Mazda 6 Facelift (2016): Vorstellung und Fahrbericht

Mazda6 Facelift (2016): Vorstellung und Fahrbericht

— 07.09.2016

Einlenken wie ein Rennfahrer

Schon mal mit dem Gaspedal eingelenkt? Im Facelift des Mazda6 geht das. AUTO BILD hat die G-Vectoring Control ausprobiert. Erster Fahrbericht.

Die wichtigste Neuerung beim Facelift des Mazda6 heißt G-Vectoring Control. Hinter dem komplizierten Namen steckt eine Art Gaspedal-Lenkung. Damit soll jeder schnell und elegant wie ein Profi durch die Kurve fahren können. AUTO BILD hat es im 175-PS-Diesel-Kombi ausprobiert.
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So funktioniert G-Vectoring

Die Lenkung wirkt handlich und agil, das Auto kurvt auch bei hohem Tempo geschmeidig ums Eck.

Bevor es aber losgeht, erklären wir kurz, wie die G-Vectoring Control technisch funktioniert: Das System nutzt das Motordrehmoment, um das Lenkverhalten des Autos zu beeinflussen. Ganz so wie ein Profi-Rennfahrer es tut. Dazu reduziert die Motorelektronik beim Einlenken in eine Kurve für einen winzigen Moment die Einspritzmenge und damit das Drehmoment. Die Folge: Das Gewicht verlagert sich auf die Vorderachse. Dadurch steigt die Traktion an den Vorderrädern, und das Lenkverhalten verbessert sich. Beim Beschleunigen am Kurvenausgang läuft es anders herum. Das System erhöht das Drehmoment, die Last verlagert sich auf die Hinterräder und die Fahrstabilität nimmt zu.
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Die Gaspedal-Lenkung im Test

Außen gibt es keine Neuerungen beim Facelift, denn die Karosserie haben die Japaner nicht angetastet.

Am Lenkrad des Mazda6 ist von dem neuen System kaum etwas zu spüren. Die Lenkung wirkt handlich und agil, das Auto kurvt auch bei hohem Tempo geschmeidig ums Eck. Ganz anders als bei anderen Systemen, wie dem harten ESP, das beim starken Bremsen eingreift. Aber auch Geradeauslauf und Straßenlage wirken stabiler, der Wagen schubbert vor allem bei Bodenwellen sicher und elegant über den Asphalt. Insgesamt wirken die Übergänge zwischen Beschleunigen, Bremsen und Lenken harmonisch, und das System bringt Ruhe ins Fahren. Und da es sich um eine reine Software-Lösung handelt, wird das Auto dadurch nicht einmal schwerer. Das Beste aber: Es ist kostenlos, weil in jedem neuen Mazda6 serienmäßig verbaut.
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Optisch keine Veränderung

Übrigens: Von außen sieht man dem Mazda6 nicht an, dass es sich um ein Facelift handelt. Denn die Karosserie haben die Japaner nicht angetastet. Warum auch? Das mehrfach preisgekrönte Design fand seit 2013 über eine halbe Million Käufer.

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Preise, Motoren und Marktstart

Limousine (Bild) und Kombi kosten gleich viel: Ab 25.690 Euro geht's los mit dem 145-PS-Benziner.

Der Mazda6 kostet als Limousine oder Kombi gleich viel. Ab 25.690 Euro geht's los mit dem 145-PS-Benziner, inklusive Klimaanlage, LED-Rückleuchten und LM-Felgen. Es folgen unverändert zwei weitere Vierzylinder-Benziner mit 165 PS (ab 31.190 Euro) und 192 PS (37.190 Euro) sowie die beiden Diesel mit 150 PS (ab 29.190 Euro) und 175 PS (37.290 Euro). Für den Kombi bietet Mazda außerdem zwei Nakama-Sondermodelle mit besonders exklusiver Ausstattung an. Marktstart für das Facelift des Mazda6 ist der 16. September 2016.

Mazda 6 Facelift (2016): Vorstellung und Fahrbericht

Autor:

Frank Wald

Fazit

Das G-Vectoring-System ist keine Revolution, doch gefällt auf Anhieb mit seiner unauffälligen Wirkung und dem großem Fahrkomfort. Es verhilft dem ungeübten Fahrer bei der Kurverei zu mehr Sicherheit und dem Routinier zu größerer Gelassenheit. Und das alles für lau – gut gemacht, Mazda!

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