Jaguar XF Sportbrake: Autosalon Genf 2012

Jaguar XF Sportbrake: Autosalon Genf 2012

— 29.02.2012

Praktischer Luxus-Kombi

Jaguar stellt in Genf 2012 den XF Sportbrake vor. Der Oberklasse-Kombi soll gegen Audi A6 Avant, BMW 5er Touring und Mercedes E-Klasse T-Modell bestehen und kommt auf Wunsch mit allem erdenklichen Schnickschnack.

Jaguar präsentiert auf dem Autosalon in Genf (8. bis 18. März 2012) die Kombiversion des XF. Der erste Oberklasse-Kombi der Marke soll gegen Audi A6 Avant, BMW 5er Touring und Mercedes E-Klasse T-Modell antreten. Das Kofferraumvolumen liegt mit 550 Litern etwa auf dem Niveau des BMW. Werden die Rücksitze umgeklappt, was mit einem Handgriff möglich sein soll, wächst das Volumen auf 1675 Liter. Der Laderaum ist maximal 1,97 Meter lang und 1,01 Meter breit. Auf Wunsch schließt und öffnet sich die Heckklappe elektrisch, eine Zuziehhilfe ist Serie. Der hintere Teil des Laderaumbodens kann geöffnet werden und gibt dann ein zusätzliches verstecktes Fach frei (zusätzlich 28 Liter mit Tyre Repair System). Wie die Konkurrenz bietet auch Jaguar gegen Aufpreis ein System von Laderaumschienen. Die praktischen Seiten haben die Briten also durchaus im Visier gehabt.

Überblick: Die Stars auf dem Genfer Autosalon 2012

Bildergalerie

Genfer Autosalon Vorschau 2012
Die Kombi-Katze ist ein echtes Dickschiff: Der Sportbrake ist 4,97 Meter lang, 1,88 Meter breit und hat einen Radstand von 2,91 Metern. Im Kombi kommt eine komplett neue hintere Sitzbank zum Einsatz. Sie soll genügend Platz für bis zu drei Personen bieten und verfügt über eine 60:40-Teilung. Die Passagiere haben gegenüber der Limousine 48 Millimeter zusätzliche Kopffreiheit hinten. Die Technik teilt sich der Sportbrake mit der Limousine. Basismotor ist ein gemeinsam mit Peugeot entwickelter Vierzylinder-Diesel mit 190 PS, den Sechszylinder-Diesel liefert Jaguar mit 240 oder 275 PS. Immer mit an Bord: die Achtstufen-Automatik von ZF. Ob es auch eine R-Version mit V8-Kompressor und 510 PS geben wird, lässt Jaguar noch offen.

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Bis zur B-Säule gleicht der Sportbrake der XF-Limousine, die gerade ein Facelift erhielt.

Vorn teilt sich der Sportbrake das schicke Näschen mit der XF-Limousine, ab der B-Säule bekommt er seinen Kombi-Anhang. Die Fensterlinie fällt eher schmal aus und wird von Chrom eingefasst, eine ansteigende Gürtellinie und die leicht erhöhte Dachkontur führt zugleich zu einem bulligen Auftritt. Der Kunde kann seinen Sportbrake mit zwei Optik-Paketen ("Aerodynamic" und "Black Pack") zusätzlich individualisieren. Innen gibt sich der Kombi laut Jaguar "sportlich luxuriös" und setzt auf einen Material-Mix aus Leder, Alu, Holz und Carbon. Die Liste der Extras ist so lang wie der Kombi selbst, die Zahl der Assistenzsysteme gewaltig. Wichtig für den Transport: Wird eine Anhängerkupplung samt serienmäßiger ESP-Stabilisierung geordert, darf der Jag 1850 Kilo ziehen. Ab Werk rüstet Jaguar alle Sportbrake an der Hinterachse mit einer Luftfederung samt Niveauregulierung anstelle der Schraubenfedern der XF-Limousine aus. Preise nennen die Briten offiziell noch keine, doch soll der Kombi-Zuschlag 2500 Euro betragen. Das macht einen Startpreis von 47.500 Euro.

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