Fahrgemeinschaft zu dritt

Corona-Regeln für Autofahrer: Lockdown, Insassen, Maskenpflicht, Reisen

Was ist während der anhaltenden Corona-Pandemie im Auto erlaubt?

Seit 1. Dezember gelten verschärfte Corona-Regeln in Deutschland – auch für Autofahrer. Zahl der Insassen, Hygiene, Maske, Reisen: Was ist im Auto erlaubt?
Die zweite Corona-Welle in Deutschland will einfach nicht richtig abebben. Angesichts anhaltend hoher Infektionszahlen gelten in Deutschland seit dem 1. Dezember verschärfte Regeln und Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus. Auch Autofahrer sind gefordert, mit Selbstdisziplin zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beizutragen. Zumal immer mehr Menschen wieder ihr Auto benutzen, wodurch die Straßen voller und sowohl Staus als auch die im Wagen verbrachte Zeit länger werden. Was muss man im Auto nach aktuellem Stand der Dinge beachten? Wie viele Insassen sind in einem Fahrzeug erlaubt? Welche Corona-Regeln gelten?
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"Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind auf
den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Falle auf maximal fünf
Personen
zu beschränken. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen", heißt es in der Beschlussfassung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Länderchefs vom 25. November 2020. Auch wenn das Auto darin nicht explizit erwähnt wird, ist davon auszugehen, dass diese verschärfte Kontaktbeschränkung auch im privaten Pkw gilt. Leben mehr als fünf Personen über 14 Jahren in einem Haushalt, muss natürlich niemand vorübergehend ausziehen oder beim Autofahren außen vor bleiben.

Lockerung über Weihnachten

Über Weihnachten gibt es dann eine Lockerung: Vom 23. Dezember 2020 bis zum 1. Januar 2021 sind Treffen im engsten Familien- und Freundeskreis bis maximal zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten erlaubt. Auch hier sind Kinder bis 14 Jahren nicht mitzuzählen (mehr dazu auf der Infoseite der Bundesregierung). Unter anderem der ADAC Nordbayern rät dazu, nach Möglichkeit generell auf die Mitnahme haushaltsfremder Personen im eigenen Auto zu verzichten. Fahrgemeinschaften müssen sich an die geltenden Regularien halten. Außerdem gilt die mittlerweile bekannte "AHA"-Formel (Abstand + Hygiene + Alltagsmaske), inzwischen erweitert um ein L (wie Lüften) und ein weiteres A (wie App benutzen, gemeint ist die Corona-Warn-App).

Keine Maskenpflicht beim Autofahren

Allerdings ist der Kampf gegen die Corona-Pandemie auch Ländersache, Regeln speziell für Autofahrer werden auch dort nicht überall explizit erwähnt. Eine Pflicht zum Tragen einer Corona-Schutzmaske wie in Bus und Bahn besteht im Auto nicht – schon gar nicht für den Fahrer, wenn er allein unterwegs ist. Ausnahmen sind der praktische Unterricht oder eine Prüfungssituation in einer Fahrschule. Zudem ist das Stoßlüften gerade in einem Auto ratsam und auch problemlos umsetzbar.

Corona-Schutzmaske nicht an den Innenspiegel hängen

Die Corona-Maske sollte während der Fahrt aus Sicherheitsgründen nicht am Innenspiegel aufgehängt werden.

©DPA

Allerdings gibt es beim Tragen von Schutzmasken Einschränkungen am Steuer. Um die Identifizierung des Fahrers bei Verkehrsverstößen zu ermöglichen, darf laut dem Verkehrsrechtsexperten Uwe Lenhart (Frankfurt/Main) "das Gesicht von der Maske nicht so verdeckt" werden, dass er "nicht mehr erkennbar ist". Bei Zuwiderhandlung drohten demnach 60 Euro Bußgeld. In den meisten Bundesländern ist jedoch die Polizei von den Behörden angewiesen, bei Kontrollen mit Augenmaß vorzugehen. Der ADAC mahnt zudem, die Schutzmaske während der Fahrt nicht am Innenspiegel hängen zu lassen, da diese die Sicht einschränken und für Ablenkung sorgen könnte.

Möglichst nicht auf Reisen gehen

Besonders betroffen sind nach wie vor (Auto-)Reisende. Reisen soll es nämlich möglichst gar nicht geben, weder dienstlich noch touristisch. So heißt es im Beschluss vom 25. November, dass "(...) alle nicht zwingend erforderlichen beruflichen und privaten Reisen, insbesondere touristische Reisen auch ins Ausland unter anderem in Hinblick auf die Skisaison" zu vermeiden seien. Uneinigkeit zwischen Bund und Ländern herrscht beim Übernachtungsangebot von Hotels und ähnlichen Anbietern. Während das Kanzleramt ein komplettes Verbot auch über Weihnachten präferiert, wollen einige Bundesländer (u. a. Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen, Schleswig-Holstein, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern) über die Feiertage das Übernachten von Familienangehörigen in Hotels erlauben.
Bereits zuvor hatte das umstrittene Beherbergungsverbot in vielen Bundesländern Touristen aus Risikogebieten das Übernachten in Hotels oder vermieteten Unterkünften untersagt, wenn sie nicht einen höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen können (nähere Informationen gibt es hier).

Fotos: DPA

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