E-Scooter mieten: So geht's

E-Scooter mieten: So geht's

So funktionieren Lime, Circ und Co.

In vielen deutschen Städten kann man mittlerweile E-Scooter mieten. Doch wie funktioniert es, und was kostet es? Die Antworten!
Seit dem 15. Juni sind E-Scooter offiziell erlaubt im deutschen Straßenverkehr. Und mit dem Startschuss der Gesetzgebung gehen in deutschen Städten jetzt unzählige Verleih-Dienste an den Start, bei denen man die elektrischen Tretroller mieten kann. Das Mieten eines E-Scooters ist einfach und funktioniert ähnlich wie beim Carsharing über eine Smartphone-App.

Anleitung: So mietet man einen E-Scooter

1. App herunterladen: Laden Sie sich die App des jeweiligen Anbieters auf das Smartphone herunter.
2. Registrierung: Registrieren Sie sich beim E-Scooter-Verleihdienst. Die App führt Sie Schritt für Schritt zum Kundenkonto. Bei der Registrierung wird bereits die Zahlungsmethode abgefragt. Die meisten Anbieter akzeptieren Kreditkarte oder Lastschrift.
3. E-Scooter finden: Die App zeigt auf einer Karte an, wo die Roller abgestellt wurden und welche sich in der Nähe befinden.
4. Anmietung: Auf dem Tretroller ist ein QR-Code angebracht. Dieser wird mit der App gescannt und der E-Scooter kann sofort genutzt werden. Alternativ steht unter dem QR-Code eine Nummer, die manuell eingegeben werden kann.
5. E-Scooter prüfen: Vor Abfahrt ist es ratsam, einen Blick auf den Akkustand zu werfen und zu prüfen, ob eine gültige Versicherungsplakette angebracht ist. Außerdem sollte der Scooter auf Beschädigungen (z.B. an den Reifen) überprüft werden und kontrolliert werden, ob Lichter und Bremsen richtig funktionieren.
6. Miete beenden: Ist das Ziel erreicht, wird der E-Scooter an einer geeigneten Stelle abgestellt. Achtung: Einige Städte untersagen das Abstellen der Roller an bestimmten Stellen. Die App hilft bei der Suche nach dem richtigen Abstellplatz. Die Ausleihe kann dann über die App beendet werden.
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Voi, Lime, Hive & Co.: Welcher Anbieter ist der richtige?

Obwohl die Legalisierung der E-Scooter erst kurz zurückliegt, gibt es schon eine Vielzahl von Anbietern für Leih-Scooter. Allein in Berlin gibt es momentan acht Verleihdienste für die E-Tretroller. Allgemein sind die wohl bekanntesten Roller-Vermieter Bird und Lime aus den USA oder Voi aus Schweden. Aber auch lokale Startups springen vielerorts auf den Zug auf. In ihrer Funktionsweise und bei den Preisen unterscheiden sich die Anbieter aber kaum. Für welchen Dienst man sich entscheidet, hängt deswegen vor allem vom Standort ab. In einigen Städten gibt es bisher nur einen Anbieter, sodass Nutzer ohnehin keine Wahl aus verschiedenen Firmen haben.
Das sind die sechs größten Anbieter von Leih-E-Scootern:
Bird: Anbieter Bird kommt aus den USA und bietet momentan in elf europäischen Städten E-Scooter zur Miete an. In Deutschland ist die Firma bisher nur in Bamberg vertreten.
Circ: E-Scooter-Verleih Circ hieß bis vor einiger Zeit noch Flash und dahinter verbirgt sich ein Startup aus Berlin. Verfügbar sind die Scooter bereits in Berlin, Hamburg, Herne und Köln. Das Unternehmen will aber schon bald bis zu 80 deutsche Städte abdecken.
Hive: Hive gehört zur Daimler-Tochter Mytaxi und ist aktuell in sechs europäischen Städten vertreten. In Hamburg und München laufen außerdem Pilotprojekte. Die Areale, wo die Scooter genutzt werden können, sind jedoch stark begrenzt.
Lime: Lime ist der aktuell größte Anbieter von Leih-Scootern und bringt sein Angebot aus den USA nach Europa. In 30 Städten ist Lime hier schon vertreten. Darunter Berlin, Hamburg, Frankfurt und Köln in Deutschland.
Tier: Bei Tier handelt es sich um ein Berliner Startup, das seine Scooter schon in 30 europäischen Städten vermietet. In Deutschland findet man die Scooter in Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und München.
Voi: Anbieter Voi stammt aus Schweden und ist momentan in rund 20 europäischen Städten vertreten. Die Expansionspläne sind groß: Allein in Deutschland will Voi künftig in 30 Städten E-Scooter anbieten. Unter anderem in Hamburg und Lübeck sind aktuell Kooperationen mit dem öffentlichen Nahverkehr geplant.

Preise: Was kostet das Mieten eines E-Scooters?

Die Kosten für die E-Scooter-Miete setzen sich aus einer Grundgebühr und einem Minutenpreis zusammen. Die Grundgebühr liegt bei einem Euro. Sie wird bei jeder neuen Miete berechnet. Pro Minute kommen dann 15 bis 20 Cent dazu. Bei einer Stunde Fahrzeit werden so zwischen 9 und 13 Euro fällig. Der Maximalpreis ist bei den Anbietern gedeckelt. Bei Hive liegt er beispielsweise bei 25 Euro, Voi verlangt maximal 100 Euro. Der maximale Miet-Zeitraum liegt in der Regel bei 24 Stunden. Wird ein E-Scooter nicht binnen 48 Stunden wieder abgemeldet und abgestellt, gilt er bei den meisten Anbietern als verloren. Der Anbieter des Scooters kann dann Entschädigungen fordern.

Wer darf die E-Scooter leihen?

Für den E-Scooter ist kein Führerschein nötig, allerdings muss man zur Miete eines E-Scooters mindestens 18 Jahre alt sein. Dass man den Tretroller laut Gesetz bereits ab 14 Jahren fahren darf, hat darauf keinen Einfluss. Schließlich wird bei der Ausleihe ein Vertrag mit dem Dienstleister eingegangen und das ist erst bei Volljährigkeit möglich. Auch eine Helmpflicht gibt es für die Nutzung von E-Scootern nicht, allerdings ist das Tragen eines Helmes dringend anzuraten. Wichtig: E-Scooter dürfen nur auf Radwegen, Radfahrstreifen und Fahrradstraßen fahren. Fehlen diese, darf man auf die Straße ausweichen. Gehwege sind tabu!
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