Ford plant Neuausrichtung: Elektro, Crossover, Fiesta, S-Max, Galaxy
Ford erfindet sich neu – Fiesta wird eingestellt, E-Crossover kommt

Ford plant eine komplette Neuausrichtung zur E-Mobilität. Im Zuge dessen wird der Fiesta Ende Juni 2023 eingestellt. Kurz darauf startet ein vollelektrischer Crossover.
Bild: Bernhard Reichel
Ford plant eine Neuausrichtung – unter dem Stichwort "Adventurous Spirit" (Abenteuergeist) will sich der Hersteller künftig neu positionieren. Die Strategie ist gleichzeitig eine Bekenntnis zur E-Mobilität, was sich in künftigen Modellen zeigen soll. Sie bedeutet aber auch, dass der Fiesta vom Markt verschwindet.
Bis Ende Juni 2023 wird der Kölner Kleinwagen noch gebaut, bevor Fiesta und Fiesta ST nach insgesamt 47 Jahren in den Ruhestand gehen. Bereits im Frühjahr wird die Produktion der Baureihen S-Max und Galaxy eingestellt. Ab 2030 will Ford ausschließlich vollelektrische Autos anbieten; und schon 2024 sollen drei neue Elektro-Modelle auf den Markt kommen.
Der Fiesta geht, ein neuer E-Crossover kommt
Bis zum Produktionsende wird es den Fiesta nur noch als Fünftürer geben. Bereits bestellte Fahrzeuge werden noch gebaut und an die Kunden ausgeliefert. Mit dem Fiesta-Aus wird zudem die Produktion von Verbrennungsmotoren im Kölner Werk auslaufen. Der Einliter-Benziner, der derzeit noch in Köln gefertigt wird, soll künftig in Rumänien gebaut werden.

Gerade gab's noch ein Facelift, jetzt die überraschende Nachricht: Der Ford Fiesta wird schon Ende Juni 2023 eingestellt!
Bild: Ford Motor Company
Das Ende des Fiesta bedeutet zugleich einen Neuanfang. Der Kleinwagen geht, und ein neues, vollelektrisches Modell kommt – ein mittelgroßer Crossover mit fünf Sitzplätzen (siehe Illustration oben). Die neue Midsize-Baureihe soll ab 2023 im "Cologne Electrification Center" (CEC) vom Band laufen und könnte sich optisch am größeren Mach-E orientieren.
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