Formel 1: Die besten Bilder vom Baku GP

Formel 1: Grand Prix von Aserbaidschan

Chaos-Knaller in Baku

Lewis Hamilton ist der Sieger eines verrückten Rennens in Baku: Die Red Bulls crashen, Valtteri Bottas platzt der Reifen, Sebastian Vettel wird Vierter.
Was für ein Knaller-Rennen in Baku! Lewis Hamilton gewinnt den Großen Preis von Aserbaidschan vor Ferrari-Star Kimi Räikkönen und Sergio Perez im Force India. Sebastian Vettel wird nur Vierter, obwohl er lange wie der sichere Sieger aussieht. Für Hamilton ist es der 63. Sieg, für Mercedes der 77. als Werksteam und der erste in diesem Jahr.
Alle Zeiten hier: Die Ergebnisse im Überblick
So lief das Rennen: Chaotischer Start zum Aserbaidschan GP! Während es an der Spitze erstaunlich gesittet zugeht, kracht es hinten. Kimi Räikkönen räumt im Kampf um Platz sechs Esteban Ocon ab. Zwei Autos nebeneinander durch eine Kurve - in Baku geht das nicht. Der Force India-Pilot aus Frankreich muss aufgeben, Räikkönen kommt zum frühen Wechsel seiner Ultrasoft-Reifen an die Box.

Glücklicher Sieger: Hamilton auf dem Baku-Podium

Auch weiter hin geht es rüde zu. Nico Hülkenberg und Fernando Alonso klemmen Sergey Sirotkin ein. Klar: Auch hier kracht es. Am Williams des Russen bricht die linke Vorderradaufhängung, Sirotkin fährt in den Notausgang. Alonso schleppt seinen waidwunden McLaren - beide Reifen sind rechts platt - zurück an die Box und durch den Stopp fällt nach hinten zurück.
Vorn behauptet Sebastian Vettel die Führung vor Lewis Hamilton und Valtteri Bottas, die ersten drei Positionen bleiben gleich. In Lauerstellung: Daniel Ricciardo und Max Verstappen in den beiden Red Bulls. Doch zunächst verhindert das Safety-Car den Kampf an der Spitze.
Clevere Taktik von Sebastian Vettel beim Re-Start. Er beschleunigt erst kurz vor der Safety-Car-Linie und damit dort, wo die Start-Ziel-Gerade fast schon zu Ende ist. Hamilton hat keine Chance auf eine Attacke.
Das sagt Vettel nach P4: "Nichts Außerirdisches versucht"
Verstappen überholt indes Teamkollege Ricciardo, auch Sainz schlüpft durch. Spannendes Duell hinter den Top-3! Allein: Verstappen meldet Probleme mit seiner Batterie. Erst zieht deshalb Carlos Sainz im Renault vorbei auf Rang vier, dann auch Nico Hülkenberg. Starke Startphase des Deutschen im gelben Renner.
Aber zu früh gefreut. In Runde zwölf rollt Hülkenberg mit Reifen- und Aufhängungsschaden hinten links nach einem Mauerkuss aus.

Die Szene des Rennens: Red Bulls großer Crash

Währenddessen geht's heiß her zwischen den beiden Red Bulls. Ricciardo attackiert Verstappen, ist Ende Start-Ziel schon vorbei. Doch der Holländer schickt seinen Teamkollegen in Richtung Mauer, touchiert mit seinem rechten sogar das linke Vorderrad des Australiers. Zunächst bleibt Verstappen vorne.
Vettel hat in Runde 18 bereits 4,4 Sekunden Vorsprung auf Hamilton, der einmal auch kurz vom Winde verweht neben die Strecke fährt. Räikkönen hat sich mit weichen Reifen indes schon auf Platz sechs vorgefahren. Hamilton jagt nun Vettel. In Runde 23 übertreibt der Weltmeister es, verbremst sich vor Kurve eins. Vettels Vorsprung wächst auf 8,1 Sekunden. Hamilton kommt in die Box, lässt sich die vom Verbremser demolierten Reifen wechseln.
 
