Bildergalerie Fiat 500 (2020)

Bildergalerie Fiat 500 (2020)

Fiat 500 (2020): Preis, EV, Änderungen, Marktstart, Reichweite, Batterie, Schnellladen

Neuer 500 nur noch als Elektroauto

Der neue Fiat 500 ist da! Es gibt ihn nur als Elektroauto, mit neuem Infotainment – und teilautonom fahren kann er auch noch. Alle Infos.
Nach 13 Jahren Bauzeit startet 2020 eine neue Generation des Fiat 500. Die steht auf einer neuen Plattform und fährt nur noch elektrisch. Parallel zur E-Version wird der "klassische" 500 mit Verbrenner oder Hybridantrieb aber weiterproduziert. Marktstart für den Neuen Elektro-500 dürfte im Sommer 2020 sein, die Preise könnten bei 30.000 Euro starten.

Kein Fiat-Logo mehr an der Front

Der Neue ist immer noch klar als 500 zu erkennen. Neue Designelemente machen ihn moderner.

Der Neue ist deutlich als 500 zu erkennen, zu den bekannten Retroelementen mischen sich aber natürlich neue Designmerkmale. Nehmen wir zum Beispiel die Scheinwerfer. Die bekannten runden Lichter, die bereits der erste Fiat 500 hatte, werden neu interpretiert und mit einer neuen runden Lichtsignatur ausgestattet. Die Motorhaube wurde ebenfalls neu gestaltet ist und jetzt breiter wirkt. Wegen des Elektroantriebs entfällt der Kühlergrill, er wird aber in Form eines Trapez' im Blech wieder aufgenommen.
Statt eines Fiat-Logos prangt in der Mitte, flankiert von zwei horizontalen Zierleisten, ein 500-Schriftzug. Auch die neue Frontschürze bildet ein Trapez und nimmt so das Design eine Etage tiefer wieder auf. Sie ist mit einem neuen, feinmaschigen Wabengitter verschlossen. In der Seitenansicht sieht man, dass der neue 500 flächiger designt ist und die Türen sich jetzt optisch besser einfügen. Die Türgriffe sind in die Karosserie eingelassen. Am Heck fallen die neugestalteten Rückleuchten und die zackigere Gestaltung von Kofferraumklappe und Schürze auf.

Neues Widescreen-Display

Der Innenraum der dritten Fiat 500-Generation wirkt deutlich edler und aufgeräumter.

Der neue Innenraum ist deutlich aufgeräumter. Das Armaturenbrett dominiert ein deutlich größeres, aufgesetztes Widescreen-Display. Das misst 10,25 Zoll, kann per Touch bedient und gesplittet werden und die Darstellung der Apps lässt sich recht frei konfigurieren. Darunter rahmen die Knöpfe fein säuberlich aufgereiht ein Ablagefach ein. Mit der oberen Reihe werden die Klimaanlage, die Sitz- und Scheibenheizung bedient. Darunter befindet sich eine weitere Neuerung: Über die vier dortigen Tasten werden die Fahrstufen eingelegt. Das gab es bisher nur bei der Abarth-Version mit Automatik. Die digitale Tacho-Einheit ist bereits bekannt und weiterhin rund gestaltet. Natürlich gibt es aber neue Anzeigen, die beispielsweise die verbleibende Reichweite oder den Batterieladestand zeigen. Das neue Lenkrad ist unten abgeflacht, mit mehr Funktionen und wertiger wirkenden Tasten ausgestattet.

500 fährt jetzt teilautonom

Um so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen, gibt es einen eigenen Fahrmodus.

