Alfa Romeo Giulietta und MiTo: Fahrbericht
So fahren Giulietta und MiTo

Alfa Romeo hat mit der Giulietta und dem MiTo gleich zwei Modelle überarbeitet. Wie schlagen sich die Italiener bei der ersten Ausfahrt?
"Just drive it!" Man muss nur einmal einsteigen und losfahren, dann kann man sich dem Reiz eines Alfa Romeos kaum entziehen – glauben zumindest die Macher der Marke, die in der italienischen Automobil AG als sportliches Bindeglied zwischen Fiat und Ferrari steht. Doch wie bekommt man neue Kunden zu den Händlern und in die Autos? Das war bislang ein fast aussichtsloses Unterfangen. Aber jetzt haben die Italiener als Publikumsmagneten den leidenschaftlichen 4C, der so manchen Schaulustigen in den Showroom locken wird. Und damit die dort außer für dem faszinierenden Spitzensportler auch noch einen Blick für die bürgerlichen Autos übrig haben, werden Giulietta und MiTo jetzt noch einmal ein bisschen aufgefrischt. Mit neuer Schminke an der Front, mehr Farbe und Finesse im Innenraum und jeweils einem neuen Motor unter der Haube sollen sie die flinke Flunder für die Überholspur flankieren und im Fahrwasser des Traumwagens auf Kundenfang gehen.
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Den MiTo gibt es jetzt auch mit dem TwinAir-Zweizylinder und 105 PS.
Bild: Werk
Fahrbericht: Alfa Romeo 4C

Als wichtigste Neuheit für die Giulietta feiert Alfa einen weiterentwickelten Common-Rail-Diesel, der aus zwei Litern Hubraum jetzt 150 PS holt.
Bild: Werk
Youngtimer: So wild waren die 70er
Natürlich haben sich die Entwickler auch bei der Giulietta nicht mit dem neuen Motor beschränkt. Sondern bei dem Golf-Gegner wurde ebenfalls der Innenraum aufgemöbelt, ein neues Navi eingebaut und die Front umgestaltet. Allerdings so dezent, dass man es erst auf den dritten Blick erkennt. Das Design ist schön wie eh und je, mittlerweile können sich die beiden Alfas für Alle auch innen halbwegs sehen lassen, und wenn man mit den neuen Motoren unterwegs ist, die Charakterregelung auf "dynamic" stellt und sich nicht um den Verbrauch schert, dann spürt man tatsächlich schnell etwas von der Leidenschaft, die diese Marke selbst in den schwersten Zeiten nicht verloren hat. Doch mit lustvollen Formen und einem leidenschaftlichen Charakter alleine lässt sich das Ruder nicht herum reißen. Und zwei neue Navigationssysteme sind ein bisschen wenig im Kampf mit Konkurrenten, die schon für viel weniger Geld deutlich mehr elektronische Helfer anbieten. Denn bei der Frage nach einer automatischen Abstandsregelung muss Alfa genauso passen wie beim Totwinkelwarner, der Spurführungshilfe oder einem Notbremsassistenten.
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