Dahinter geht in Runde 27 das Red-Bull-Duell weiter. Ricciardo kassiert Verstappen auf der Start-Ziel-Geraden, eine Kurve später kontert Verstappen. In Runde 36 macht Ricciardo dann aber kurzen Prozess und zieht vorbei.
In Runde 31 kommt Vettel zum Stopp. Ferrari wechselt die Reifen beim Spitzenreiter in nur 2,3 Sekunden. Mit gelben Soft-Pneus, also der gleichen Mischung wie Hamilton und damit konservativer Strategie, geht Vettel zurück auf die Strecke. Bottas übernimmt die Führung, muss aber noch zum Reifenwechsel.
Runde 40: Jetzt kochen die Emotionen hoch bei Red Bull! Nachdem Verstappen beim Boxenstopp erneut an Ricciardo vorbeigekommen ist, setzt der Australier Ende Start-Ziel zum Gegenangriff an. Verstappen fährt Zick-zack und haut Ricciardo die Tür zu. Das Unvermeidliche passiert: Ricciardo saust Verstappen ins Heck. Beide Red Bull sind raus.
Red-Bull-Bosse nach Crash wütend: "Sie haben es versaut!"
Red-Bull-Sportchef Helmut Marko sauer: "Sowas darf nicht passieren. Beide müssen so viel Hirn haben, dass sie nicht in so eine Diskussion kommen. Da braucht man keine Schuldzuweisungen machen, da sind beide beteiligt. Es ist vorher alles durchgesprochen worden, aber scheinbar muss man andere Maßnahmen ergreifen."

Ein Verbremser in Turn eins kostet Vettel das Podium

Aber: So wird der GP noch mal spannend: Denn nicht nur der Führende Valtteri Bottas kommt während der nötigen Safety-Car-Phase an die Box, auch Vettel wechselt noch mal auf ultrasofte Reifen. Mit den härteren Gummis hätte er beim Re-Start keine Chance gehabt gegen den Finnen. Bottas bleibt zunächst vorn. 
Kuriose Szene dahinter: Romain Grosjean haut seinen Haas auf Platz sechs liegend beim Reifenaufwärmen in die Mauer.
Auch nach dem letzten Re-Start bleibt das Rennen ein Klassiker: Erst verbremst sich Vettel in Kurve eins und fängt sich einen Bremsplatten ein. Der Heppenheimer fällt auf Rang vier hinter Teamkollege Räikkönen zurück, wird dann auch von Sergio Perez kassiert. Wenig später platz Bottas' linker Hinterreifen - aufgeschlitzt von einem Karbonteil. Hamilton profitiert, übernimmt die Führung und gibt die nicht mehr her.

So lief das Qualifying:

Erstmals seit seiner letzten WM-Saison 2013 schafft Sebastian Vettel wieder drei Pole-Positions in Folge! Der Deutsche startet auch auf dem Stadtkurs in Baku vom ersten Startplatz. Bereits Vettels erster Versuch in Q3 mit einer Zeit von 1:41.498 Minuten reicht ihm zu seiner 53. Karriere-Pole. WM-Widersacher Lewis Hamilton kommt mit Ablauf der Uhr nur noch auf anderthalb Zehntel an den Deutschen ran.
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Vettel ist am Samstag schon zum dritten Mal vorne

