Formel 1: Die wichtigsten Hersteller in der Geschichte

Formel 1: 1000. Jubiläumsrennen (Teil 4)

Diese Hersteller waren schon in der Formel 1

Derzeit mischen zwar nur vier Hersteller in der Formel 1 mit. Aber die Geschichte brachte in der Königsklasse insgesamt 68 Motorbauer hervor.
69 Jahre Formel 1 und erstaunlicherweise mischten bisher fast genauso viele verschiedene Motorhersteller mit (es sind 68). Auch wenn darunter ein paar sind, die nur ihren Namen hergaben. Beispiel Red Bull aktuell: Die Motoren waren 2018 zwar von Renault, hießen aber wie der Sponsor TAG Heuer.
Zu den vier in der Formel 1 involvierten Herstellern Mercedes, Ferrari, Honda und Renault sind als Titelsponsoren Aston Martin (bei Red Bull) und Alfa Romeo (bei Sauber) dabei. Derzeit sieht es aber nicht nach dem baldigen Einstieg einer weiteren Marke aus. Porsche hat das mögliche Projekt für 2021 wieder begraben oder zumindest auf die lange Bank geschoben.
Der bisher erfolgreichste Motorhersteller: Ferrari. Die Italiener mischten bei 972 der 997 bisherigen WM-Rennen mit. Davon gewann sie 236 GP, standen 220 Mal auf der Pole-Position, holten 15 Fahrer- und 16 Konstrukteurstitel, 253 Schnellste Rennrunden, 757 Podestplätze, 76.864 Führungskilometer. Seit 1981 stand ein Pilot mit Ferrari-Motor immer mindestens einmal in der Saison auf dem Treppchen – seit 38 Jahren also, die längste Serie bisher. Von 1993 bis 2013 hatte Ferrari 20 siegreiche Jahre in Folge – auch das ein Rekord.

Formel 1: Audi, Aston Martin und Co. im Formel-1-Look

Auch Jaguar war schon in der Formel 1 vertreten

Aber: Auch Mercedes schnappte sich durch die letzten, sehr dominanten Jahre, einige Rekorde: die meisten Siege in Folge (19 im Jahr 2016), die meisten WM-Punkte gesamt (9637).
Viele Bestmarken sind aber auch in den Händen von Ford-Cosworth. Besonders in den 70er Jahren fuhr ein Großteil des Feldes mit Motoren von Cosworth. 1973 gelang dem Hersteller das Kunststück, alle Podestplätze der gesamten Saison zu belegen! 300 verschiedene Piloten fuhren schon mit Motoren von Ford-Cosworth. Zum Vergleich: Auf Rang zwei liegt Ferrari mit 125 Piloten. Cosworth-Rekorde sind außerdem: sieben Konstrukteurstitel in Folge (1968-1974), 108 Doppelsiege, 77 Podien komplett von Ford-Cosworth-Fahrern belegt, 90 Hattricks (Sieg, Pole und schnellste Rennrunde), 22 Siege in Folge (Österreich 1972 bis Südafrika 1974).
Die schlechtesten Hersteller der Formel 1: Hier klicken
Die meisten verschiedenen Motorenbauer mischten übrigens 1985 und 1986 mit – je zehn. Beim Japan-GP 1992 waren auf den ersten acht Plätzen acht verschiedene Hersteller zu finden: Renault, Honda, Ford, Ilmor, Ferrari, Lamborghini, Yamaha und Mugen-Honda. Die meisten siegreichen Marken in einer Saison: fünf (1967, 1985 und 2003). 19 Hersteller siegten bisher überhaupt.
In der Bildergalerie zeigen wir Ihnen die wichtigsten Hersteller der Formel-1-Geschichte.

Formel 1: Die wichtigsten Hersteller in der Geschichte

Alle bisherigen Teile der Serie zum 1000. WM-Rennen:
1) Der erste GP: So fing alles an: Hier klicken
2) Die Weltmeister – Wer war der Beste? Hier klicken
3) Die schlechtesten Formel-1-Fahrer aller Zeiten: Hier klicken

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture-alliance

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