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VW und Suzuki: Streit um GTI-Logo

— 21.03.2012

Volkswagen verliert vor Gericht

Im Streit zwischen VW und Suzuki um die Verwendung des "GTI"-Logos auf Automodellen muss Volkswagen eine Niederlage einstecken. Die Klage des Wolfsburger Konzerns wurde vom EU-Gericht abgewiesen.

(dpa) Europas grter Autobauer Volkswagen hat im Markenstreit gegen den japanischen Hersteller Suzuki vor Gericht eine Niederlage eingesteckt. Volkswagen knne nicht gegen die von Suzuki angemeldete Marke Swift GTi vorgehen, weil zwischen dieser Marke und dem VW-Logo "GTI" keine Verwechslungsgefahr bestehe. Das entschied das EU-Gericht am Mittwoch (21. Mrz 2012) in Luxemburg (Rechtssache T-63/09). Suzuki hatte 2003 beim Harmonisierungsamt fr den Binnenmarkt (HABM) die Marke SWIFT GTi fr Autos sowie deren Teile und Zubehr angemeldet. VW ist Inhaberin der Marke GTI und legte Widerspruch ein. Die Wolfsburger argumentierten, es bestehe Verwechslungsgefahr zur Marke GTI. Das sahen die Luxemburger Richter anders und wiesen die Klage von VW gegen die Entscheidung des Amtes ab.

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Das EU-Gericht verwies darauf, dass viele Autohersteller in ganz Europa wie Rover, Nissan, Mitsubishi, Peugeot, Suzuki und Toyota die Buchstabenkombination GTI benutzen, um die technischen Merkmale verschiedener Modelle anzugeben. Die Branche nutzt den Begriff Gran Turismo Injektion (kurz GTI) blicherweise als Typenkrzel fr sportliche Autos mit Benzin-Einspritzmotor. Auerdem gebe es weitere Marken mit dem Siegel GTI wie etwa Peugeot GTI oder Citron GTI, so die Richter. Das von Suzuki benutzte Phantasiewort SWIFT am Anfang der angemeldeten Marke reiche zur Unterscheidung vollkommen aus.

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