"Das Auto fühlte sich schon in Q1 und Q2 super an. Also wusste ich, dass ich alles habe, was ich brauche", strahlt Vettel nach dem Qualifying. "Mit meiner ersten Runde war ich richtig happy. Die zweite war zwar noch bisschen schneller, aber in Turn drei habe ich mich verbremst. Zum Glück war die erste schon gut genug."
Der Ferrari-Star profitiert auch davon, dass Teamkollege Kimi Räikkönen im zweiten Versuch ebenfalls einen Schnitzer einbaut. Nach zwei Sektorbestzeiten ist der Finne auf Bestzeitkurs, dann bricht ihm in Kurve 16 das Heck aus. Nur P6 für Räikkönen. "Sehr schade für Kimi, bis zur letzten Kurve hatte er die Pole in der Hand. Aber so läuft es eben manchmal. Ich hoffe nächstes Mal macht er es besser", sagt Scuderia-Teamchef Maurizio Arrivabene.
Bitter für Räikkönen: Weil er sich bei einem Verbremser in Q2 seinen Satz superweicher Reifen ruiniert, muss er als einziger Fahrer der drei Top-Teams auf den weniger haltbaren ultraweichen Pneus starten, wird damit als Erster aus der Spitzengruppe zum Boxenstopp abbiegen.
Mercedes wittert durch Räikkönens Abwesenheit an der Spitze indes die Chance, Vettel unter Druck zu setzen. Valtteri Bottas, Dritter hinter dem Deutschen und Hamilton, glaubt: "Wir sind bereit für den Kampf! Endlich sind wir mal mit beiden Autos da vorne, das war dieses Jahr noch nicht wirklich der Fall." Auch Hamilton gibt sich trotz P2 zufrieden: "Das war knapp heute. Wir haben einen guten Job gemacht, das Auto von da, wo wir gestern waren, hier hin zu bringen. Morgen werde ich versuchen, Seb das Leben schwer zu machen."
Mercedes schafft Wende: "Haben alles verändert"
China-Sieger Daniel Ricciardo muss sich diesmal mit Rang vier begnügen, schlägt aber immerhin Teamkollege Max Verstappen, der Fünfter wird.
Ricciardo zuversichtlich: Red Bull setzt voll auf Rennpace
Überzeugen können auch die Force Indias von Esteban Ocon und Sergio Perez, die auf der Power-Strecke vom starken Mercedes-Motor in ihrem Heck profitieren und die vierte Startreihe belegen. Dahinter reihen sich die Renault-Piloten ein. Erneut schlägt Nico Hülkenberg als Neunter seinen Stallgefährten Carlos Sainz. Der Emmericher muss nach einer Getriebestrafe allerdings fünf Plätze zurück in der Startaufstellung.
Im Video: Formel 1 nur knapp an Mega-Crash vorbei

So lief das Abschlusstraining

Pünktlich vor dem Qualifying ist Sebastian Vettel wieder zurück in der Spitzengruppe! Nach den Plätzen zehn und elf am Freitag schnappt sich der Ferrari-Star zwei Stunden vor der Qualifikation in Baku (15:00 Uhr / RTL) am Samstag die Bestzeit im Abschlusstraining - 0,361 Sekunden vor WM-Verfolger Lewis Hamilton im Mercedes.
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Dem Vernehmen nach hat Vettel über Nacht das Set-Up von Ferrari-Teamkollege Kimi Räikkönen übernommen - und ist damit auf Anhieb 0,4 Sekunden schneller als der Finne, der Dritter wird. Knapp dahinter: Max Verstappen im Red Bull und Valtteri Bottas im zweiten Silberpfeil - die Plätze zwei bis fünf liegen innerhalb von nur etwas mehr als einem Zehntel, für ein spannendes Qualifying ist also alles angerichtet!
Einzig China-Sieger Daniel Ricciardo muss aus der Spitzengruppe abreißen lassen. Der Australier kriegt bei kühleren Bedingungen und deutlich mehr Wind, der die Piloten vor allem in Turn 16 reihenweise vor Probleme stellt, keine saubere Runde hin, wird nur Zwölfter - auch, weil die Session zehn Minuten vor Ende für sieben Minuten mit der roten Flagge unterbrochen wird. Auslöser ist Williams-Pilot Sergey Sirotkin, der sein Auto unsanft in der Mauer versenkt.
Im Pech auch Nico Hülkenberg. Der Deutsche verpasst große Teile des Trainings an der Box, am Ende steht fest: Das Getriebe an seinem Renault muss gewechselt werden, fünf Plätze in der Startaufstellung muss Hülkenberg deswegen zurück.

