Automotive-Performance-Studie 2006/2007
Toyota ist das Maß aller Dinge

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Der japanische Auto-Riese knackt Verkaufsrekorde und ist hochprofitabel. Doch auch deutsche Hersteller liegen ziemlich gut im Rennen.
Toyota setzt in der Automobilindustrie weiter Maßstäbe. Der japanische Branchenprimus ist einer aktuellen Studie zufolge der "Top Automotive Performer" des Jahres 2006/2007. Erfreulich aus deutscher Sicht: Unter den sechs besten Herstellern sind vier deutsche. Verbessert hat sich vor allem Volkswagen. Die französischen und amerikanischen Autokonzerne rutschen hingegen ab. Dies geht aus der Analyse "Automotive Performance" hervor, die das Center of Automotive an der privaten Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch Gladbach vorgelegt hat. Die Autoren verglichen 17 Autokonzerne. Sie untersuchten unter anderem die Verkaufszahlen seit dem Jahrtausendwechsel, ihre Innovationsleistungen wie Zahl der Patente und Forschungsaufwand sowie die Profitabilität.
Toyota kam im FHDW-Index auf 83 von 100 möglichen Punkten

Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich Volkswagen stark

So schneiden die Deutschen beim Vergleich der Verkaufszuwächse mit Ausnahme von VW eher schwach ab, während sie nach wie vor zu den innovationsstärksten Anbietern gehören. VW ergatterte sogar den Titel "innovationsstärkster Autokonzern", während sich die Innovationsleistungen von DaimlerChrysler 2006 um ein Drittel reduzierten. Für die Stuttgarter reichte es noch für Platz drei hinter Toyota. Aufholen konnte auf diesem Gebiet BMW, die Münchner landeten auf Rang vier. Bei der Profitabilität stehen unter den deutschen Konzernen Porsche und BMW hervorragend da, während DaimlerChrysler und vor allem VW Nachholbedarf haben. Insgesamt wachse die Lücke zwischen hochrentablen und den weniger profitableren Autoherstellern, so die Studie.
Lage bei Ford und General Motors ist existenzgefährdend
Verschlechtert haben sich in dem Ranking insgesamt unter anderem die französischen Hersteller PSA Peugeot Citroën und Renault. Ford und General Motors seien sogar in einer so kritischen Lage, dass die Existenz und die Unabhängigkeit der Unternehmen zunehmend gefährdet sei, heißt es. Während GM bereits erste, jedoch nicht hinreichende Schritte zur Sanierung unternommen habe, werde es für Ford zunehmend gefährlich. Der Verkauf von nicht profitablen Marken wie Jaguar und Land Rover könne womöglich nicht ausreichen, um die Verluste auszugleichen.
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