Benzinpreis-Ärger
Kartellamt prüft Spritpreise

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Vermuten tun es viele, doch Beweise gibt es bislang keine. Treffen die großen Ölkonzerne Preisabsprachen auf Kosten der Autofahrer? Das Bundeskartellamt will es nun genau wissen.
Das Bundeskartellamt prüft derzeit, ob der Spritpreis auf steigende Rohstoffpreise schneller reagiert als auf fallende. Dazu werden in einer tagesgenauen Untersuchung mehrere Millionen Preise der vergangenen drei Jahre in den Ballungszentren Hamburg, München, Köln und Leipzig analysiert. Kartellamtspräsident Andreas Hundt betonte, es habe bislang keine Beweise für eine illegale Preisabsprache der Ölmultis gegeben. Mit einem Ergebnis rechnet die staatliche Aufsicht im Herbst 2010.
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Erst vor der Osterreisewelle Anfang April 2010 hatte es Diskussionen um steigende Benzinpreise gegeben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte in diesem Zusammenhang auch die Hoffnung auf eine Senkung der Mehrwertsteuer für Kraftstoffe von 19 auf 7 Prozent gedämpft.
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