Bugatti Tourbillion: teurer Auffahrunfall
Hier fährt ein VW Polo einem Bugatti ins Heck

Ein Video aus Spanien zeigt einen VW Polo, der einem Bugatti-Prototyp ins Heck fährt. Der Schaden dürfte den Restwert des Kleinwagens um ein Vielfaches übersteigen.
Bild: instagram.com/@fuengirolasequeja/AUTO BILD-Montage
Kleine Auffahrunfälle passieren ständig. Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit – und schon kollidiert man mit dem Vordermann. Solange niemand verletzt wird und nur Blechschäden entstehen, bleibt der Ärger meist überschaubar. Es sei denn, man rauscht einem Supersportwagen im Wert von mehreren Millionen Euro ins Heck – und hat am Versicherungsschutz gespart.
Im Sierra Nevada-Gebirge im spanischen Andalusien drehte vor Kurzem nämlich ein Prototyp des Bugatti Tourbillon seine Runden. In einem Video auf Instagram ist zu sehen, wie dem Bugatti auf dem Gebirgspass ein VW Polo ins Heck kracht.
Der Tourbillon fährt mit geringer Geschwindigkeit durch die Sierra Nevada und hält hinter einem weißen Kia XCeed an einer Stelle, an der sich womöglich eine kleine Baustelle befindet. Dann rollt von hinten ein grauer Polo heran. Auf dem kurzen Video ist zu hören, wie das ABS des VWs eingreift, doch der Polo-Fahrer hat zu spät reagiert. Trotz eines leichten Linksschwenks kracht der Kleinwagen in das Heck des Supersportwagen-Prototyps.
Bugatti Tourbillon kostet 4,5 Millionen Euro
Direkt nach dem Aufprall endet das Video. Wie groß der Schaden ist, geht daher nicht aus dem Clip hervor. Es ist aber davon auszugehen, dass es sich um eine hohe Summe handeln wird. Denn der Tourbillon ist auf 250 Exemplare limitiert und kostet pro Stück 4,5 Millionen Euro. Alle Modelle sind bereits verkauft, die ersten Kundenfahrzeuge sollen noch 2026 ausgeliefert werden. Der gezeigte Prototyp macht deutlich: Die Erprobung des Tourbillon läuft noch.
Selbst wenn der Polo stärker beschädigt wurde, dürften die Reparaturkosten im Vergleich zum Bugatti verschwindend gering ausfallen. Bei dem VW aus dem Video handelt es sich um den aktuellen Polo (Typ AW). Der startet neu bei 20.380 Euro. Für diesen Betrag bekommt man bei Bugatti beispielsweise gerade einmal einen Zündkerzenwechsel für den Veyron.
Gut, dass die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers selbst bei einem Totalschaden die Schadenskosten übernimmt – vorausgesetzt, er besitzt einen modernen Standardvertrag (100 Millionen Euro Deckung).
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