AUTO BILD-Vorschau SUV
Die 4x4-Stars von morgen

Groß, schwer, stark – das war einmal. Die neuen SUV specken ab, sind kompakter und weniger opulent motorisiert als ihre Vorgänger. Dazu kommen immer mehr Modelle mit Hybridantrieb. Hier ist der Ausblick auf die Allrad-Zukunft.
- Georg Kacher
Die SUV-Strategie von VW ist geprägt von späten Anläufen und großen Lücken im Angebot. Der deutlich leichtere Touareg-Nachfolger wird nach langem Warten im nächsten Frühjahr eingeführt, doch das Hybridmodell mit dem 333 PS starken V6-Benziner muss noch ohne moderne Lithium-Ionen-Batterien auskommen. Der Tiguan ist zwar ein Spätstarter, hat sich aber mit Hilfe bekannter VW-Qualitäten schnell an der Spitze des Segments etabliert. Leider bleibt die Variante mit langem Radstand dem chinesischen Markt vorbehalten. Im Mai 2011 steht für den Europa-Tiguan ein großes Facelift mit dem neuen VW-Gesicht auf dem Programm. Ein komplett neues Nachfolgemodell, das bereits an den modularen Querbaukasten des Golf VII andockt, geht erst im Sommer 2014 in Serie.
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Der X5 muss im Frühjahr 2010 unters Messer, und bei der Gelegenheit erhält er ein aufgewertetes Interieur mit aktuellster iDrive-Technik. Ebenfalls noch 2010 startet der bei Magna gebaute Mini Countryman mit Allrad und eigenständiger Karosserie. In der Vergangenheit hat Opel seine SUV von anderen GM-Töchtern zugekauft – das war beim Frontera so (Isuzu), und das ist beim Antara immer noch der Fall (Korea). Doch weil die importierten Allradautos nur bedingt überzeugen, nahm man in Rüsselsheim die Sache selbst in die Hand: Ein vom neuen Astra abgeleiteter Antara-Nachfolger gilt zusammen mit dem in Eigenregie entwickelten Corsa-SUV als gesetzt. Der kleine Crossover, der Ende 2012 das Segment aufmischen soll, erhält ebenso eine völlig eigenständige Karosserie wie das für Ende 2013 avisierte Astra-SUV. Der ins Gehäuse des Doppelkupplungsgetriebes integrierte Mildhybrid-Baustein ersetzt zwar nicht den Vollhybrid, aber mehr grüne SUV-Technik kann sich die Marke momentan nicht leisten.
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