Kleinwagen im Test

Kleinwagen im Vergleich

— 27.10.2011

Wo steht der neue Kia Rio?

Bei den Kleinwagen geht es eng zu, die Konkurrenz ist groß. Jetzt will der neue Rio mit sieben Jahren Garantie und Kampfpreisen die Klasse aufmischen. Der erste Vergleich mit Fabia, Clio und Co klärt, ob der Koreaner seinen Platz in den Herzen finden wird.

Willkommen in der Boomklasse von morgen! Ja, richtig gelesen, denn gerade bei den Kleinwagen geht gerade gewaltig die Post ab. Die Vielfalt wächst, die Fortschritte sind so groß, dass andere Klassen fast zu parken scheinen. Limousinen? Werden immer größer. SUV? Werden kleiner. Kompakte? Immer golfiger. Doch eine Nummer kleiner, in der Vier-Meter-Klasse, da reifen die Autos im Zeitraffer heran. Ein Skoda Fabia führt die Technik höherer Klassen wie Turbomotoren oder Doppelkupplungsgetriebe ein. Der Honda Jazz glänzt mit einem Raumkonzept, das selbst bei den Großen nur selten zu bewundern ist. Den französischen Stand der Dinge trägt der Renault Clio vor, während der Mazda2 wieder den Sportler spielen und die Messlatte für Dynamik hochhängen wird.

Überblick: News und Tests zu Kia

Video: Kia Rio

Starker Polo-Konkurrent

Hinter scheinbar uniformen Kleinwagen-Gesichtern steckt also ein brodelnder Kessel Buntes. Und alle Autobauer wissen, dass künftig immer mehr Kunden umsteigen werden: auf vermeintlich Kleine, die längst vollwertige Autos geworden sind. Groß genug als Erstauto, wendig genug für die letzten Parklücken, erschwinglicher als Kompakte und erwachsener als alle ihre klapprigen Vorgänger. In diesem quirligen, boomenden Markt startet also der Kia, den wir gleich mehrfach durchleuchten. Zum einen zeigt der neue Rio, der mit seinem Vorgänger nur noch den Namen gemeinsam hat, welche Fortschritte diese lernbegierige Marke macht. Die gehört zudem zum Hyundai-Konzern, der nicht erst seit der IAA unter der Lupe von Volkswagen steht und als wichtiger Konkurrent beäugt wird. Wenn sie denn so gut sind, die Koreaner, dann müssten wir es im Rio spüren.

Hintergrund: So testet AUTO BILD

Die anderen Europäer und Japaner sowieso, nachdem Kia Kampfpreise ab 9990 Euro angekündigt hat (allerdings für einen dreitürigen Lockvogel). Davon liegt der erste, uns angelieferte Testwagen weit weg. Ein fünftüriger Rio 1,4 mit 109 PS in mittlerer Ausstattung kostet immerhin 14.960 Euro – viel Geld, doch die vergleichbare Konkurrenz verlangt mindestens 1900 Euro mehr. Mit dem Wachstum in dieser Klasse sind offensichtlich auch die Preise aufgeblüht. Immerhin gehört die erste Runde Luxus wie der Schleuderschutz ESP, Radio oder Klimaanlage dann schon selbstverständlich dazu, bei Kia sogar sieben Jahre Garantie. Also, wo steht der neue Rio? Die Antwort lesen Sie oben in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen Technischen Daten und Tabellen finden Sie in AUTO BILD 43/2011 oder als Download im Heftarchiv.
Joachim Staat

Joachim Staat

Fazit

Wo der Rio steht? Weit oben in der Kleinwagen-Hierarchie, sowohl in Format als auch Können. Mit seiner ausgewogenen Qualität hängt der Koreaner die Japaner ab und zeigt auch Renault, dass der Clio den Anschluss verloren hat. Wenn 2012 der neue Clio und der Peugeot 208 erscheinen, müssen die Franzosen sich am Kia messen! Der Mazda2 bleibt erste Wahl für Käufer, die einen knackigen Kleinen wollen, der Honda Jazz ist das Raumschiff der Klasse. Was allen fehlt, ist die Reife des Skoda Fabia, der eines vermissen lässt – die lange Garantie des Kia.

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