Korsika-Rallye 2005

Korsika-Rallye 2005

— 24.10.2005

"Grand Slam" für Überflieger Loeb

Für diesen Mann gibt es kein Limit: Sébastien Loeb gewann bei der Rallye Korsika alle zwölf Sonderprüfungen – und lobte danach sein Auto.

Weltmeister ist er längst, es geht nur noch um Rekorde: Rallye-Star Sébastien Loeb hat beim drittletzten WM-Lauf 2005 auf Korsika seinen neunten Saisonsieg eingefahren. Der 31 Jahre alte Elsässer gewann erstmals auf der Mittelmeerinsel und schaffte dabei etwas, was eigentlich den Tenniscracks Pete Sampras oder Roger Federer vorbehalten ist: den "Grand Slam".

Im Rallyesport heißt dies: Loeb fuhr als erster Pilot auf allen zwölf Asphalt-Prüfungen (insgesamt 341,68 km) Bestzeit. Damit lag der Franzose am Ende 1:51,7 Minuten vor dem finnischen Ford-Piloten Toni Gardemeister. "Das ist unfaßbar, ich hätte das nie für möglich gehalten. Das Auto war perfekt, wir sind nur so durch die Prüfungen geflogen", lobte der ehemalige Kunstturner seinen Citroën Xsara WRC. Den dritten Rang (+ 2:42,0 min) sicherte sich Vizeweltmeister Petter Solberg (Norwegen; Subaru Impreza), der mit 72 Punkten und 45 Zählern Rückstand auf "Super Seb" Platz zwei der Gesamtwertung eroberte. In der Marken-WM führen die beiden WM-Aussteiger Citroën (160 Punkte) und Peugeot (130) vor Ford (93), Subaru (89), Mitsubishi (59) und Skoda (15).

Pech hatten die deutschen Fahrer: Antony Warmbold (Monaco) erreichte nach Hydraulik-Problemen am Samstag nach knapp 1000 Gesamtkilometern im privaten Ford Focus den 13. Rang (Rückstand: 11:47,1 Minuten). Armin Schwarz (Oberreichenbach) gab schon zur Halbzeit am Samstagmittag wegen starker Probleme mit der Vorderachse am Skoda Fabia auf. Dadurch verpaßte der 42jährige eine weitere Chance, vor seinem Rücktritt zum Saisonende in die Punkteränge zu fahren.

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