Renault-Nissan-Vorstand Carlos Ghosn

Renault-Nissan E-Auto-Bilanz

— 11.11.2013

Ziele klar verfehlt

Renault-Nissan hat deutlich weniger Elektroautos verkauft als erwartet. Hauptgrund dafür laut Renault-Nissan-Chef Ghosn: die fehlende Infrastruktur.

(dpa) Die Allianz der Autobauer Renault und Nissan wird ihre Ziele beim Absatz von Elektroautos verfehlen. Der Markt habe sich nicht so entwickelt wie erhofft, räumte der Chef der beiden Hersteller, Carlos Ghosn, in einem Gespräch mit der "Financial Times" (11. November 2013) ein. Ursprünglich hatten die beiden Autobauer geplant, bis Ende 2016 rund 1,5 Millionen Elektroautos zu verkaufen. "Das werden wir nicht schaffen", sagte Ghosn. Bei der Geschwindigkeit, mit der die Entwicklung derzeit voranschreite, werde Renault-Nissan wohl erst vier oder fünf Jahre später dieses Ziel erreichen.

Zum Thema: Aktie von Tesla fällt

In den vergangenen fünf Jahren war es Renault-Nissan gelungen, über 120.000 E-Autos abzusetzen. Am besten lief der Nissan Leaf, von dem insgesamt 85.000 Stück verkauft wurden. Laut Ghosn ist das Hauptproblem derzeit der langsame Ausbau der notwendigen Infrastruktur. Bislang sind Elektroautos auch deshalb Ladenhüter, weil es nur wenig Ladestationen gibt.

Elektroautos 2013/2014

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.