ADAC TCR Germany: Vorschau

ADAC TCR Germany: Vorschau

Auch Titelverteidiger fährt Hyundai

Am Wochenende startet die ADAC TCR Germany in die neue Saison. Der Hyundai i.30 N ist dabei das beliebteste Auto – auch für Titelverteidiger Harald Proczyk.
Eigentlich sollte es rein theoretisch völlig egal sein, mit welchem Auto ein Fahrer in der ADAC TCR Germany, die am kommenden Wochenende in Oschersleben ihren Auftakt feiert (Samstag, 15.15 Uhr auf Sport 1, Sonntag 11.30 Uhr auf Sport 1+), startet. Die sogenannte Balance of Performance (Leistungsausgleich) soll die Fahrzeuge der sechs Hersteller auf einen Nenner bringen. Trotzdem stellt Hyundai das größte Aufgebot: Sechs Fahrer gehen mit einem Hyundai i30 N an den Start, vier mit einem Honda Civic, je drei mit einem VW Golf GTI und einem Opel Astra, je zwei mit einem Audi RS3 LMS und einem Cupra León.

Titelverteidiger Harald Proczyk

Grund: Der 350 PS starke Hyundai i30 N war 2018 im Tourenwagen-Weltcup das beste Auto, trotz BoP. Franz Engstler (57), Promoter der ADAC TCR Germany, weiß: „Der Hyundai wurde federführend von Gabriele Tarquini mitentwickelt. Der fuhr so viele Tourenwagenrennen, dass er einfach weiß, worauf es bei einem guten Tourenwagen ankommt. Diese Erfahrung hat er in die Entwicklung mit einfließen lassen, und das merkt man: Das Auto fährt sich angenehm, macht das, was der Fahrer auch erwartet.“ Das Engstler-Team setzt daher ebenfalls drei Hyundai i30 N ein. Einen fährt der junge deutsche Nachwuchsfahrer Max Hesse (17).
Auch Meister Harald Proczyk (43) sattelt vom Opel auf einen Hyundai um. „Nach dem ersten Test in Hockenheim war ich positiv überrascht. Wir haben eine sehr gute Konstellation, mit der wir eigentlich nur verlieren können“, so Proczyk, der Titel-Favorit.
Auch AUTO BILD MOTORSPORT ist beim Saisonauftakt mit einem Hyundai mit dabei. Wie sich unser Redakteur Guido Naumann darauf vorbereitet, könnt ihr HIER nachlesen.
Insgesamt sind bisher 20 Boliden eingeschrieben. Engstler: „Wir wollen nicht zu viele Autos, das senkt die Qualität und führt zu vielen Kollisionen und Gelbphasen. Also weniger Racing.“ Einzige Frau im Feld ist Michelle Halder (19/Honda Civic).

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller

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