Porsche Cajun: Vorschau
— 11.10.2010Baby-Cayenne: Es ist ein Zweitürer!
Im Frühjahr 2013 bekommt der Porsche Cayenne Nachwuchs: Mit dem Cajun bringen die Zuffenhauser ein kleines zweitüriges SUV-Coupé, das auf der Technik des Audi Q5 basiert.
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Ursprünglich war der Cajun als Viertürer geplant, doch inzwischen hat der Zweitürer die Nase vorn. Zumindest zum Start. Ein Coupé wird nicht nur dem Q5 weniger Kunden rauben, sondern auch dem großen Cayenne, an dem Porsche bestens verdient. Damit die Proportionen stimmen, wird der Cajun geringfügig breiter, Radstand und Außenlänge werden verkürzt. Das erschwert zwar den Zugang zum knapper dimensionierten Fond, passt aber mit dem flacheren Dach gut zur Coupé-Optik. Alle Außenbleche, LED-Scheinwerfer, Rückleuchten und das komplette Interieur stammen aus der Porsche-Designabteilung. Das Zündschloss sitzt links der flacher montierten Lenksäule, die Instrumente samt Infotainment werden vom Boxster-Nachfolger übernommen. Die Sitzanlage bietet ausreichend Platz für vier Erwachsene, die breite Mittelkonsole steigt nach vorn an, Schaltknüppel und Wählhebel sind deutlich höher montiert als im Q5.
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Während Lenkung, Achsen, Getriebe, Allradantrieb, Pedalerie und Radgrößen von Audi übernommen werden, plant Porsche den Einbau einer eigenen Bremsanlage. Auch die Feder-Dämpfer-Abstimmung, die Räder-Reifen-Kombinationen und die Fahrdynamik-Regelsysteme kommen aus Weissach. Exklusiv erhält der Cajun Optionen wie Sport-Chrono-Paket, Klappen-Auspuff und Launch Control. Auch bei der Motorisierung muss sich das Entwicklungsteam unter Wolfgang Dürheimer am Q5 orientieren. Geplant sind vier Triebwerke, wahlweise mit Handschalter oder Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe: • 2.0 TFSI, 240 PS/350 Nm • 3.0 TFSI, 292 PS/400 Nm • 2.0 TDI, 190 PS/350 Nm • 3.0 TDI, 265 PS/500 Nm. Die Leistungsdifferenz gegenüber dem vergleichbaren Audi beträgt einheitlich 20 PS. Ob das reicht? Der kleine Diesel könnte gut jene 204 PS vertragen, die Audi schon 2007 im Q3 Concept angekündigt hat. Der große 3.0 TDI steigt zwar auf 300 PS, jedoch zuerst im Cayenne, für den sogar 325 PS im Gespräch sind.Auch der V6-Benziner hält im Cajun brav Respektabstand zum großen Bruder, doch als Höhermotorisierung könnte mittelfristig der neue V6 Biturbo mit 350 PS dem Cajun noch mehr sportliche Würze geben. Direkt aus Audis Teile-Regal kann Porsche bei Bedarf das Q5-Hybridmodul entnehmen. Es besteht aus dem Zweiliter-Vierzylinder mit 210 PS und aus einem 47 PS starken Elektromotor, der eine rein elektrische Reichweite von etwa drei Kilometern ermöglicht. Der wesentliche Unterschied zwischen Q5 und Cajun betrifft jedoch die Positionierung. Der neue Porsche will nämlich nicht nur in Bezug auf Beschleunigung und Spitze Maßstäbe setzen, sondern vor allem in puncto Handling und Straßenlage sowie durch seinen sportlichen Auftritt. Bis 2013 dürften SUV-Coupés wie der Cajun gesellschaftsfähiger sein als heute – für die Zeit danach garantiert auch mit vier Türen.
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Kommentare zum Artikel (37)
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Selten so ein langweiliges und unemotional Fahrzeug gesehen, dieser Cajun hat absoultes Potenzial den Panamera in der Summer der Hässlichkeiten im Automobilbau zu übertreffen.
911 for ever
ach ja, natürlich als Hybridausführung (die kommt in jedem Fall).
Das ist der Nachfolger für meinen dann 8 Jahre alten Boxster der mich bisher überallhin gebracht hat ohne Probleme zu machen. Wer noch keinen Porsche gefahren ist sollte sich keine unqualifizierten Urteile erlauben. Im gewisser Hinsicht sind Porschefahrer sogar umweltfreundlich was die Zulassungszahlen bestätigen. Die meisten aller je gebauten sind noch zugelassen. Mein Boxster bleibt dann fürs schöne Wetter. Motorschäden gibt´s bei jedem Auto das verheitzt wird. Was passiert wenn man mit einem Auto 24 Std. Vollgas fährt? Nichts....wenn´s ein Porsche ist)
Wer das Ding kauft, ist in meinen Augen einfach nur noch ein Opfer der eigenen Konsum- und Statussucht. Der Cayenne war ein furchtbares Auto, der Panamera löst Magenkrämpfe aus. Nur der 911er spricht noch für Porsche, wenn da nicht die unzuverlässige Technik wäre (Motorschäden sind keine Seltenheit). Eine Firma die zum Opfer der Management-Metzger vom inzestösten VW-Konzern wurde. Preis hui, Technik pfui.
Sieht cool aus!
Das ganze bitte als Cabrio! Das wäre optisch das i-Tüpfelchen und schafft auch die notwendige Distanz zu Kleingeistern, Bausparern und Dienstwagenspießern.