Elektrische C-Klasse von Mercedes
Källenius kündigt die Elektro-C-Klasse auf der IAA an

Bild: Mercedes-Benz AG
Neben der äußerst groß inszenierten Präsentation des neuen, erstmals elektrischen GLC hat Mercedes-CEO Ola Källenius auf der IAA Mobility in München die geplante Elektroversion der C-Klasse angekündigt.
Schon für den GLC mit EQ-Technologie haben die Stuttgarter eine neue Plattform entwickelt, die auch die Basis für weitere sogenannte "Core-Fahrzeuge" des Konzerns bilden soll. Die MB.EA-Plattform kombiniert 800-Volt-Technologie und eine maximale Ladeleistung von bis zu 330 kW. So kann beispielsweise der GLC mit einer Reichweite von über 700 Kilometern (WLTP) punkten und lädt laut Hersteller in rund zehn Minuten Energie für gut 300 Kilometer nach.
Bis zu 800 Kilometer Reichweite

Der Teaser der elektrischen C-Klasse gibt einen kleinen Vorgeschmack auf das Design der Front: Der neue und beleuchtete Grill des GLC EQ wird übernommen.
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Die künftige C-Klasse soll sogar bis zu 800 Kilometer Reichweite ermöglichen, verrät Mercedes. Dies ist angesichts des Einsatzbereichs als klassisches Flotten- und Langstreckenauto auch nötig, wenn die Mittelklasse weiterhin erfolgreich bleiben soll.

Der neue GLC mit EQ Technologie feierte am 7. September auf der IAA sein Debüt.
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Illuminierter Grill auch für die C-Klasse
Das von Mercedes gezeigte Teaser-Bild der beliebten Mittelklasse gibt zumindest an der Front einen winzigen Vorgeschmack auf die elektrische C-Klasse: Wie auch der GLC EQ wird die neue Version wohl mit dem komplett neu designten Kühlergrill aufwarten, der eine dezente Hommage an frühere Mercedes-Modelle der 70er-Jahre symbolisieren soll. Er glänzt mit verchromter Optik und einem Gittermuster mit 942 Leuchtpunkten. Außerdem gibt es eine Lichtanimation zur Begrüßung und Verabschiedung. Im Zentrum steht ein illuminierter Mercedes-Stern.
Beim restlichen Design können wir bislang nur spekulieren. Sollte sich die elektrische C-Klasse aber am GLC und CLA orientieren, was durchaus wahrscheinlich ist, dann können wir uns wohl auf so manchen Stern im Panoramadach, in den Scheinwerfern und Heckleuchten einstellen. Für den Innenraum könnte die Mittelklasse einen ähnlichen Hyperscreen (39,1 Zoll) und die gleichen Materialien wie der GLC bekommen.

Ein ähnlicher Innenraum wie der des elektrischen GLC wird uns wohl auch bei der künftigen Elektroversion der C-Klasse erwarten.
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Die Elektro-C-Klasse könnte bereits 2026 kommen
Auch wenn sich Mercedes noch nicht konkret zum Marktstart der C-Klasse mit EQ-Technologie geäußert hat, könnte diese bereits 2026 ihr Debüt feiern. Schließlich gehört sie zu den wichtigsten Modellen des Stuttgarter Portfolios. Und die Basis bzw. Plattform steht dank des elektrischen GLC bereits in den Werkshallen bereit.
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