Seit mittlerweile 20 Jahren gibt es den BMW Z4 als Nachfolger des legendären Z1 und des Z3. Seit 2019 fährt der Roadster in Generation Nummer 3 vor, für das Modelljahr 2023 steht beim Bayern eine Überarbeitung an. Die ersten Modelle werden im November 2022 ausgeliefert.

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Optisch haben die Bayern beim Z4 nur behutsam Hand angelegt. Neu gestaltet wurden vor allem die Lufteinlässe, und auch das M-Sportpaket ist jetzt bei allen Motorisierungen serienmäßig an Bord, das lässt sich durch schwarz gehaltene Zierleisten und mit neuen Felgen-Designs noch erweitern.
BMW Z4 LCI
Soweit, so bekannt. Die Heckansicht des Z4 M40i zieren die beiden dicken Endrohre, das M-Paket ist aber bei allen Motoren serienmäßig.
Bild: BMW Group

Die bisherigen Ausstattungslinien Advantage, Sport Line und M Sport entfallen künftig. Scheinwerfer und Tagfahrlicht behalten ihre Signatur, sind jetzt optional in einem dunkel gehaltenen Gehäuse. Dazu müssen aber auch die adaptiven LED-Scheinwerfer bestellt werden.

Frischer Z4 mit umfangreicherer Serienausstattung

Auch im Innenraum hat sich BMW eher zurückgehalten. Anstelle des Curved-Displays, wie es auch beim 3er-Facelift zum Einsatz kommt, gibt es hier noch die beiden Einzeldisplays. Auch klassische Knöpfe und der Dreh-Drück-Steller des iDrive sind noch an Bord.
Neu ist hier die gehobene Serienausstattung. So sind eine Durchlademöglichkeit, Sitzheizung, Parksensoren, automatisch abblendende Innenspiegel und eine Zweizonen-Klimaautomatik künftig immer mit dabei.

Vier- und Sechszylinder mit Hinterradantrieb

Bei den Motoren gibt es keine großen Überraschungen, es bleibt bei den drei Benzinern. Den Start macht der Z4 sDrive20i mit Zweiliter-Vierzylinder und 197 PS. Darüber positioniert sich der sDrive30i, ebenfalls mit Vierzylinder und 258 PS. Die Top-Motorisierung ist der Z4 M40i mit Sechszylinder und 340 PS.
BMW Z4 LCI
Anders als beim 3er Facelift hat BMW beim Z4 nicht das neue Curved-Display verbaut.
Bild: BMW Group

Alle Varianten fahren mit Hinterradantrieb vor. Beim Einstiegsmodell dürfen sich Puristen noch über eine Sechsgang-Handschaltung freuen. Damit fällt die 100er-Marke nach 6,8 Sekunden (6,6 Sekunden mit optionaler Achtgang-Automatik), Schluss ist bei 241 km/h.

Technische Daten im Überblick:

Technische Daten im Überblick:
Motor
Vierzylinder-Turbo
Vierzylinder-Turbo
Sechszylinder-Biturbo
Hubraum
1998 cm³
1998 cm³
2998 cm³
Leistung
145 kW (197 PS)
bei 4500/min
190 kW (258 PS)
bei 5000/min
250 kW (340 PS)
bei 5000/min
max. Drehmoment
320 Nm
bei 1450/min
400 Nm
bei 1550/min
500 Nm
bei 1600/min
Antrieb
Hinterradantrieb
Hinterradantrieb
Hinterradantrieb
Getriebe Serie
6-Gang-Handschaltung
(8-Gang-Automatik)**
8-Gang-Automatik
8-Gang-Automatik
0-100 km/h
6,8 s
(6,6 s)**
5,4 s
4,5 s
Höchstgeschwindigkeit
241 km/h
(240 km/h)**
250 s
250 km/h
Verbrauch nach WLTP*
7,4 - 7,1 l/100 km
(7,3 - 6,9 l/100 km)**
7,4 - 7,0 l/100 km
8,1 - 7,9 l/100 km
CO2-Ausstoß nach WLTP*
166 - 159 g/km
(164 - 157 g/km)**
167 - 159 g/km
184 - 179 g/km
Abgasnorm
Euro 6d
Euro 6d
Euro 6d

Ab dem Z4 sDrive30i kommt die Achtgang-Automatik serienmäßig zum Einsatz. In der Top-Version sind die 100 km/h nach 4,5 Sekunden geknackt. Einen Z4 M wird es auch mit dem Facelift nicht geben.
Preislich startet der frische Z4 bei mindestens 48.500 Euro, für den sDrive30i werden ab 59.300 Euro fällig. Wer sich für die Sport-Variante Z4 M40i entscheidet, muss mindestens 66.900 Euro auf den Tisch legen.