Infiniti Q30/Mercedes A-Klasse: IAA 2013

— 11.09.2013

Kommt die bessere A-Klasse aus Japan?

Viel verrät Infiniti noch nicht zum Q30, der auf einer Mercedes A-Klasse basiert. Wir haben auf der IAA die Kompakten miteinander verglichen – und wissen jetzt mehr.



Die Partnerschaft zwischen Nissan-Renault und Daimler kommt langsam in Fahrt. Erst machte Mercedes aus dem Renault Kangoo den Citan, jetzt ist Nissan am Zug. Deren Edelmarke Infiniti zeigt in Frankfurt das Q30 Concept auf Basis der aktuellen A-Klasse. Wobei man das mit dem Konzept nicht so ernst nehmen darf. Wie uns der japanische Autohersteller versicherte, ist der Q30 schon sehr nah an der Serie, soll ab 2015 produziert werden. Das Konzept einer edlen Kompakt-Klasse beruht auf der Studie Etherea, die Infinti bereits 2011 präsentierte und deren Design größtenteils übernommen wurde.

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Das Q30-Cockpit zeigt Ähnlichkeit zur A-Klasse – nur ist beim Infiniti alles eine Spur edler und durchdachter.

Viel geändert hat sich im Cockpit. Wer genau hinschaut, erkennt dort eine starke Ähnlichkeit zur A-Klasse. Nur ist bei den Japanern alles eine Spur edler und durchdachter. Platz nehmen im Q30 durften wir nicht, das war bis jetzt nur Formel-1-Weltmeister und Markenbotschafter Sebastian Vettel vergönnt. Bei den Platzverhältnisse wird sich aber gegenüber der A-Klasse kaum etwas ändern, die vorderen zwei Sitzschalen sind mit denen der Stuttgarter identisch. Lediglich auf der Rücksitzbank setzt Infiniti auf zwei konturierte Einzelsitze, wo bei Mercedes eine durchgehende Bank Platz für drei Personen bietet. Die inneren Türöffner sind bei beiden Fahrzeugen an der gleichen Stelle, der Rest der Türeinlage ist jedoch bei den Japanern verspielter. Klimaregler und Lüfter sind jeweils an den gleichen Positionen untergebracht. Statt runder Lüfterdüsen, setzt Infiniti auf schmale eckige Luftschlitze.

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Infiniti integriert die Endrohre des Q30 auffällig in die Heckschürze. Über die Motoren ist nichts bekannt.

Der Haupt-Menüknopf rückt bei Nissans Edelmarke ins Zentrum der Mittelkonsole. Davor liegt der Automatikwahlhebel, ist also nicht wie beim Benz am Lenkradstock verbaut. Tacho und Drehzahlmesser bleiben unverändert. Deutlich eleganter verpacken die Japaner den 8,5-Zoll-Bildschirm, der nicht mehr frei über der Armaturenlandschaft thront, sondern schick in den Träger integriert wurde. Materialmix und fließende Übergänge im Armaturenbrett lassen das Cockpit des Q30 nicht so klobig wirken, wie das der A-Klasse. Ganz und gar nicht dezent: die in die Heckschürze integrierten Auspuffrohre des Infiniti. Zu der Motorenplatte sagen die Japaner aber noch nichts.
Robin Hornig

Fazit

Besserer Material-Mix und attraktiverer Innenraum lassen das Infinit Q30 Concept besser dastehen als die Mercedes A-Klasse. Spannend wird es, wenn ab 2015 beide auf der Straße gegeneinander antreten müssen. Sebastian Vettel wird dem Kompakten von Infiniti mit seiner Fahrwerksabstimmung beste Gene mit auf den Weg geben. Mercedes legt wohl erst 2015 nach – mit dem Facelift der A-Klasse.



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