Hochspannung im Qualifying zum Großen Preis von Frankreich! Max Verstappen stellt seinen Red Bull auf die Pole-Position und unterstreicht: Auch ohne flexiblen Heckflügel ist sein Auto superschnell. Hintergrund: Neue Tests sollen ab sofort verhindern, dass sich der Heckflügel bei Top-Speed zu stark verbiegt – und so der Luftwiderstand sinkt. Verstappen happy: „Das ist ein gutes Ergebnis auf einer Strecke, von der wir wissen, dass sie nicht die einfachste für uns ist.“ Für den Holländer ist es die zweite Pole der Saison.
Knapp hinter Verstappen: Weltmeister Lewis Hamilton, der seinen Mercedes kurz vorm Qualifying noch einmal umbauen ließ und in alter Hamilton-Manier seinen Teamkollegen Valtteri Bottas auf Rang drei verwies. „Mental war das ein hartes Wochenende, wir hatten Probleme, das Auto richtig hinzubekommen. Sie glauben gar nicht, wie viele Änderungen wir seit der ersten Trainingssession vorgenommen haben. Zuletzt sind wir wieder da gelandet, wo wir angefangen haben.“
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Sebastian Vettel kann nicht an den Aufwärtstrend aus Monaco und Baku anknüpfen. Der Aston Martin-Pilot landet nur auf Rang zwölf. „Mir fehlte der Grip auf der Vorderachse“, erklärt er am Boxenfunk. Und später: „Auf dem gelben Reifen haben wir uns nicht so wohl gefühlt. Auf Rot wäre Q3 drin gewesen. Aber wir fahren lieber auf Platz zwölf los als mit den weichen Reifen. Der Rote ist nicht so populär. Das Auto ist aufs Rennen abgestimmt, das kann uns nur helfen.“
Schumi junior hadert mit seinem Schicksal.
Kuriosität aus deutscher Sicht: Mick Schumacher crasht sich in den zweiten Qualifyingabschnitt. Der Haas-Pilot liegt auf einem starken 14. Rang, als er in Kurve sechs das Heck verliert und rückwärts in die Leitplanke kracht. Q1 wird daraufhin abgebrochen, Schumacher jr. schafft es so erstmals in die zweite Quali-Runde – wo er allerdings nicht starten kann. Trotzdem fährt er am Sonntag von Platz 15 los – sein bisher bester Startplatz in der Formel 1!
Onkel Ralf Schumacher hat auf Sky Nachsicht: „Mick hat das Heck verloren und keine Chance gegenzulenken. Trotzdem war er sechs Zehntel schneller als der Teamkollege. Das ist nicht gut, aber könnte schlimmer sein.“
Schumi junior hadert mit seinem Schicksal: „Man kriegt einen Kuchen, aber man darf ihn nicht essen. So fühlt es sich an. Dennoch: wir haben es geschafft in Q2, das war ein Ziel, das wir lange ersehnt haben und unsere Race Pace ist auch nicht allzu schlecht. Das könnte ein gutes Rennen werden. Drücken wir mal die Daumen, dass das Getriebe nicht gewechselt werden muss.“
Mick ist nicht der einzige Rookie, der sein Auto in der Kurve verliert. Yuki Tsunoda hat gleich in den ersten Minuten mit einem Dreher für eine erste rote Flagge gesorgt. Der junge Japaner musste seinen Alpha Tauri abstellen und startet am Sonntag von ganz hinten.
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Großes Pech für Aston Martin-Pilot Lance Stroll: Der Teamkollege von Sebastian Vettel kann seine letzte schnelle Runde wegen der roten Flagge nicht beenden und bleibt in Q3 hängen. Ein bisschen ist er selbst Schuld: Seine erste fliegende Runde wurde ihm wegen Überschreitens der Tracklimits gestrichen.

Grand Prix von Frankreich
Ergebnis Qualifying:

1. Max Verstappen (Niederlande) – Red Bull 1:29,990 Min.
2. Lewis Hamilton (Großbritannien) – Mercedes +0,258 Sek.
3. Valtteri Bottas (Finnland) – Mercedes +0,386
4. Sergio Perez (Mexiko) – Red Bull +0,455
5. Carlos Sainz Jr. (Spanien) – Ferrari +0,850
6. Pierre Gasly (Frankreich) – Alpha Tauri +0,878
7. Charles Leclerc (Monaco) – Ferrari +0,997
8. Lando Norris (Großbritannien) – McLaren +1,262
9. Fernando Alonso (Spanien) – Alpine +1,350
10. Daniel Ricciardo (Australien) – McLaren +1,392
11. Esteban Ocon (Frankreich) – Alpine 1:31,736
12. Sebastian Vettel (Heppenheim) – Aston Martin 1:31,767
13. Antonio Giovinazzi (Italien) – Alfa Romeo 1:31,813
14. George Russell (Großbritannien) – Williams 1:32,065
15. Mick Schumacher (Gland/Schweiz) – Haas 1:32,942
16. Nicholas Latifi (Kanada) – Williams 1:33,062
17. Kimi Räikkönen (Finnland) – Alfa Romeo 1:33,354
18. Nikita Masepin (Russland) – Haas 1:33,554
19. Lance Stroll (Kanada) – Aston Martin 2:12,584
Yuki Tsunoda (Japan) – Alpha Tauri ausgeschieden

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