Was ist bloß aus dem 3er geworden? Aus dem zweitürigen E21 von 1975 wuchs eine Baureihe mit Limousine, Kombi, Cabrio und Coupé. Dazu kommt jetzt noch das Gran Turismo genannte Raumkonzept. Dieser GT ist mit 4,82 Meter Länge und 1,83 Breite größer, als es lange selbst der 5er war. Ist das jetzt noch ein echter 3er – und brauchen wir den wirklich? Um das herauszufinden, haben wir den GT mit vier anderen Autos verglichen, die alle für eigene, schlaue Konzepte stehen, jedes auf seine eigene Art.

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3er als Komfort-Riese

Die Idee zu einem Auto wie dem 3er GT hatte Audi zum Beispiel auch, und das schon 2006. Damals stellten sie in Detroit die Studie Roadjet vor – in Größe und Variabilität dem aktuellen BMW verblüffend ähnlich. Audi hat ihn jedoch nie in Serie gebaut, sondern lieber Autos wie den A5 Sportback, eine Art viertüriges Coupé auf A4-Basis. Als Schrägheck ist auch der Ford Mondeo dabei, sicherlich nicht so edel wie der Audi, aber mit viel Platz und tollen Fahreigenschaften. Der Citroën DS5 wiederum ist einer von diesen neumodischen Crossover-Typen, eine Mischung aus Van, SUV und Kombi und auf alle Fälle mit überraschendem Design. Das ist sicherlich auch eine der Stärken des Range Rover Evoque, eines ausgesprochen feinen SUVs. Der 3er GT gegen alle – wer hat das schlaueste Konzept?

Die Antwort auf diese Frage gibt es in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen gibt es als Download im Online-Heftarchiv.

Fazit

Das Konzept des neuen BMW 3er GT erweist sich in diesem Vergleich als das beste. Geräumig, bequem und agil, so könnte der GT für viele Menschen das richtige Auto zur richtigen Zeit sein. Aber auch die anderen haben ihre Stärken. Der Audi ist das Auto für Leute, die ein Coupé wollen, gleichzeitig aber etwas mehr Platz. Der Ford empfiehlt sich als Geheimtipp, der Evoque grundsätzlich als feines SUV. Und der Citroën sieht einfach spektakulär aus.