Nissan X-Trail, Pick-Up, Pathfinder, Patrol GR: Rückruf

Nissan-Rückruf: Update

— 13.05.2015

Noch mehr defekte Airbags

Ein weiterer Nachklapp zum Mega-Rückruf: Wegen der Takata-Airbags muss Nissan nun insgesamt knapp 40.000 deutsche Autos zurückrufen.

(dpa/mas) Es nimmt und nimmt kein Ende. Gerade erst gestern (12. Mai 2015) hatte Nissan eine Erweiterung des  bestehenden Rückrufs von 2013 wegen der defekten Takata-Airbags gemeldet, nur einen Tag später muss der nochmals ausgeweitet werden. Betroffen sind dieses Mal laut Nissan-Sprecherin Ulrike vom Hau 28.603 deutsche Almera, Tino und Terrano II aus dem Produktionszeitraum 2004 bis 2006. Globale Zahlen liegen laut vom Hau noch nicht vor, laut Nachrichtenagentur dpa soll es sich um 1,56 Millionen betroffene Autos handeln. Die Ursache für den erneuten Rückruf sei die gleiche wie bei den früheren Aktionen: Aufgrund eines Produktionsfehlers (eindringende Feuchtigkeit) kann der Druck bei der Airbagentfaltung zu hoch werden. Schlimmstenfalls kann das Airbaggehäuse dadurch beschädigt werden, was zu Verletzungen der Insassen führen könnte.

Eine Erweiterung des Rückrufs von 2013

Auch Nissan Patrol GR aus den Jahren 2000 bis 2003 müssen nochmal in die Werkstatt.

Erst gestern wurde bekannt, dass X-Trail (T30), Pick-Up (D22), Pathfinder (R50) sowie Patrol GR (Y61) aus dem Produktionszeitraum 29.05.2000 bis 24.11.2003 wegen der Airbags in die Werkstatt müssen. Dieser Rückruf betrifft theoretisch mehr als 10.000 Autos in Deutschland; da es sich aber um ältere Fahrzeuge handelt, konnte das KBA laut Nissan lediglich 5500 Fahrgestellnummern identifizieren. "Tatsächlich werden es noch weniger Fahrzeuge sein", so die Sprecherin. Nach Auskunft von Nissan läuft die Aktion (interne Bezeichnung R1420) bereits seit Dezember 2014. Aufgrund der "unzureichenden Teileverfügbarkeit" wurden die Kundenbriefe aber erst vor kurzem versendet. Diejenigen, die einen solchen bekommen haben, müssen nun einen etwa einstündigen Werkstattaufenthalt einplanen. So lange dauert der fällige Tausch der fehlerhaften Gasgeneratoren. Der Wartungsplan der zurückgerufenen Fahrzeuge ändert sich nicht.

Autor: Maike Schade

Stichworte:

Takata

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