VW Golf/Skoda Octavia: Vergleich
Zwei für jedermann

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Familienduell in der Kompaktklasse: Mit Golf und Octavia treffen zwei echte Allrounder aufeinander, die sich zudem eine Menge Technik teilen. Ist der Skoda vielleicht besser als das Original von VW?
Der Golf müsste eigentlich Goldesel heißen. Der Dauerbrenner setzt die Maßstäbe und verkauft sich blendend. Und die Kunden sind bereit, immer ein paar Euro mehr zu zahlen als bei der Konkurrenz. Seit Skoda den Octavia baut, gibt es für Preisbewusste aber die Möglichkeit, Golf-Technik für weniger Geld zu erwerben. Zum Beispiel den Octavia 1.4 TSI mit 122 PS und Siebengang-DSG. In guter Ambiente-Ausstattung, aufgehübscht mit 17-Zoll-Rädern wie auf unserem Testwagen, steht er für 23.160 Euro vor dem Reihenhäuschen. Das Wolfsburger Original, der Golf 1.4 TSI mit vier Türen, parkt eine Einfahrt nebenan als Comfortline für 24.015 Euro. Fast 1700 Euro VW-Zuschlag – da kann man schon ins Grübeln kommen, oder?
Überblick: Alle News und Tests zum Skoda Octavia

Bild: Angelika Emmerling
Überblick: Alle News und Tests zum VW Golf

Bild: Markus Heimbach
Fazit
Der VW Golf gewinnt mit knappem Vorsprung. Im Karosserie-Kapitel liegt er zwar zurück, weil der Skoda Octavia den erheblich größeren Kofferraum hat, doch im Antriebs- und Komfort-Kapitel holt der Golf diesen Rückstand auf. Das teure Adaptiv-Fahrwerk spielt hier natürlich eine Rolle, doch andererseits kostet es den Golf Punkte beim Preis. Über die freundlichere Wertverlust-Prognose wird dies aber mehr als ausgeglichen, sodass der teurere VW bis auf die Karosserie-Wertung alle Kapitel gewinnt. Die überall geringe Punkt-Differenz zeigt eines jedoch ganz klar: Der Octavia ist dem Klassen-Primus dicht auf den Fersen.
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