Der neue Fiat 500 verfügt über drei Fahrmodi. Im Programm "Normal" soll er sich wie ein regulärer Verbrenner fahren, unter "Range" verbirgt sich ein One-Pedal-Modus, bei dem das Auto fast vollständig über das Gaspedal gefahren wird. Die Bremse benötigt man nur noch, um das Auto komplett zum Stillstand zu bringen. Für die größtmögliche Reichweite sorgt der "Sherpa"-Modus. Dazu fährt das Auto nicht mehr schneller als 80 km/h, der Druck aufs Gaspedal wird besonders sanft an den Motor weitergeleitet und Verbraucher wie die Klimaanlage und die Sitzheizung werden automatisch ausgeschaltet – können aber wieder manuell aktiviert werden.
Der Fiat 500 kann teilautonom fahren. Dazu hat er verschiedenste Assistenzsysteme an Bord, wie die adaptive Geschwindigkeitsregelung, die selbstständig bremst und beschleunigt. Dabei achtet das System auf andere Autos, Fußgänger und Radfahrer. Auch ein Spurhalteassistent, Geschwindigkeitsassistent der Schilder erkennt, ein Totwinkel-Assistent, ein Müdigkeitswarner und ein 360-Grad-Kamera-System zum besseren Parken finden ihren Weg in den Kleinwagen

Sonderedition zum Marktstart

Das Sondermodell 500 "la Prima" gibt es nur als Cabrio. Die ersten 500 Stück sind besonders ausgestattet.

Zum Marktstart gibt es eine First Edition, die auf den Namen "la Prima" hört und nur als Cabrio angeboten wird. Diesen besonderen 500 gibt es in drei Farben: Grau Metallic, Ozean Grün und Himmel Blau. Außerdem ist er mit Chromeinsätzen an den Fenstern und Chromzierleisten ausgestattet. Die ersten 500 Fahrzeuge pro Land werden außerdem mit einer Plakette, die die Seriennummer und das Auslieferungsland ausweist, ausgestattet und bekommen ein besonderes Verdeck mit Fiat-Monogramm. Serienmäßig sind Assistenten wie Notbremsassistent, Spurhalteassistent, Rückfahrkamera, Geschwindigkeitsregelsystem, Lichtsensor und Fernlichtassistent an Bord. Der Fiat 500 "la Prima" ist ab sofort online reservierbar und kostet ab 37.900 Euro.

Klima lässt sich per App steuern

Der Fiat 500 auf der E-Plattform ist das erste Modell der Marke, das mit dem neuen Infotainmentsystem Uconnect 5 ausgestattet ist. Das baut auf Android Automotive auf, unterstützt Apple CarPlay und Android Auto. Bedient wird es über einen 10,25 Zoll großen Widescreen-Bildschirm. Dank Echtzeitdaten kann das System zum Beispiel Staus und das Wetter in die Navigation einbeziehen und Ladestationen in der Nähe anzeigen. Außerdem lässt sich darüber ein WLAN-Hotspot für bis zu acht Geräte einrichten und es gibt jetzt eine Spracherkennung, die auf Amazon Alexa basiert. Auf einige Funktionen und Daten kann man auch aus der Ferne zugreifen. So lässt sich per App der Ladezustand der Batterie abfragen, das Fahrzeug orten oder der Reifendruck checken. Außerdem kann man das Auto auf- und zuschließen und das Licht sowie die Klimaanlage einschalten.

320 Kilometer Reichweite

Zum Marktstart gibt es nur eine Version mit 118 Elektro-PS. Es könnten noch weitere Leistungsstufen folgen.

Die neue Generation des 500 gibt es nur noch als Elektroauto. Zum Marktstart bietet Fiat nur eine Variante mit 118 PS. Sie beschleunigt in glatten neun Sekunden von null auf 100 km/h, Schluss ist bei 150 km/h – der Reichweite zuliebe. Die liegt bei 320 Kilometern nach WLTP, die Energie wird in einer 42 kWh großen Batterie gespeichert. Serienmäßig ist ein Schnelladesystem mit bis zu 85 kW an Bord, damit ist der Energiespeicher in 35 Minuten wieder zu 80 Prozent aufgeladen.

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