlechten Lichtverhältnissen.
Nahaufnahme vom Zündvorgang des Camping-Gasgrills von Ovicue mit einem Feuerzeug.
Beim Ovicue fehlt eine Piezozündung – hier muss per Feuerzeug gezündet werden. Das klappt, ist aber weniger komfortabel.
Bild: AUTO BILD / Sven Krieger
Beim Aufheizen haben wir die Temperaturentwicklung aller Grills jeweils nach einer und nach drei Minuten gemessen – und dabei zeigten sich deutliche Unterschiede. Besonders beeindruckend: der Kampa, der in kürzester Zeit auf 230 °C kam und nach drei Minuten mit 380 °C die mit Abstand höchste Temperatur im Testfeld erreichte. Der Taino lag fast gleichauf und überzeugte mit 230 °C bzw. 370 °C bei identischem Schnellstart – eine starke Leistung für ein kompaktes Modell. Auch der ProfiCook (250 °C / 310 °C), der Ovicue (210 °C / 270 °C) und der Primus (123 °C / 260 °C) zeigten durchweg gute Werte. Im Mittelfeld landeten Kynast mit (122 °C / 213 °C) sowie der Char-Broil, der es auf 100 °C nach einer und 210 °C nach drei Minuten brachte. Weniger überzeugend präsentierte sich der Enders, der mit 64 °C und 140 °C – offen gemessen – im hinteren Bereich blieb. Ebenfalls abgeschlagen: der Burnhard (100 °C / 150 °C), der CADAC (61 °C / 140 °C) und der Campingaz, der lediglich 67 °C und 120 °C erreichte.
Nahaufnahme: eine Person hält ein Infrarot-Thermometer mit sichtbarer Anzeige in Richtung eines aufgeheizten Gasgrills.
Die Temperaturen während der Aufheizzeit und die Maximalwerte wurden mit einem Infrarot-Thermometer gemessen.
Bild: AUTO BILD / Sven Krieger
Wichtig: Alle Temperaturmessungen wurden mit offenem Deckel durchgeführt, da nicht alle Modelle – wie etwa Kampa oder Ovicue – über eine Haube verfügen. Um faire und vergleichbare Bedingungen zu schaffen. Geräte, die über einen Deckel verfügen, würden mit geschlossenem Deckel voraussichtlich deutlich höhere Temperaturen erreichen. Ein weiteres Detail im Test: die Temperaturanzeige. Nur die Modelle von Burnhard, Enders, ProfiCook, CADAC, Campingaz und Char-Broil hatten eine. Alle anderen Grills mussten ohne auskommen – was das Garen per Gefühl oder mit zusätzlichem Thermometer erfordert.
Nahaufnahme des Thermometers im Gehäuse von Char-Broil.
Einige Gasgrills haben einen eingebauten Thermometer.
Bild: AUTO BILD / Sven Krieger
Die Grillflächen unterschieden sich deutlich in Größe und Nutzbarkeit. Am meisten Platz bot der Burnhard Wayne mit 1739 cm², dicht gefolgt vom CADAC Carri Chef 50 (1662 cm²) und dem ProfiCook PC-GG 1261 (1656 cm²). Der Enders Explorer II Pro reihte sich mit 1410 cm² solide ein, ebenso wie der Campingaz Attitude 1200 2go CV mit 1199 cm² und der Char-Broil Grill2Go X200 mit 1148 cm². Im mittleren Bereich lagen der Primus Kuchoma (972 cm²), der Kynast Camping Gasgrill (968 cm²) und der Ovicue Mobiler Steck-Gasgrill L (900 cm²). Am kleinsten waren die Grillflächen beim Kampa Dometic Sizzle Barbecue (792 cm²) und beim Taino Grill-to-Go mit nur 661 cm² – ausreichend für kleinere Mahlzeiten, aber knapp bei mehreren Gästen.
Perspektive auf den mit Fleisch und buntem Gemüse belegten Camping-Gasgrill von Burnhard Wayne.
