Jaguar XF Sportbrake: Autosalon Genf 2012
Praktischer Luxus-Kombi

Jaguar stellt in Genf 2012 den XF Sportbrake vor. Der Oberklasse-Kombi soll gegen Audi A6 Avant, BMW 5er Touring und Mercedes E-Klasse T-Modell bestehen und kommt auf Wunsch mit allem erdenklichen Schnickschnack.
- Stephan Bähnisch
Jaguar präsentiert auf dem Autosalon in Genf (8. bis 18. März 2012) die Kombiversion des XF. Der erste Oberklasse-Kombi der Marke soll gegen Audi A6 Avant, BMW 5er Touring und Mercedes E-Klasse T-Modell antreten. Das Kofferraumvolumen liegt mit 550 Litern etwa auf dem Niveau des BMW. Werden die Rücksitze umgeklappt, was mit einem Handgriff möglich sein soll, wächst das Volumen auf 1675 Liter. Der Laderaum ist maximal 1,97 Meter lang und 1,01 Meter breit. Auf Wunsch schließt und öffnet sich die Heckklappe elektrisch, eine Zuziehhilfe ist Serie. Der hintere Teil des Laderaumbodens kann geöffnet werden und gibt dann ein zusätzliches verstecktes Fach frei (zusätzlich 28 Liter mit Tyre Repair System). Wie die Konkurrenz bietet auch Jaguar gegen Aufpreis ein System von Laderaumschienen. Die praktischen Seiten haben die Briten also durchaus im Visier gehabt.
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Die Kombi-Katze ist ein echtes Dickschiff: Der Sportbrake ist 4,97 Meter lang, 1,88 Meter breit und hat einen Radstand von 2,91 Metern. Im Kombi kommt eine komplett neue hintere Sitzbank zum Einsatz. Sie soll genügend Platz für bis zu drei Personen bieten und verfügt über eine 60:40-Teilung. Die Passagiere haben gegenüber der Limousine 48 Millimeter zusätzliche Kopffreiheit hinten. Die Technik teilt sich der Sportbrake mit der Limousine. Basismotor ist ein gemeinsam mit Peugeot entwickelter Vierzylinder-Diesel mit 190 PS, den Sechszylinder-Diesel liefert Jaguar mit 240 oder 275 PS. Immer mit an Bord: die Achtstufen-Automatik von ZF. Ob es auch eine R-Version mit V8-Kompressor und 510 PS geben wird, lässt Jaguar noch offen.
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Bis zur B-Säule gleicht der Sportbrake der XF-Limousine, die gerade ein Facelift erhielt.
Bild: Werk
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