So lief der Freitag:

Die Brust ist breit bei Daniel Ricciardo: Anderthalb Wochen nach seinem Sieg in China zaubert der Red-Bull-Pilot auch am ersten Tag in Baku die Bestzeit auf die Strecke. Mit einer Zeit von 1:42.795 Minuten auf ultraweichen Reifen verweist er Kimi Räikkönen im Ferrari um 0,069 Sekunden auf den zweiten Rang.
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Nach dem holprigen Start in der ersten Session, als Räikkönen die letzte halbe Stunde verpasst, findet Ferrari zurück in die Spur. Räikkönen verrät, was dahinter steckt: "Wir hatten kein Probleme. Ich wollte einfach nur ein anderes Set-Up, die Umbauten dafür haben leider lange gedauert. Aber lieber investiere ich die Zeit am Ende vom ersten Training und bin dann für das zweite bereit." Der Plan geht auf. "Das war schon mal nicht so schlecht heute", lobt der sonst so wortkarge Finne.
Zwar hat Räikkönen auf seiner schnellsten Runde, die ihn knapp hinter Ricciardo spült, etwas Hilfe in Form von Windschatten auf der langen Geraden. Doch auch bei den Long-Run-Zeiten kann der Ferrari-Star nach den vorgenommenen Änderungen überzeugen. Gemeinsam mit Max Verstappen ist er über die Distanz mit durchschnittlichen 1:47,5-er Zeiten auf ultrasoften Reifen am schnellsten.
Knapp dahinter: Ricciardo und Sebastian Vettel, die jeweils im 1:47,7-er Bereich zirkulieren. Der Blick auf die Zeitentabelle am Ende trügt deshalb auch, denn hier steht für Vettel nur Platz elf zu Buche. Der Deutsche verbremst sich aber auf seiner schnellsten Runde bei der Quali-Simulation, muss in den Notausgang von Kurve 15 und bricht die Runde entsprechend ab. "Das hätte ich besser machen müssen. Aber zum Glück ist heute erst Freitag, das Wochenende wird stärker", sagt Vettel.
Sorgen hingegen bei Mercedes: Über eine Runde fehlen den Silberpfeil-Piloten in Baku am Freitag knappe acht Zehntel - hinter Max Verstappen im zweiten Red Bull nur die Plätze vier und fünf für Valtteri Bottas und Lewis Hamilton. Noch schlechter sieht es sogar bei den Long-Runs aus: Mit durchschnittlichen Zeiten von 1:48,7 (Hamilton) und 1:48,8 (Bottas) hinken die Mercedes-Piloten über eine Sekunde hinterher.
Einmal mehr sind die Reifen das Problem beim Weltmeisterteam. Bereits nach fünf Runden baut die ultraweiche Mischung am Silberpfeil stark ab, die Zeiten brechen ein. Hamilton tendiert deshalb offenbar schon zu Plan B. Denn der Brite verzichtet im zweiten Training gleich ganz auf einen Einsatz der superweichen Mischung, spart sich so einen Satz für das Qualifying auf. Setzt Hamilton diesen in Q2 am Samstag ein, kann er das Rennen mit der etwas härteren Mischung starten.
Was Mercedes entgegenkommt: "Der Unterschied zwischen den einzelnen Reifenmischungen ist viel geringer als erwartet, beträgt je nach Auto teilweise nur zwischen 0,4 und 0,6 Sekunden pro Runde", erklärt Force-India-Sportchef Otmar Szafnauer. Das eröffnet den Teams bei der Reifenwahl ganz neue strategische Optionen - und rettet Mercedes am Wochenende womöglich genauso wie der trationell deutlich stärkere Motormodus, den die Silberpfeile ab Q2 einsetzen.
Interessant: Der viel zitierte 'Party-Modus' bei Mercedes steht mittlerweile auch den Kunden-Teams zur Verfügung. "Sie haben uns ein bisschen mehr Spielraum gegeben. Auch wir können jetzt aufdrehen", erklärt Szafnauer die gute Leistung Force Indias (P7 für Esteban Ocon im zweiten Training, sogar P3 für Sergio Perez im ersten) und verrät dabei auch gleich, dass Mercedes für Baku eine neue Motorausbaustufe gezündet hat. Zum Vergleich: Die von Renault kommt erst beim nächsten Rennen in Barcelona.
Trotz Rückstand am Freitag sind die Silberpfeile auf der Power-Strecke in Baku also noch nicht aus der Verlosung um den Sieg - die Fans dürfen sich im Rennen am Sonntag (14:10 Uhr / RTL) auf den nächsten spannenden Dreikampf freuen.

