Porsche Cajun: Vorschau
Baby-Cayenne: Es ist ein Zweitürer!

Im Frühjahr 2013 bekommt der Porsche Cayenne Nachwuchs: Mit dem Cajun bringen die Zuffenhauser ein kleines zweitüriges SUV-Coupé, das auf der Technik des Audi Q5 basiert.
- Georg Kacher
Porsches fette Jahre sind vorbei – ein Glück! Nach der Ära übergewichtiger Autos wie Cayenne und Panamera beginnt in Stuttgart die Zeit für leichtere Neuheiten. Der kleine Sportwagen unterm Cayman ist so gut wie beschlossen, jetzt läuft der Baby-Cayenne in der Entwicklung. Cajun soll der Porsche-Crossover heißen, so wie die französischstämmigen Bewohner der US-Südstaaten. Als Serienanlauf für den Cayenne junior ist das Frühjahr 2013 vorgesehen. Wenn es irgendwie geht, will sich Porsche an die Q5-Fertigung in Ingolstadt anhängen. Die Technik des SUV basiert auf dem Q5 – der allerdings so stark nachgefragt ist, dass Audi mit der Produktion kaum nachkommt. Als Alternativ- Werke werden Hannover (VW) und Leipzig diskutiert.
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Bild: Christian Bittmann
Auch der V6-Benziner hält im Cajun brav Respektabstand zum großen Bruder, doch als Höhermotorisierung könnte mittelfristig der neue V6 Biturbo mit 350 PS dem Cajun noch mehr sportliche Würze geben. Direkt aus Audis Teile-Regal kann Porsche bei Bedarf das Q5-Hybridmodul entnehmen. Es besteht aus dem Zweiliter-Vierzylinder mit 210 PS und aus einem 47 PS starken Elektromotor, der eine rein elektrische Reichweite von etwa drei Kilometern ermöglicht. Der wesentliche Unterschied zwischen Q5 und Cajun betrifft jedoch die Positionierung. Der neue Porsche will nämlich nicht nur in Bezug auf Beschleunigung und Spitze Maßstäbe setzen, sondern vor allem in puncto Handling und Straßenlage sowie durch seinen sportlichen Auftritt. Bis 2013 dürften SUV-Coupés wie der Cajun gesellschaftsfähiger sein als heute – für die Zeit danach garantiert auch mit vier Türen.
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