Ford Focus Turnier in Genf 2010

Ford Focus Turnier in Genf 2010

— 01.03.2010

Der kleine Mondeo Turnier

Ford zeigt in Genf den neuen Focus Turnier. Mit neuen Motoren könnten die Kölner an der Konkurrenz vorbeiziehen. Konzept: kleiner Hubraum plus Turbolader gleich niedriger Verbrauch.

Beim Schrägheck hatten VW und Opel noch Vorsprung. Als Ford den neuen Focus auf der Detroit Auto Show 2010 zeigte, waren die Konkurrenten längst auf dem Markt. Doch jetzt geht es bei den Kölnern Schlag auf Schlag: Auf dem Genfer Autosalon 2010 steht der neue Focus Turnier – deutlich vor dem Astra Sports Tourer, der erst im Oktober in Paris zu sehen sein wird. Der Focus Turnier ist ein wichtiger Baustein im Ford-Portfolio, immerhin besaßen rund 50 Prozent aller verkauften Focus ein langes Heck. Und es sieht so aus, als könnte auch der neue Focus Turnier diese Quote halten – die jüngste Überarbeitung hat ihm jedenfalls optisch gut getan.

Zur Sonderseite: Die Highlights vom Genfer Autosalon 2010

Der Focus Turnier ist wie sein Plattformbruder C-Max ein extrem wichtiges Auto für Ford. Der Focus soll mit all seinen Varianten weltweit zwei Millionen Mal pro Jahr vom Band rollen. Einen Flop kann sich Ford nicht leisten. Von der Premiere auf dem Genfer Autosalon 2010 bis zum Serienstart vergeht allerdings noch mal fast ein Jahr – erst im Frühjahr 2011 startet der Verkauf in Europa und den USA. Erster Eindruck: Der Turnier ist ein kleiner Mondeo. Die Form des Fünftürers erinnert mit seinem abfallenden Dach und der ansteigenden Seitenlinie an den großen Bruder, auch wenn der Focus mit einer völlig anderen Geometrie der Heckleuchten daher kommt. Die Front bezeichnet Ford als nächste Stufe des Kinetic Designs, das den Focus Turnier (entwickelt in Köln Merkenich) künftig schlanker und sportlicher wirken lässt.

Nachholbedarf hat Ford vor allem bei den Motoren. Was bei Volkswagen TSI heißt, nennen die Kölner Ecoboost. Soll heißen: Kleiner Hubraum trifft auf Turbolader und soll einen niedrigen Verbrauch ergeben. Bei Ford beginnt das Sparen mit einem 180 PS starken 1,6-Liter-Triebwerk, das wir aus der Studie Iosis Max kennen. Ihm folgen nach und nach leistungsschwächere Varianten bis hin zum etwa 100 PS starken Dreizylinder.

Autor: Stefan Voswinkel

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