Großzügig: Auf der Grillfläche des Burnhard Wayne findet problemlos Grillgut für mehrere Personen Platz.
Bild: AUTO BILD / Sven Krieger
Die Temperaturverteilung war ebenfalls nicht bei allen Grills gleichmäßig. Positiv fielen Enders, ProfiCook, CADAC, Ovicue, Kynast und Campingaz auf – sie verteilten die Hitze über die gesamte Fläche. Beim Kampa und Taino konzentrierte sich die Temperatur stark in der Mitte. Char-Broil zeigte eine deutlich kühlere rechte Seite, während der Burnhard und der Primus im unteren Bereich die höchste Hitze entwickelten.
6 unterschiedlich gebräunte Toasts liegen auf der Grillfläche eines Geräts.
Die Toasts zeigen klar, wo der Grill gleichmäßig heizt – und wo die Hitze ungleich verteilt ist.
Bild: AUTOBILD/SvenKrieger
Nach dem Grillen kühlten die meisten Modelle relativ schnell ab – allen voran der Char Broil, ProfiCook, Enders, Kampa, Taino, Ovicue und Kynast. Das ist praktisch, wenn es schnell weitergehen soll oder der Grill sofort verstaut werden muss. Burnhard, Campingaz, Primus und CADAC hielten die Temperatur etwas länger.
Die Reinigung war für die meisten Modelle die größte Schwachstelle. Bei neun von elf Grills war die Reinigung aufwendig – darunter Burnhard, Campingaz, Char-Broil, Enders, Kampa, Kynast, Ovicue, ProfiCook und Taino. Gründe: viele Ecken, schwer erreichbare Fettrinnen oder nicht herausnehmbare Teile. Nur zwei Geräte stachen positiv hervor: der Primus Kuchoma und der CADAC Carri Chef 50, die sich leicht säubern ließen.
Ansicht der Fettauffangschale eines Camping-Gasgrills.
Praktisch: Fettauffangschalen erleichtern das Reinigen des Grills.
Bild: AUTO BILD / Sven Krieger
Auch beim Zubehör zeigten sich große Unterschiede zwischen den getesteten Modellen. Einige Hersteller lieferten umfangreiche Ausstattung, andere beschränkten sich auf das Nötigste oder verzichteten ganz. Besonders positiv fiel der Enders Explorer II Pro auf: Im Lieferumfang enthalten waren nicht nur eine Transporttasche, sondern auch ein Kartuschenhalter-Set, eine Gussplatte und sogar ein Pizzastein – das umfangreichste Zubehörpaket im Test. Auch der Char-Broil kam mit einer praktischen Transporttasche inklusive Staufächern sowie Räucherchips, die zusätzlichen Geschmack ins Grillgut bringen.
Der ProfiCook PC-GG 1261 wurde mit einem Gasdruckminderer und Gasschlauch ausgeliefert – sinnvoll für den stationären Betrieb mit Gasflasche. CADAC Carri Chef 50 bot eine robuste Transporttasche, die den vergleichsweise großen Grill gut schützt und den mobilen Einsatz erleichtert. Auch der Kampa Dometic Sizzle Barbecue kam mit passendem Transportkoffer – ideal für unterwegs. Der Ovicue Mobiler Steck-Gasgrill L hatte ebenfalls eine Transporttasche im Gepäck, was seine Mobilität unterstreicht. Beim Burnhard Wayne gehörte eine Kunststoffhaube zum Zubehör.
Die übrigen getesteten Grills, darunter der Campingaz Attitude 1200 2go CV, der Taino Grill-to-Go, der Primus Kuchoma sowie der Kynast Camping Gasgrill wurden ohne Zubehörteile ausgeliefert.

