Immer wenn Geld von einer Behörde ausgezahlt wird, wollen einige schwarze Schafe den Staat schröpfen. Da macht die Prämie zur Treibhausgasquote (THG-Quote) keine Ausnahme.
Auch wenn die jeweilige Serviceagentur die THG-Prämie an die Antragsteller auszahlt, gibt es eine Prüfung durch das Umweltbundesamt. Das nimmt oft so viel Zeit in Anspruch, dass sich bereits seit dem Frühjahr die Auszahlungen stark verzögern. Da sollte man erst recht eigene Fehler vermeiden.
THG-Quoten-Prämie
THG-Quotenhandel mit Elktrovorteil

Einfach Geld verdienen mit dem E-Auto

Die Prämienplattform Elektrovorteil garantiert 105 Euro THG-Quote (2024) für die Registrierung Ihres E-Fahrzeugs (inkl. 5 Euro AUTO BILD-Bonus).

Zum Angebot

1. Doppelte Anmeldung

Wer ein Firmenfahrzeug fährt, darf nicht versuchen, das Auto unter seinem eigenen Namen nochmals beim Umweltbundesamt anzumelden. Neben dem Kennzeichen ist auch die Fahrgestellnummer hinterlegt, sodass die THG-Prämie nur einmal pro Jahr und Fahrzeughalter ausgezahlt wird. Auch eine Anmeldung des elektrischen Firmenwagens bei einem anderen THG-Anbieter sorgt nicht für eine doppelte Auszahlung.

2. Halterwechsel

Ähnlich sieht es bei einem Halterwechsel aus. Wenn der Erst- oder Vorbesitzer das Elektroauto bereits zur THG-Prämie angemeldet hat, kann man dies im laufenden Kalenderjahr kein zweites Mal tun. Dabei ist es unwichtig, ob man das erstandene E-Auto bei einer anderen THG-Agentur anmeldet (THG-Anbieter bei Stiftung Warentest).

THG-Prämie

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Elektrovorteil bietet 2026 eine THG-Prämie von 320 Euro

Elektrovorteil

Sonderprämie 2026: 320 Euro inkl. AUTO BILD-Bonus

  • Garantierte Auszahlung durch Top Bonität
  • Sofortprämie von 100 Euro binnen fünf Tagen
  • Folgejahr: mindestens 140 Euro
  • Zwei-Jahres-Vertrag muss händisch verkürzt werden

Das Umweltbundesamt stellt auch bei einem neuen Kennzeichen, einem Halterwechsel oder einer neuen Agentur fest, dass das Elektroauto oder der E-Roller bereits in diesem Jahr zur THG-Prämie angemeldet wurde (hier gibt's das meiste Geld). Ein doppelter Antrag wird abgelehnt.

3. Öffentliche Ladesäule

Für den Betrieb einer Ladesäule gibt es nur dann die THG-Prämie, wenn sie auch wirklich für jedermann zugänglich ist. Das bedeutet jedoch nicht rund um die Uhr. Wer daher zum Beispiel einen Firmenparkplatz hat, der nach Geschäftsschluss abgeschlossen wird, kann den dortigen Ladepunkt trotzdem beim Umweltbundesamt anmelden. Er muss nur zu bestimmten Zeiten am Tag zugänglich sein.
THG Prämie für Wallboxen
Wenn die eigene Ladestation zu bestimmten Zeiten öffentlich zugänglich ist, gibt es die Chance auf Erhalt einer THG-Prämie.
Bild: AUTO BILD MONTAGE Wallbox / Roman Rätzke
Die Ladesäule muss nach Installation und Inbetriebnahme der Bundesnetzagentur gemeldet werden, sodass sie ins offizielle Register aufgenommen werden kann. Das sorgt dafür, dass die Säule mit ihren technischen Daten wie Zugang, Ladestecker und Ladegeschwindigkeit auch in den zahlreichen Apps und Navigationssystemen angezeigt wird.
Die Prämie wird dann ausgezahlt, wenn der Betreiber des Ladepunktes den genauen Standort und die offizielle Registrierungsnummer (EVSE-ID) meldet. So bekommt der Serviceanbieter per Netzwerk einen Zugriff auf den oder die einzelnen Ladepunkte, oder der Inhaber der Ladesäule meldet die Verbrauchsdaten einmal pro Monat/Quartal an das jeweilige Unternehmen, das diese Daten schließlich an das zuständige Umweltbundesamt weitergibt.

Anbieter der THG-Prämie im Test

Anbieter der THG-Prämie im Test
ADAC
Braun.edl
CO2 Auto
Carsync
HUK
Eautocash
EnBW
E-bonus
Energy Market Solutions
Elektrovorteil
2oCean.de
Emobility Energy
Klima-quote.de
Geld für Eauto
Wirkaufendeinzertifikat.de
Instadrive
Fairnergy
Inno2fleet
Maingau Energy
Juicify
Quotando
Lichtblick
Stromfahrer.sh
M3e
My Green Cashback
Polarstern
Quotix
Robinquood
The Mobility House
The Quota House
THG Börse
Think Mobility Green
Udo
Wir kaufen Deine THG

Aktuell gibt es pro Kilowattstunde eine Vergütung von mindestens 15 Cent. Wird die Ladesäule komplett oder anteilig lokal mit Wind- und/oder Solarenergie betrieben, steigt die Vergütung pro Kilowattstunde auf bis zu 35 Cent.