Mit dem Ford E-Transit geht es bald vollelektrisch auf die Baustelle. Der nach Angaben von Ford in Europa meistverkaufte Transporter im zwei Tonnen Segment, bekommt das neueste Ford-Sync 4 Infotainment spendiert und ist damit immer online. Der elektrische Antrieb soll im Transit aber nicht nur zur Fortbewegung genutzt werden, sondern lässt den Lieferwagen auf Wunsch sogar zur fahrenden Powerbank für Werkzeug werden. AUTO BILD stellt den elektrischen Transit vor.
Optisch nah am klassischen Transit
Unter der Klappe im Kühlergrill verbirgt sich der Ladeanschluss des E-Transit.
Bild: Ford
Die Elektroversion des beliebten Lieferwagens unterscheidet sich optisch nur im Detail vom bisherigen Transit. Die auffälligste Neuerung ist wohl der Kühlergrill mit seinen blauen Streben. Er beherbergt auch den Ladeanschluss, der sich mittig unter eine Abdeckung verbirgt. Ansonsten bleibt der Transit vom Blech her altbekannt. Auch im Innenraum kann nur das serienmäßige 12-Zoll Infotainment mit Sync 4 als neu betrachtet werden. Mit ihm ist der Ford dank eingebauter SIM-Karte immer online und bietet neben einem Navigationssystem auch eine nun verbesserte Spracherkennung. Ansonsten übernimmt auch der E-Transit das Cockpit des klassischen Transit mit Verbrennungsmotor.
Viel Drehmoment für den Lieferwagen
Dank Einzelradaufhängung wird der E-Transit auch ein zusätzliches Maß an Komfort mitbringen.
Bild: Ford
Anders ist das natürlich beim Antrieb. Der Verbrenner verschwindet und wird gegen einen 198 kW (269 PS) E-Motor an der Hinterachse ausgetauscht. Das maximale Drehmoment des Aggregats liegt bei 430 Nm, was den Transit auch vollbeladen vom Fleck bekommen soll. Die Reichweite ist noch nicht vollständig homologiert, Ford geht aber davon aus, dass es nach dem WLTP-Zyklus bis zu 350 km sein dürften. Möglich macht das ein 67 kWh großer Akku auf den die Kölner sogar ganze acht Jahre oder 160.000 km Garantie geben wollen. Gleiches gilt für alle Hochvoltkomponenten. Genaue Infos zu den Garantiebedingungen sollen zum Marktstart bekannt gegeben werden. Der neue E-Transit soll mittels Gleichstrom und einer maximalen Ladeleistung von bis zu 115 kW den Akkupack innerhalb von 34 Minuten von 15 auf 80 Prozent aufladen können. Mit Wechselstrom und 11,3 kW Ladeleistung dauert es dagegen ganze 8,2 Stunden, hier allerdings bis zur vollständigen Aufladung.
E-Transit wird bei Bedarf zu Powerbank
Besonders innovativ zeigt sich Ford mit der Möglichkeit auch externe Geräte mit dem E-Transit zu betreiben. Eine bordeigene Stromversorgung verwandelt den Transit in eine Fahrende Powerbank mit 2,3 kWh. Damit lassen sich elektrische Werkzeuge betreiben oder akkubetriebene Baustellengeräte wieder aufladen.
Marktstart im Frühjahr 2022
Der Innenraum ist grundlegend bekannt, allerdings spendiert Ford dem E-Transit ein 12-Zoll-Display und Sync 4.
Bild: Ford
Vor allem für Gewerbekunden wird es wichtig sein, dass Ford die Akkus so verbaut hat, dass der Laderaum nicht schrumpft. Weiterhin bietet der leere Kastenwagen maximal 15,1 Kubikmeter Raum zum beladen. Trotz der schweren Akkus soll der Transit aber weiterhin belastbar sein. So verspricht Ford beim Kastenwagen eine Nutzlast von bis zu 1616 kg, ein reines Fahrgestell als Basis für Aufbauten kommt sogar auf 1967 kg. Der E-Transit lässt sich in 25 verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten ordern. Der neue E-Transit soll in Europa im Frühjahr 2022 auf den Markt kommen, zu den Preisen schweigt sich Ford aktuell noch aus.
Ford E-Transit (2022): Bilder
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Die Elektroversion des beliebten Lieferwagens unterscheidet sich optisch nur im Detail vom bisherigen Transit. Die auffälligste Neuerung ist wohl der Kühlergrill mit seinen blauen Streben. Er beherbergt auch den Ladeanschluss, der sich mittig unter eine Abdeckung verbirgt. Ansonsten bleibt der Transit vom Blech her altbekannt. Auch ...
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... im Innenraum kann nur das serienmäßige 12-Zoll Infotainment mit Sync 4 als neu betrachtet werden. Mit ihm ist der Ford dank eingebauter SIM-Karte immer online und bietet neben einem Navigationssystem auch eine nun verbesserte Spracherkennung. Ansonsten übernimmt auch der E-Transit das Cockpit des klassischen Transit mit Verbrennungsmotor.
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Anders ist das natürlich beim Antrieb. Der Verbrenner verschwindet und wird gegen einen 198 kW (269 PS) E-Motor an der Hinterachse ausgetauscht. Das maximale Drehmoment des Aggregats liegt bei 430 Nm, was den Transit auch vollbeladen vom Fleck bekommen soll. Die Reichweite ist noch nicht vollständig homologiert, Ford geht aber davon aus, dass es nach dem WLTP-Zyklus bis zu 350 km sein dürften. Möglich ...
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... macht das ein 67 kWh großer Akku auf den die Kölner sogar ganze acht Jahre oder 160.000 km Garantie geben wollen. Gleiches gilt für alle Hochvoltkomponenten. Genaue Infos zu den Garantiebedingungen sollen zum Marktstart bekanntgegeben ...
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... werden. Der neue E-Transit soll mittels Gleichstrom und einer maximalen Ladeleistung von bis zu 115 kW den Akkupack innerhalb von 34 Minuten von 15 auf 80 Prozent aufladen können. Mit Wechselstrom und 11,3 kW Ladeleistung dauert es dagegen ganze 8,2 Stunden, hier allerdings bis zur vollständigen Aufladung. Der neue E-Transit soll in Europa im Frühjahr 2022 auf den Markt kommen, zu den Preise schweigt sich Ford aktuell noch aus.