VW New Beetle von Jimmy Marinus
Jimmys DuDu

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Wer kennt sie nicht, die lustigen Krabbeltierfilme aus den 60er- und 70er-Jahren, wo Herbie und DuDu mit ihren stolzen Besitzern waghalsige Abenteuer durchlebten? Ein nicht weniger prominenter Käfer der Neuzeit ist das Breitbau-Exemplar von Jimmy Marinus.
Mehr als 21 Millionen VW Käfer wurden bis Ende der 80er verkauft. Lang, lang ist's her. Der einstige Wagen fürs Volk aus der Nachkriegszeit hat sich rar gemacht auf unseren Straßen. Während in Mexiko der Käferkult weiterlebt, haben hier die echten Fans die letzten Exemplare sicher in ihren Restaurationskammern verstaut. In der Tuningszene erlebt der Wagen allerdings gerade durch die immer beliebter werdende Retrowelle seinen zweiten, wenn nicht sogar dritten Frühling. Kein echtes VW-Treffen ohne einen mehr oder weniger gut hergerichteten Käfer. Käfer fahren war und ist eben Kult, ein Lebensgefühl. Und vielleicht hat die Chefetage des VW-Konzerns auch ein bisschen mit den Verkaufszahlen der früheren Käfermodelle geliebäugelt, als sie 1998 die einstige "Concept 1"-Studie unter dem Namen "New Beetle" auf Kundenfang schickte.
Der Belgier Jimmy Marinus hat es dann im Jahr 2001 genauso gemacht, wie es die VW-Werbefachleute prognostiziert haben. Er verliebte sich auf Anhieb in den New-Beetle-Look. Was er allerdings in der Zwischenzeit alles umgebaut hat, war bestimmt von VW nicht ganz so geplant worden. Was aber nicht heißen soll, dass sein Umbau nicht gelungen wäre.
Der Belgier Jimmy Marinus hat es dann im Jahr 2001 genauso gemacht, wie es die VW-Werbefachleute prognostiziert haben. Er verliebte sich auf Anhieb in den New-Beetle-Look. Was er allerdings in der Zwischenzeit alles umgebaut hat, war bestimmt von VW nicht ganz so geplant worden. Was aber nicht heißen soll, dass sein Umbau nicht gelungen wäre.
EXTERIEUR

Bei den Seitenschwellern wollte Jimmy dann eigentlich auf ein paar Zender-Exemplare zurückgreifen, aber irgendwie passten die nicht wirklich zum Rest des Looks. Also hieß es wieder, eigene Ideen in Polyester umzusetzen. Sehr gelungen, wie wir finden. Dass er seit einigen Jahren selbst sehr erfolgreich eine Tunerwerkstatt in seinem Heimatort betreibt, kam ihm hierbei natürlich sehr zugute. Jimmy ist, wie fast alle Belgier, ein wahrer Meister im Umgang mit dem künstlichen Fasermaterial. Spaltmaße? Fehlanzeige! Jimmy cleante nicht nur bis ins letzte Detail, er verspachtelte auch noch sämtliche Anbauteile. Alles wirkt, als sei der Wagen so aus dem Ei geschlüpft. Keinerlei Risse oder Wellen weist die knallgelbe Außenhülle des VWs auf. Das schwarz lackierte Dach und dessen ebenfalls schwarz lackierten Säulen bringen einen gelungenen Kontrast herüber, sodass der Wagen noch tiefer wirkt.
CHASSIS

INTERIEUR
Innenraumtechnisch ist Jimmys Beetle noch so gut wie original. Dies soll sich allerdings im bevorstehenden Winter ändern. Passend zur Außenhaut soll dann gelbes Alcantara auf dem Armaturenbrett sowie schwarzes auf dem Gestühl seinen Platz einnehmen.
AUDIO
Musikalisch jedoch kann er schon jetzt einiges aufweisen. Dank der Kenwood Headunits in Verbindung mit einem Crossfire 4000 Verstärker kommt der Stroker Subwoofer von Cherwin Vegas ganz schön ins Schwitzen, Verzeihung, in Schwingung. Verbaut wurde die Musikanlage dezent im Kofferraum, der zudem die Viair-Kompressoren für das Airride aufnehmen musste.
MOTOR

Wer jetzt Lust auf solch ein Ungetüm bekommen hat, der kann sich bei Jimmy melden, denn mittlerweile hat er zumindest in Belgien einen wahren "New Beetle Boom" ausgelöst, wie einst der Urkäfer bei der nachkriegsgebeutelten Bevölkerung. Ein abschließender Dank an seine Freundin Nathalie für all die Geduld und ihre Hilfe sei ihm an dieser Stelle natürlich gerne gestattet.
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