125er-Motorräder für Autofahrer. Bikes mit Pkw-Fürherschein

Und noch mal fünf 125er für Autofahrer

Autofahrer dürfen seit Januar 2020 mit einer Zusatzschulung 125er-Motorräder fahren. Wir stellen im dritten Teil unserer Serie fünf weitere coole Bikes vor. Von Honda bis Suzuki.
Mit dem neuen B196-Führerschein dürfen Autofahrer in Deutschland seit Januar 2020 125er-Motorräder fahren – wenn sie bestimmte Bedingungen erfüllen. Man muss mindestens 25 Jahre alt sein und seit mindestens fünf Jahren einen Pkw-Führerschein besitzen. Außerdem verlangt der Gesetzgeber, dass eine Zusatzschulung in der Fahrschule gemacht wird, die aus wenigstens vier Einheiten Theorie und vier Einheiten Praxis besteht. AUTO BILD hat bereits zweimal coole 125er-Motorräder vorgestellt (hier geht's zu Teil eins und Teil zwei). Jetzt folgt der dritte Rutsch.
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Honda CB 125 R: Zuverlässigkeit und ein wertiger Eindruck

Optisch liegt die Honda im Neo-Sports-Café-Design weit vorne. Auch technisch hat's die Japanerin drauf.

Zweirad-Kenner wissen, dass Honda Motorräder baut, die besonders zuverlässig sind. Amerikaner nennen solche Technik gerne "bulletproof", also kugelsicher. Die Honda CB 125 R nimmt unter den Leichtkrafträdern von Honda eine besondere Stellung ein. Sie hat einen wassergekühlten Zweiventilmotor mit besonderem Bohrungs-/Hubverhältnis, der als gutmütiger Geselle gilt. Dazu kommen das stabile Chassis der CB 300 R und das Neo-Sports-Café-Design der größeren Schwestern. Heraus kommt ein für die Fahrzeugklasse außergewöhnlich hochwertiges Paket. Der Einzylinder der CB 125 R leistet 13,3 PS, ABS und Euro 4 sind Serie. Preis: 4499 Euro.

Suzuki GSX-R 125: Kleines Bike, großer Sport

Die kleinste Gixxer tritt nicht nur sportlich auf. Die Suzuki hat ordentlich Leistung und wiegt kaum etwas.

Ähnlich legendär wie die Unzerstörbarkeit der Honda-Bikes ist die Sportlichkeit aller Zweiräder von Suzuki, die das Kürzel GSX-R im Namen tragen. Die von ihren Liebhabern Gixxer genannten Motorräder protzen mit mächtig Leistung. Sie wissen aber vor allem mit ihrem sehr präzisen und dabei völlig selbsterklärenden Handling zu begeistern. Gute Nachricht für Autofahrer mit Interesse an 125ern: Suzuki hat eine kleine Gixxer im Angebot! Die Suzuki GSX-R 125 hat einen kultiviert laufenden Einzylinder, der ans gesetzlich vorgeschriebene Leistungslimit von 15 PS geht und mutig bis 12.000 Touren dreht. Zusammen mit dem relativ niedrigen Gewicht von 134 Kilo hat die kleine Suzuki alles, was sie für jede Menge Adrenalinausschüttung braucht. Mit 112 km/h gibt der Hersteller die Höchstgeschwindigkeit an. Das reicht fürs Pendeln und spaßige Ausflüge vollkommen aus. ABS und Euro 4 sind Standard. Preis: 4690 Euro.

Aprilla SX 125: Kompromisslose Fahrmaschine aus Italien

Das Fahrwerk ist straff, die Übersetzung kurz, die Ausstattung karg: Diese Aprilia ist ein Fahr(!)zeug.

Wer nach einer mit der Suzuki vergleichbar heißen Fahrmaschine sucht, aber gerne aufrechter und daher deutlich entspannter sitzt, könnte bei Aprilia fündig werden. Die Italiener haben die Westentaschen-Supermoto Aprilia SX 125 im Angebot. Auch sie reizt die 15 PS voll aus und läuft laut Hersteller 110 km/h schnell. Das straffe Fahrwerk, das agile Handling und die eher karge Ausstattung der SX 125 passen ins Bild – hier geht's um puren Fahrspaß. Aprilia hat den Motor im Vergleich mit den Schwestern RS und Tuono kürzer übersetzt. Das bringt mehr Pep. Vorne gibt es eine Upside-Down-Gabel, hinten ein einzelnes Federbein. Vorderrad-ABS und Euro 4 gehören ebenfalls zum Paket. Mit der SX 125 werden alle glücklich, die gerne um die Ecken fetzen, dafür aber mit Makeln bei der Fertigungsqualität leben können. Preis: 3730 Euro.

Peugeot Pulsion 125: Komfortabler Cruiser für die Stadt

Der Peugeot Pulsion 125 überzeugt vor allem mit seinem sprichwörtlichen Fahrkomfort.

Komfortbewusste greifen am besten zum mittelgroßen Roller Peugeot Pulsion 125. Geschaltet wird per Variomatik. Damit fällt das Kuppeln beim Anfahren an der Ampel weg und der Pulsion setzt sich ganz entspannt in Bewegung. Der Peugeot Pulsion gilt als ebenso handlich wie solide. Er wurde neu entwickelt und wird in Frankreich gebaut. Sein Einzylinder bringt es auf 14,4 PS. Der Motor soll sich durch seinen kultivierten Lauf auszeichnen und mit knapp drei Litern Kraftstoff relativ wenig verbrauchen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt laut Hersteller bei 108 km/h. Auch hier sind ABS und Euro 4 Standard. Positiv: die überschaubare Sitzhöhe von 79 Zentimetern. Damit kommen auch kleinere Menschen klar. Preis: 4949 Euro.

Yamaha YS 125: Ideal zum Pendeln

Die Yamaha YS 125 zeigt sich als Freundin aller Pendler. Sie ist leicht und fährt erfreulich weit.

Besonders leicht zu handhaben ist die Yamaha YS 125. Das Bike wiegt nur 129 Kilogramm und fährt auf 18-Zoll-Rädern, die kaum dicker als Mountainbike-Reifen sind. Müheloses Handling und problemfreies Manövrieren könnten vor allem für Pendler, die häufig in engen Städten unterwegs sind, wichtige Kaufargumente sein. Mit den 10,6 PS der Japanerin lassen sich vermutlich keine Rennen gewinnen, dafür hält sich der Spritverbrauch in Grenzen. Aus 14 Litern Tankinhalt macht die Yamaha YS 125 mehr als 400 Kilometer Reichweite. Euro 4 ist Standard, leider ist "nur" die Verbundbremse CBS an Bord. Preis: 2799 Euro.

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