Campinggrills im Vergleich

Enders
Explorer II Pro (2108)
ProfiCook
PC-GG 1261
Kampa Dometic
Sizzle Barbecue Silber
ovicue
Mobiler Steck-Gasgrill L
CADAC
Carri Chef 50
Taino
Grill-to-Go schwarz
Burnhard
Wayne
Primus Brandschutz
Primus Kuchoma
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Schwer
Schwer
Sehr leicht
Sehr leicht
Schwer
Leicht
Sehr schwer
Leicht
Bis 15 Minuten, Werkzeug nötig
Bis 30 Minuten, Werkzeug nötig
Bis 10 Minuten, sehr einfach
Bis 10 Minuten, Sehr einfach
Bis 10 Minuten, sehr einfach
Bis 10 Minuten, sehr einfach
Bis 10 Minuten, Sehr einfach, aber Schraubendreher nötig
Bis 10 Minuten, sehr einfach
47 x 30 cm / 1410 cm
46 x 36 cm / 1656 cm
24 x 33 cm / 792 cm
30,5 x 20,5 cm / 625 cm
46 cm / 1662 cm
29 cm / 661 cm
47 x 37 cm / 1739 cm
40,5 x 24 cm / 972 cm
Anzeige vorhanden
Anzeige vorhanden
Anzeige nicht vorhanden
Anzeige nicht vorhanden
Anzeige vorhanden
Anzeige nicht vorhanden
Anzeige vorhanden
Anzeige nicht vorhanden
Wirkt wertig
Wirkt mittelmäßig
Wirkt nicht so hochwertig
Wirkt hochwertig
Wirkt hochwertig
Wirkt mittelmäßig
Wirkt wertig
Wirkt mittelmäßig
  • zwei Brenner, die getrennt regelbar sind
  • Halterung für Gaskartusche vorhanden
  • viel Zubehör
  • kühlt schnell ab
  • Griff am Deckel und an den Seiten vorhanden
  • Temperaturanzeige ist vorhanden
  • hohe maximale Rosttemperatur
  • sehr geringes Gewicht
  • Transportkoffer vorhanden
  • hohe maximale Rosttemperatur
  • sehr geringes Gewicht
  • Betrieb mit Kartusche oder Holzkohle
  • überall gleichmäßige Temperaturverteilung
  • hochwertige Verarbeitungsqualität
  • überall gleichmäßige Temperaturverteilung
  • geringes Gewicht
  • hohe maximale Rosttemperatur
  • sehr einfache Verstauung des Grills
  • Griff am Deckel und an den Seiten vorhanden
  • sicherer Stand
  • wertige Verarbeitungsqualität
  • Temperaturanzeige vorhanden
  • geringes Gewicht
  • einfach zu reinigen
  • sehr einfache Verstauung des Grills
  • hohes Gewicht
  • aufwendig zu reinigen
  • Erstmontage relativ aufwendig
  • keine Verstaumöglichkeit vorhanden
  • mittelmäßige Verarbeitungsqualität
  • keine Griffe vorhanden
  • keine Temperaturanzeige vorhanden
  • Verarbeitungsqualität nicht so hochwertig
  • leicht scharfkantige Teile
  • keine Halterung für Gaskartusche vorhanden
  • umständlich zu reinigen
  • nur ein Brenner vorhanden
  • keine Halterung für Gaskartusche vorhanden
  • hohes Gewicht
  • keine Temperaturanzeige vorhanden
  • Verarbeitungsqualität wirkt mittelmäßig
  • eher zentrierte Temperaturverteilung
  • sehr hohes Gewicht
  • keine Halterung für Gaskartusche vorhanden
  • leicht scharfkantige Teile
  • keine Halterung für Gaskartusche vorhanden
  • etwas unsicherer Stand

Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.

Fazit

AUTO BILD hat Camping-Gasgrills zwischen 50 und 270 Euro getestet. Welcher sorgt für das schönste Grillvergnügen?
Bild: AUTO BILD / Sven Krieger

Unser Camping-Gasgrill-Test zeigt: Der Enders Explorer II Pro punktet mit hochwertiger Verarbeitung, sinnvoller Ausstattung und starken Allroundeigenschaften – zurecht unser Testsieger. Der Kampa Dometic Sizzle Barbecue überzeugt mit kompakter Bauweise, schnellem Aufheizen und einem attraktiven Preis – ein verdienter Preis-Leistungs-Sieger. In Sachen Temperatur, Bedienkomfort, Grillfläche und Reinigung zeigten die Grills teils große Unterschiede. Welches Modell am besten geeignet ist, hängt vor allem davon ab, worauf man beim Grillen unterwegs am meisten Wert legt.

Wissenswertes zu Camping-Gasgrills

Welcher Camping-Gasgrill ist der beste?

Der beste Camping-Gasgrill im großen Test von AUTO BILD ist der Enders Explorer II Pro. Er überzeugte mit hochwertiger Verarbeitung, großzügiger Grillfläche und umfangreichem Zubehör. Auch die gleichmäßige Temperaturverteilung, die stabile Bauweise und der hohe Bedienkomfort machen ihn zum verdienten Testsieger.

Wie funktioniert ein Camping-Gasgrill?

Ein Camping-Gasgrill lässt sich schnell und unkompliziert in Betrieb nehmen: Einfach auspacken, die Gasflasche oder Gaskartusche anschließen, und schon ist alles bereit für das Grillen. Im Gegensatz zu einem Kohlegrill heizt sich ein Gasgrill rasch auf und kühlt ebenso schnell wieder ab. Dies ermöglicht es, den Grill kurz nach Gebrauch wieder zu verpacken und zu verstauen.

Was macht einen guten Gasgrill aus?

Ein erstklassiger Gasgrill bietet vor allem eine leichte Handhabung. Optimal ist es, wenn die Temperatursteuerung von 100 bis 350 °C präzise funktioniert. Dies unterstützt sowohl das direkte als auch das indirekte Grillen sehr effizient.

Disclaimer

Dieser Produkttest wurde unterstützt von Char-Broil, Enders, Primus, Ovicue, Campingaz, CADAC, Burnhard und Kynast.