125er-Bikes für Pkw-Führerschein: Motorräder für Autofahrer, Teil 2

Fünf 125er für Autofahrer

Autofahrer dürfen seit Januar 2020 mit einer Zusatzschulung 125er-Motorräder fahren. AUTO BILD stellt fünf coole Exemplare vor.
Seit Januar 2020 dürfen Autofahrer in Deutschland 125er-Motorräder fahren. Bedingung ist, dass sie 25 Jahre oder älter sind, seit mindestens fünf Jahren den Pkw-Führerschein haben und wenigstens vier Theorie- plus fünf praktische Stunden in der Fahrschule nehmen. Die geschätzten Kosten liegen bei 500 bis 1000 Euro. AUTO BILD hat Anfang März 2020 die ersten zehn Motorräder vorgestellt, die Autofahrer jetzt fahren dürfen. Hier kommen fünf weitere Exemplare.

KTM RC 125: Unterschätzte Kurvenkönigin

Die KTM RC 125 sieht nicht nur schnittig aus, sie sollte sich auch so fahren. Schließlich ist sie eine KTM.

Die verkleidete KTM RC 125 konnte bei der Zielgruppe der jungen Nachwuchsbiker bisher keinen durchschlagenden Verkaufserfolg verbuchen. Vielleicht ändert sich das mit den Autofahrern, denn die passenden Anlagen bringt die Österreicherin mit. Sie teilt sich ihr handliches, auf hohe Agilität ausgelegtes Fahrwerk genauso wie die Federung inklusive Upside-Down-Gabel mit der Schwester KTM 125 Duke. Auch der Einzylinder ist gleich. Er schöpft das vorgegebene Leistungsmaximum von 15 PS voll aus, kein Wunder für einen sportlich orientierten Motorradbauer wie KTM. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 114 km/h. Skepsis bezüglich Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit der kleinen Maschine sind fehl am Platz. KTM hat aus dem Endurobau viel Erfahrung mit Einzylindern. ABS ist inklusive, Euro 4 auch. Preis: 4850 Euro.

Suzuki GSX-S 125: Quirlig-fröhliche Japanerin

Ihr fröhlich drehender Einzylinder mit 15 PS ist das Highlight der kleinen Suzuki GSX.

Die kleinste Suzuki-GSX überzeugt vor allem mit ihrem quirlig-drehfreudigen Einzylinder mit 15 PS. Der trifft auf das überschaubare Leergewicht von 133 Kilogramm. Da sollten flotte Fahrleistungen drin sein und die kleine Japanerin könnte der Erwartungshaltung gerecht werden, die sich unwillkürlich mit der Modellbezeichnung GSX verbindet. Alles, was bei Suzuki auf zwei Rädern besonders dynamisch unterwegs ist, heißt so. Die Höchstgeschwindigkeit der GSX-S 125 gibt Suzuki mit 107 km/h an. Im Unterschied zur Schwester GSX-R 125 sitzt man auf der GSX-S aufrechter und damit entspannter. Vorne hat die kleine Suzuki eine Telegabel, hinten ein einfaches Federbein. Das Naked Bike kostet mit 4190 Euro etwas weniger als das verkleidete Pendant. ABS ist an Bord. Zwei Farbvarianten sind zu haben. Grau mit roten Akzenten und roten Rädern und Suzuki-Blau mit weißen Akzenten und blauen Rädern.

Yamaha MT-125: Endlich mit allen Technik-Schmankerln

Yamaha hat der MT-125 sämtliche Schmankerl beschert, die Motrrad fahren spaßig machen.

Ein Jahr nach der Mini-Supersportlerin YZF-R125 hat Yamaha auch der MT-125 all die technischen Highlights spendiert, die Motorradfahren in Klein spaßig machen: Dazu gehören eine variable Ventilsteuerung, eine Upside-down-Gabel, ein breiterer 140er-Hinterreifen, ein überarbeitetes Getriebe und eine Anti-Hopping-Kupplung. Dazu kommen eine aggressive Lampenmaske mit LED-Positionslichtern, ein kürzerer Heckbereich und eine neue Alu-Schwinge. Auch hier leistet der Einzylinder volle 15 PS, 11,5 Nm maximales Drehmoment liegen bei 8000 Umdrehungen an. Die  Yamaha wiegt 140 Kilogramm leer. ABS und Euro 4 sind Standard. 4799 Euro müssen angelegt werden.

Honda Super Cub C125: Das meistgebaute Kraftfahrzeug der Welt

Es gibt die Honda Super Cub zwar erst seit kurzem in Deutschland, doch sie hat eine lange Modellgeschichte.

Die Honda Super Cub C125 ist ein wilder Mix aus unterschiedlichen Einflüssen. Geschaltet wird wie beim Großroller via Viergang-Halbautomatik und der Motor ist liegend eingebaut. Die schmale 17-Zoll-Bereifung macht die Super Cub C125 dagegen zum Motorrad. Die schicke Retro-Optik weist auf die mehr als 60 Jahre lange Geschichte des Modells hin. Im Oktober 2017 knackte die Japanerin einen historischen Rekord. Mit zu diesem Zeitpunkt 100 Millionen Exemplaren ist die Honda Super Cub noch vor VW Käfer, VW Golf und Toyota Corolla das meistgebaute Kraftfahrzeug der Welt. Die technischen Daten weisen auf ein eher gemütliches Fortbewegungsmittel fürs Pendeln hin. Mit 9,7 PS dürfte die Super Cub ausreichend flott unterwegs sein, sich aber weniger zum wilden Kurvenräubern eignen. Honda gibt die Höchstgeschwindigkeit mit 95 km/h und das Gewicht mit 109 Kilogramm an. ABS und Euro 4 sind serienmäßig, ab 3800 Euro (inklusive Überführung) fährt die Super Cub C125 daheim vor der Garage vor.

Zündapp ZXM 125 Supermoto: Heiße Kiste für kleines Geld

Chinesische Technik schick verpackt: Das Paket heißt Zündapp ZXM 125 Supermoto.

Der kultige Markenname Zündapp ist seit ein paar Jahren wieder da. Drin steckt chinesische Technik von Zongshen. Das und die Tatsache, dass Aprilia, Malaguti, F.B. Mondial und Zündapp die gleichen Modelle mit unterschiedlichen Namen verkaufen, hält die Preise überschaubar. 3499 Euro will Zündapp für die ZXM 125 Supermoto haben. Dafür bekommt der potenzielle Käufer 15 PS, 11 Nm Drehmoment und laut Hersteller 99 km/h Höchstgeschwindigkeit. Geschaltet wird manuell, vorne hat die ZXM 125 Supermoto eine moderne Upside-down-Gabel, das Leergewicht gibt Zündapp mit 110 Kilo an. Bleiben nur zwei Handicaps, die erwähnt werden müssen. Zum einen ist die Sitzhöhe mit 88 Zentimetern relativ hoch, zum anderen zeigt sich die Kombibremse CBS beim Driften als hinderlich.
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