Formel 1: Motoren in der Königsklasse
Fotostrecke: Hersteller in der Formel 1

Derzeit steigt das Interesse diverser Autokonzerne für die Formel 1. Doch wer mischte bisher schon in der Königsklasse mit? Die beeindruckendsten Zahlen.
Bild: Hersteller; Picture-alliance
- Michael Zeitler
68 Jahre Formel 1 und erstaunlicherweise mischten bisher auch 68 verschiedene Motorhersteller mit. Auch wenn darunter ein paar sind, die nur ihren Namen hergaben. Beispiel Red Bull aktuell: Die Motoren sind von Renault, heißen aber wie der Sponsor TAG Heuer. Jetzt steigt das Interesse an der Formel 1 wieder: Zu den vier in der Formel 1 involvierten Herstellern kommen 2018 als Titelsponsoren Aston Martin (bei Red Bull) und Alfa Romeo (bei Sauber) dazu. Und 2021 könnten mit den neuen Motorregeln weitere folgen.
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Der bisher erfolgreichste Motorhersteller: Ferrari. Die Italiener mischten bei 951 der 976 bisherigen WM-Rennen mit. Davon siegte Ferrari bei 230, stand 214 Mal auf der Pole, holte 15 Fahrer- und 16 Konstrukteurstitel, 248 Schnellste Rennrunden, 733 Podestplätze, 74.512 Führungskilometer. Seit 1981 stand ein Pilot mit Ferrari-Motor immer mindestens einmal in der Saison auf dem Treppchen – seit 37 Jahren also, die längste Serie bisher. Von 1993 bis 2013 hatte Ferrari 20 siegreiche Jahre in Folge – auch das ein Rekord.
Mercedes holte sich durch die letzten, sehr dominanten Jahre, auch einige Rekorde: Die meisten Siege in Folge (19 im Jahr 2016), die meisten WM-Punkte gesamt (8864).

Maserati war schon in den 50er Jahren in der Formel 1 dabei
Die meisten verschiedenen Motorenbauer mischten übrigens 1985 und 1986 mit – je zehn. Beim Japan-GP 1992 waren auf den ersten acht Plätzen acht verschiedene Motorhersteller zu finden: Renault, Honda, Ford, Ilmor, Ferrari, Lamborghini, Yamaha und Mugen-Honda. Die meisten siegreichen Marken in einer Saison: fünf (1967, 1985 und 2003). 19 Hersteller siegten bisher überhaupt.
In der Bildergalerie zeigen wir Ihnen die wichtigsten Hersteller der Formel-1-Geschichte.
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