Ford Kuga: Kaufberatung
Gesucht: Der beste Ford Kuga

Das SUV hat die Branche in den letzten Jahren über eine wirtschaftlich äußerst schwierige Zeit gerettet – und Ford im Besonderen. Was den Kuga im Speziellen auszeichnet, klärt die Kaufberatung.
Der Kuga ist ein SUV durch und durch: schnittig gezeichnet, mit nur dezenten Offroad-Merkmalen ausgestattet und technisch als enger Verwandter des aktuellen Focus konzipiert. Das macht ihn auch auf der Straße beinahe einem konventionellen Pkw ebenbürtig. Wegen des höheren Aufbaus teilt er dem Fahrer Informationen von der Fahrbahn etwas behäbiger mit, zählt in seiner Klasse aber zu den agileren Vertretern. Die variable Drehmomentverteilung – bei Ford Torque Vectoring genannt – erbt der Kuga vom Focus und leitet damit die Antriebskraft zum Beispiel in Kurven bis zu einem gewissen Grad vom kurveninneren an das kurvenäußere Rad. Im Grunde funktioniert das Ganze wie ein invertiertes ESP, nur dass nicht das Rad mit weniger Haftung gezielt abgebremst wird, sondern jenes mehr Drehmoment zugebilligt bekommt, welches noch die volle Kraft übertragen kann. Das soll vor allem die Traktion am Kurvenausgang begünstigen.
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Im ländlichen Geschlängel fühlt sich der agil abgestimmte Kuga sichtlich wohl.
Bild: Lena Barthelmess
Interieur: Luftigkeit trotz voluminösen Armaturenträgers
Im Interieur kann man Ford nicht vorwerfen, dass sie ihre Kunden mit Langeweile vergraulen würden. Ganz im Gegenteil: Der voluminös gestaltete Armaturenträger reckt sich dem Fahrer förmlich entgegen und verzichtet bewusst auf eine einheitliche Linienführung. Eine bunte Mischung aus horizontalen und vertikalen Lüftungsdüsen vermengt sich mit teils konservativ, teils progressiv gestalteten Bedienelementen – und wer auf das satt klingende, aber mit kleinen Rundtasten überfrachtete Sony-Soundsystem verzichtet, erhält mit dem Standardradio auch noch eine Prise diagonal eingepasster Bedienelemente. Wer nun hofft, die Kölner ließen dem Kuga in Kürze ein Facelift im Stile des Focus angedeihen, dem sei gesagt: Rund anderthalb Jahre müssen wir auf die Runderneuerung noch warten. Davon einmal abgesehen, bietet das Kuga-Interieur wenig Anlass zur Klage. Das Raumgefühl wirkt trotz des voluminösen Armaturenträgers keineswegs beengt, das Cockpit ist vielmehr um den Fahrer herumdesignt, sodass man sich fast schon mit dem Auto verbunden fühlt. Und nein: Das ist keine Phrase aus der Pressemappe, sondern unser ehrlicher Eindruck. Dazu erfreuen die angenehm konturierten Sportsitze mit gutem Seitenhalt, die auch in Sachen Einstellbereich groß gewachsenen Fahrern ausreichende Möglichkeiten zur Entfaltung bieten.

Das optionale Panoramadach (1200 Euro) macht zunichte, was der hohe Aufbau an Kopffreiheit bringt.
Bild: Lena Barthelmess
Motoren und Getriebe: Euro 6 ist Standard

Handschalter oder Automatik? Die Wahl gibt's nur bei den stärkeren Dieseln. Die Basis kommt stets mit manuellem Getriebe, der Top-Benziner mit DKG.
Bild: Werk

Mittelgroße SUV wie der Kuga fahren gern als Diesel mit vier angetriebenen Rädern vom Hof. Das ist auch unser Tipp.
Bild: Lena Barthelmess
Ausstattung: Preisvorteile nur vereinzelt

Beim Kuga deckt sich der Aufpreis für eine höhere Linie ziemlich genau mit deren Mehrwert. Im Bild: Titanium mit dem optionalen Sony-Soundsystem.
Bild: Lena Barthelmess
Weitere Infos zum Ford Kuga sowie die konkreten Kaufempfehlungen finden Sie oben in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen Daten und Tabellen gibt es hier:
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