Nissan IMx Concept (2017): Vorstellung

Nissan IMx Concept (2017): Vorstellung

— 25.10.2017

Nissans Elektro-Zukunft

Die elektrische Nissan-Studie IMx wird auf der Tokyo Motor Show vorgestellt. Sie hat eine Reichweite von 600 Kilometern und fährt auch vollautonom.

Die Türen sind jeweils vorne und hinten angeschlagen.

Nissan gibt mit der Crossover-Studie IMx auf der Tokyo Motor Show 2017 einen Ausblick auf die elektrifizierte Zukunft der Marke. Rund 600 Kilometer weit kommt das Concept mit einer Batterieladung und es kann bei Bedarf auch vollautonom Fahren. Die Optik wirkt ziemlich futuristisch, verfügt aber über die typischen Nissan-Designmerkmale. An der Front fällt sofort der vom Nissan Leaf bekannte V-förmige Kühlergrill auf. Unterhalb der extrem langgezogenen Scheinwerfer klaffen große Lufteinlässe. Auch oberhalb der Frontschürze befindet sich ein durchgehender Lüftungsschlitz. Die Windschutzscheibe streckt sich weit in das Dach hinein und geht fließend in ein zweigeteiltes Panoramadach über. Insgesamt verfügt das Design über viele scharfe Ecken und Kanten, was vor allem in der Seitenansicht auffällt. Die vorderen ausgestellten Radhäuser, in denen große Felgen sitzen, sind nahezu quadratisch geformt. Die nach hinten abfallende Dachlinie lässt die Studie wie ein SUV-Coupé wirken. Das Fahrzeug verfügt über Selbstmördertüren, was den Showeffekt deutlich erhöht. Das Heck wird von einem Diffusor aus Kohlefaser geprägt. Eine weitere Besonderheit ist der dezente Dachspoiler, der in der Mitte von einem Bremslicht geteilt wird.

Tokyo Motor Show 2017: Highlights

Im vollautonomen Modus schwenkt das Lenkrad zur Seite

Der Innenraum passt sich je nach Fahrmodus selbstständig an.

Im Innenraum der Studie befinden sich vier minimalistisch gestaltete Einzelsitze. Auf ein klassisches Armaturenbrett wird komplett verzichtet. Stattdessen bekommt der Fahrer alle Informationen auf einen durchgehenden Glasbildschirm vor der Frontscheibe projiziert. Das futuristische Lenkrad erinnert von der Form etwas an ein Formel-1-Volant. Durch einen Knopf in der schwebenden Mittelkonsole wird das Concept Car gestartet. Da das Fahrzeug bei Bedarf auch vollautonom unterwegs ist, soll der Innenraum eine besonders angenehme Atmosphäre und hohen Komfort bieten. Im selbstfahrenden Modus schwenkt das Lenkrad zur Seite und die Sitze fahren zurück, um das Platzangebot zu verbessern. So können sich die Passagiere während der Fahrt in einem angenehmen Umfeld entspannen oder arbeiten. Der Fahrer kann bei Bedarf aber auch selbst steuern. Angetrieben wird die Allrad-Studie von zwei Elektromotoren, die an der Vorder- und Hinterachse sitzen und gemeinsam über eine Leistung von 435 PS und 700 Nm Drehmoment verfügen. Diese werden durch eine Hochleistungsbatterie gespeist, die eine Reichweite von 600 Kilometern ermöglicht. Das Fahrzeug steht auf einer speziellen Plattform für Elektroautos, die durch ihren niedrigen Schwerpunkt ein gutes Handling verspricht.

Nissan IMx Concept (2017): Vorstellung

Autor: Elias Holdenried

Stichworte:

Studie

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