So lief das erste Training:

Diese Vollgaspassage liegt den Silberpfeilen richtig: Fast zwei Kilometer geht es auf der Power-Strecke von Baku mit duchgedrücktem Gaspedal dem Zielstrich entgegen - die beste Bühne, um den stärksten Motor der Formel 1 zur Entfaltung kommen zu lassen: Valtteri Bottas beweist das am Freitag in der Auftaktsession zum Aserbaidschan GP (Sonntag, 14:10 Uhr / RTL) mit seiner Bestzeit von 1:44.242 Minuten.
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Weiter auf der Erfolgswelle surft aber vor allem China-Sieger Daniel Ricciardo. Trotz Motornachteil mit dem Renault-Aggregat und langsameren, supersoften Reifen im Vergleich zu Bottas' ultraweichen, kommt der Australier auf 0,035 Sekunden an die Bestzeit heran. Eine deutliche Ansage von Red Bull, dass auch in Baku mit ihnen zu rechnen ist. Bereits im Vorjahr gewann Ricciardo das Straßenrennen am Kaspischen Meer, damals allerdings begünstigt durch die Rangelei zwischen Sebastian Vettel und Lewis Hamilton.
Der britische Weltmeister müht sich indes zum Auftakt am Freitag noch etwas ab, muss nach einem Verbremser einmal in den Notausgang von Kurve zwei. Überraschend noch vor Hamilton auf Platz drei: Sergio Perez, der auch 2016 in Baku schon mal aufs Podium raste. Die Mercedes-Power beflügelt Force India, Perez-Teamkollege Esteban Ocon ist als Fünfter ebenso stark unterwegs.
Gar nicht nach Wunsch läuft die erste Session hingegen für Ferrari. Sebastian Vettel kommt nur auf die zehnte Position, mit 2,2 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Am Funk klagt der Deutsche über Probleme mit den Hinterreifen. Teamkollege Kimi Räikkönen verpasst als 15. nicht nur die Top-10 sondern auch die letzte halbe Stunde des Trainings wegen eines Problems am Heck und anschließenden Arbeiten in der Ferrari-Box.
Noch deutlich früher Schluss hat Max Verstappen. Im Endklassement erzielt der Holländer zwar die sechstschnellste Zeit, nach einer guten halben Stunde fliegt Verstappen aber beim Anbremsen von Kurve sechs ab und landet in der Mauer. Erst am Donnerstag hatte der Red-Bull-Pilot angekündigt, nach seinem China-Fehltritt in Baku extra Gas geben zu wollen - zumindest im ersten Training misslingt dieses Vorhaben. Für Verstappen geht es nach dem Einschlag nicht weiter.
Teamchef Chritian Horner erklärt: "Die Hinterräder haben blockiert. Zu dem Zeitpunkt war an der Stelle viel Wind, vielleicht hat ihn das kalt erwischt." Auf einen Fahrfehler will sich Horner aber nicht voreilig festlegen. "Wir müssen erstmal warten bis das Auto zurück ist und wir alle Daten haben, um mehr zu wissen."
Das Problem: Das ist in Baku gar nicht so leicht! Weil die engen Gassen um die Strecke in der Altstadt während des Trainingsbetriebs gesperrt sind, muss Verstappen neben seinem abgeschleppten Auto ausharren, bis die Session vorbei ist. Teamchef Horner ärgert sich: "Auf einer anderen Strecke hätten wir das Auto schon seit einer Stunde zurück. Jetzt wird es eine knappe Kiste für die Mechaniker, das Auto zur zweiten Session wieder fit zu kriegen."

Autoren: Bianca Garloff, Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance / F1

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