BMW M Concept Neue Klasse (2026): Wird das der elektrische M3?
BMW zeigt ersten Ausblick auf den elektrischen M3
2027 kommt das erste elektrische Modell der M GmbH. Wie das aussehen könnte, zeigt BMW mit der Studie M Concept Neue Klasse. Dezent ist anders!
Bild: BMW Group
Gelbe LEDs, ein riesiger Frontsplitter und eine geduckte Haltung – die Frontpartie des BMW M Concept Neue Klasse macht klar: Jetzt komm ich!
Nach 40 Jahren und sechs Generationen steht der BMW M3 vor einer Revolution, denn das erste elektrische M-Modell wird ein M3 auf Basis des i3. Wie so ein Elektro-M3 aussehen könnte, zeigen die Münchner mit dem M Concept Neue Klasse. Und bevor es wütende Kommentare regnet: Ja, der Verbrenner-M3 bleibt im Programm, das neue Modell wird zusätzlich angeboten.
Jetzt, wo das Wichtigste geklärt ist, schauen wir uns die Studie genauer an: Das Design basiert auf dem erst kürzlich präsentierten i3, nur wirkt das M Concept Neue Klasse wie der böse Bruder.

Mit den gelben LEDs, dem gewaltigen Frontsplitter und der Frontschürze im Trimaran-Style sieht das M Concept Neue Klasse aus wie der böse Bruder des i3.
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Bis auf die horizontal angeordnete Doppel-Niere haben die beiden Autos praktisch nichts gemein. Die gelbe Lichtsignatur des M Concept ist genauso eine Reminiszenz an das BMW Hypercar M Hybrid V8 wie die zusätzlichen Lichter außen in der Schürze. Der riesige Schlund mündet in einem nicht gerade dezenten Frontsplitter aus Naturfaser. Das Material findet sich überall an der Studie und soll in der Herstellung rund 40 Prozent weniger CO₂ ausstoßen.
Besonders markant am Showcar in der Farbe "Monzarot" sind die ausgestellten Radhäuser, die an den E30 M3 erinnern sollen. Wo vor 40 Jahren 16-Zoll (anfänglich sogar 15-Zoll) als ausreichend angesehen wurden, sind es 2026 wuchtige 21-Zöller – eine moderne Interpretation der klassischen Kreuzspeiche. Deren Zentralverschlüsse sind blau auf der Fahrerseite und rot auf der Beifahrerseite – auch hier wird der Motorsport-Einfluss deutlich.

Zwischen dem legendären M3 E30 und dem M Concept Neue Klasse liegen vier Jahrzehnte.
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Die Außenspiegel könnten beinahe eins zu eins vom DTM-Auto übernommen sein und bestehen ebenfalls zum Teil aus Naturfaser. Gleiches gilt für die ausladenden Seitenschweller und den geradezu gigantischen Doppel-Diffusor am Heck. Da Endrohre beim E-Auto überflüssig sind, verpasste man dem Diffusor zwei Ebenen und eine Art Steg – wirkt brachial!
Studie mit schönen Details
Der Kofferraumdeckel mitsamt unterteiltem Ducktail besteht aus Aluminium. Das fällt am unlackierten M-Concept-Neue-Klasse-Schriftzug sofort ins Auge – ein starkes Detail.
Im Gegensatz zu vielen anderen Designstudien soll der Prototyp sogar fahrbereit sein – und damit ist nicht nur irgendein Kriechmodus gemeint. Testen durften wir ihn leider nicht – aber zumindest schon Platz nehmen.

Schalensitze, Fünfpunktgurte und feinstes Nubukleder: Das Cockpit der Studie ist sehenswert.
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Wer die Naturfaser-Vollschalensitze geentert hat, blickt auf das aus dem iX3 und i3 bekannte Panorama-Display – inklusive M-spezifischer Anzeigen. Das Lenkrad ist ebenfalls von den Neue-Klasse-Geschwistern bekannt, wurde aber stark angepasst. Die Streben oben und unten entfallen, zudem gibt es eine rote 12-Uhr-Markierung. Und auch die beliebten M-Tasten dürfen natürlich nicht fehlen. Abgesehen davon ist das Cockpit extrem reduziert.
Vollschalensitze im Fond
Um die Fünfpunktgurte für Fahrer und Beifahrer zu montieren, wurde in der Studie eine Strebe zwischen den B-Säulen verbaut – ein Detail, das es wahrscheinlich nicht in die Serie schaffen wird. Leider ebenso wenig wie die Vollschalensitze mit Hosenträgergurten im Fond – im M5 CS gab es ja zumindest schon mal Einzelsitze hinten.
Soundgenerator muss nicht sein
Weniger gelungen ist der Soundgenerator der Studie. Was man hört, wenn man das rechte der beiden stehenden Pedale durchdrückt, klingt immer noch nach Autoscooter und nicht nach V8 oder V10. BMW hat jedoch schon angekündigt, an einer emotionalen Lösung zu arbeiten – wir sind gespannt.

Besonders markant am Showcar in der Farbe "Monzarot" sind die ausgestellten Radhäuser.
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Wie viel Leistung im Elektro-M3?
Spannend bleibt auch die Frage nach den finalen Leistungsdaten. Zwar kursieren bereits die wildesten Gerüchte – mitunter ist von über 1000 PS die Rede –, doch BMW lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht in die Karten schauen. Fest steht: Die Serienversion bekommt vier Elektromotoren (BMW M eDrive) und eine ähnliche Akku-Kapazität wie iX3 und i3, kann voraussichtlich aber schneller laden.

Das fahrbereite Showcar ist ein Hingucker. Die Frage ist, wie nah ist das M Concept Neue Klasse an einer möglichen Serienversion?
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Der Marktstart des Elektro-M3 ist für 2027 anvisiert. BMW bleibt also noch etwas Zeit für den Feinschliff, denn die Erwartungshaltung an ein Modell der M GmbH ist hoch – egal ob Verbrenner oder Elektro.
Fazit
Ein elektrisches BMW-M-Modell? Was vor wenigen Jahren noch undenkbar war, wird schon bald Realität. Klar ist: Dieses Auto schon jetzt für kontroverse Diskussionen – obwohl es noch gar nicht auf dem Markt ist. Ich bin gespannt. Wie setzt BMW M die Elektro-Power um? Ich hoffe, dass die Serienversion optisch nah an der Studie bleibt, denn das Design gefällt mir richtig gut!
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