Saab-Sanierung: Nevs hat neue Partner

Saab-Sanierung: Nevs hat neue Partner

— 27.05.2015

Neuer Öko-Saab aus China

Saab-Eigner Nevs will den maroden Konzern mit zwei neuen chinesischen Partnern retten. Bei Peking soll eine Fabrik für E-Autos entstehen.

(dpa) Der schwer angeschlagene schwedische Autobauer Saab will mit zwei neuen chinesischen Partnern den Weg aus der Krise finden. Der Saab-Eigner, das chinesische Konsortium National Electric Vehicle Sweden (Nevs), werde künftig mit der Tianjin Binhai Hi-tech industrial Development Area und der Beijing State Research Information Technology Company zusammenarbeiten, kündigte Nevs am Mittwoch (27. Mai 2015) an. In der Stadt Tianjin nahe Peking sollen eine Fabrik mit Fokus auf Elektrofahrzeuge und ein Forschungs- und Entwicklungszentrum entstehen. "Der Fokus von Nevs liegt darauf, hochqualitative Elektrofahrzeuge zu produzieren, mit China als Hauptmarkt", sagte Nevs-Chef Mattias Bergman laut Mitteilung. Die neue Zusammenarbeit sei eine "wichtige Ergänzung zu den Ressourcen, die wir in Trollhättan haben", hieß es.

Modellgeschichte: 65 Jahre Saab-Autobau

In der westschwedischen Stadt steht die Autoproduktion seit Mai 2014 still. Im darauffolgenden August war die Sanierung des maroden Konzerns gestartet. Nach dem Erlass eines Teils seiner Schulden durch seine Gläubiger hatte Saab den Gläubigerschutz im April 2015 verlassen können.
Elektrischer Prototyp: Saab 9-3 EV

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