Happy Birthday, Brabus! Der Traditionstuner feiert 2022 sein 45-jähriges Bestehen. Um sich selbst zu feiern – und quasi auch als "Geschenk" an die Kunden – legen die Bottroper den 900 Superblack als Spezialversion ihrer G-Klasse auf. Der neue verfügt neben der namensgebenden Motorleistung über ein Breitbaubodykit und mehr schwarze Schminke als jede Blackmetal-Band. Und lauter sein dürfte er auch noch. (Alle Infos zur aktuellen Mercedes G-Klasse!)
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Hubraumerhöhung auf 4,4 Liter

Vor der Optik kümmern wir uns um die Antriebs-Technik, das ist bei Brabus einfach Pflicht. Normalerweise verrichtet im AMG G 63 ein Vierliter-Biturbo-V8 mit 585 PS und 850 Nm Drehmoment seinen Dienst. Um den Motor auf 900 PS und 1250 Nm Drehmoment (!) zu pushen, bedurfte es mehr als nur ein wenig Softwareoptimierung. Brabus machte sich ordentlich die Hände schmutzig und erhöhte den Hubraum von 3982 auf 4407 ccm. Dazu wurden die Zylinder auf 84 mm Durchmesser aufgebohrt, Übermaßkolben samt Schmiedepleuel und eine gefräste und feingewuchtete Kurbelwelle mit 100 mm Hub verbaut.
Brabus G900 Superblack - Mercedes G-Klasse
So dürften ihn die allermeisten Verkehrsteilnehmenden von hinten sehen: 280 km/h Spitze sind in der G-Klasse ein Wort.
Ein spezielles Ram-Air-Ansaugsystem presst Luft in die neuen Turbolader mit vergrößertem Verdichterrad und verstärkten Axiallagern, die den überschüssigen Ladedruck via Blow-Off-Ventil ins Freie ablassen. Einspritzung, Zündung und Ladedruck regelt eine neu abgestimmte Motorelektronik, während eine neue Hochdruckspritpumpe für konstanten Benzindruck sorgt. Aus den schwarz verkleideten Edelstahl-Endrohren entweicht seitlich der V8-Sound, der durch Metallkats in den Sport-Downpipes und neue OPFs nur unwesentlich gefiltert werden dürfte. Ein hauseigenes Gewindefahrwerk mit bis zu 45 mm Tieferlegung und Verstelldämpfung hält die Fuhre in Kurven besser zusammen.

280 km/h Höchstgeschwindigkeit

Ob sich der ganze Aufwand gelohnt hat? Und wie! In 3,7 Sekunden sprintet der 2,6-Tonnen-Koloss auf 100 km/h (Serie: 4,5 s). Abgeregelt ist der Brabus-G je nach Ausstattung und Reifen erst bei 280 km/h, was die maximal 240 km/h der Serie deutlich übertrumpft. Die Kraft auf den Boden bringen 295/30er Schlappen vorne und gewaltige 355/25er hinten, die sich um 10 und 12x24 Zoll große Felgen spannen. (Das sind die besten Sommerreifen 2022!)
Brabus G900 Superblack - Mercedes G-Klasse
Bitte nicht als Unterfahrschutz verwenden: Das Mittenteil der Schürze sieht zwar robust aus, besteht aber aus empfindlichem Carbon.

Überall Schwarz

Die Räder heißen Monoblock Z Platinum Edition und sind Schwarz gehalten. Das Widestar-Bodykit verbreitert die Karosserie um zehn Zentimeter und beinhaltet sportlichere Schürzen mit dunklen Carbon-Einsätzen. Gewebte Kohlefaser findet sich auch am Kühlergrill mit beleuchtetem Logo, an Zierleisten, Türgriffen, Reserveradabdeckung, Motorhaubenaufsatz, LED-Tagfahrlichtleiste am Dach und mehr. Und als wäre das noch nicht genug, sind sämtliche Chromzierteile und Schriftzüge geschwärzt worden. So bitterböse sah noch selten eine G-Klasse aus. Der einzige Farbtupfer findet sich unter der Motorhaube in Form einer Motorabdeckung aus roten Carbonfasern.

Praktischere Türscharniere

Brabus G900 Superblack - Mercedes G-Klasse
Das Interieur wertet Brabus mit viel Leder, Ziernähten, Carbon und geschwärzten Chrom-Zierteilen weiter auf.
Dunkel geht es auch im Innenraum weiter, der fast vollständig mit besonders weichem, schwarzem Leder bezogen ist. Dazu gibt es spezielle Steppungen an Sitzen, Türtafeln, Fußboden und im Kofferraum. Was nicht von Tierhaut bedeckt ist, schmücken Carbon oder Zierleisten aus – man ahnt es – dunklem Chrom. Ein Tacho bis 300 km/h zeugt von der zusätzlichen Kraft im Bug. Praktisches Detail: Brabus verbaut neue Türscharniere, was die Portale jetzt um bis zu 90 Grad weit öffnen lässt und das Einsteigen erleichtert.
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Preis von über einer halben Million Euro

Wer Brabus kennt und die erlesenen Zutaten in die Waagschale wirft, ahnt: Billig ist der Spaß nicht. 511.959,42 Euro brutto kostet das hier gezeigte Fahrzeug, und die Basis gibt es zurzeit nur auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu abgehobenen Preisen. "Geburtstagsgeschenk" ist für diesen Jubiläums-G also irgendwie nicht ganz passend. Andererseits kostet der wahnwitzige Brabus Crawler noch einmal rund 400.000 Euro mehr – und der hat noch nicht einmal eine Windschutzscheibe.