Ford Escape/Kuga (2012): LA Auto Show 2011

— 17.11.2011

Das ist der neue Kuga

Der Ford Escape bzw. Kuga wird zum Weltauto. Das beschert dem bei uns erst 2008 lancierten SUV bereits eine zweite Generation. Premiere ist auf der LA Auto Show 2011.



Ford hält sich beim erst 2008 lancierten Kuga nicht mit einem Facelift auf. Stattdessen gibt's auf der LA Auto Show 2011 gleich die zweite Generation zu sehen. Der Grund: Künftig soll der Kuga  – oder Escape, wie er im Mutterland heißt – der "One Ford"-Strategie folgend ein Weltauto sein. Getrennte Modelle für Europa und die USA sind nicht länger angedacht, um Kosten zu sparen. Die Amerikaner müssen sich daher vom bekannten Kanten-Design verabschieden und mit den neuen, runden Formen anfreunden. Den Europäern ist diese Optik bereits vertraut, deshalb ändert sich diesbezüglich für uns nicht viel. Zumal sich der Kuga eng an der 2011er Detroit-Studie Vertrek orientiert.

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Kein Problem mit Lasten: Die Ladekante des Kuga wurde abgesenkt, der Stauraum vergrößert.

Der neue Kuga will besonders mit einer Reihe von netten Annehmlichkeiten punkten. Dazu gehören unter anderem eine automatisch öffnende Heckklappe mit Bewegungssensor, ein Einpark- sowie ein Toter-Winkel-Assistent. Die Ladekante wurde abgesenkt, das Ladevolumen vergrößert. Es fasst nun mindestens 1,9 Kubikmeter. Die Anhängelast beträgt etwa 1590 Kilo. Erstmals an Bord sind die Systeme Sync und MyFord Touch. Sie synchronisieren unterschiedliche Datenträger und Kommunikationsgeräte im Auto und machen sie per Sprachbefehl bedienbar. So kann der Fahrer beispielsweise das Navi zu einer Routenberechnung auffordern oder das Telefon mit dem Wählen einer bestimmten Nummer beauftragen.

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Motorenseitig gibt es keine Überraschungen. Die bekannten 1,6- und Zweiliter-Diesel bleiben im Programm, auf Wunsch kann der Escape/Kuga aber nun auch mit den EcoBoost-Motoren ausgerüstet werden. Beide 1,6-Liter-Aggregate kombinieren Benzin-Direkteinspritzung und Turboaufladung mit variabler Ventilsteuerung und sollen so für Fahrspaß bei gemäßigtem Spritkonsum sorgen. Auch die verbesserte Aerodynamik und der variable Kühlerlufteinlass stehen im Zeichen zu senkender Verbrauchswerte. Das elektronisch geregelte Allrad-Antriebssystem überwacht die Drehmomentverteilung auf die Räder und soll so dafür sorgen, dass die Kraft optimal umgesetzt wird. Alle Motoren werden mit einem Sechsgang-Select-Shift-Automatikgetriebe kombiniert. 2012 soll der Escape auf den amerikanischen Markt kommen. Die Europa-Premiere ist für den Genfer Salon 2012 geplant, der Marktart hierzulande für 2013.

Autor: Stephanie Kriebel



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