Arabische Nächte in der Formel 1: Lewis Hamilton holt die Premieren-Pole beim Großen Preis von Saudi-Arabien, profitiert dabei aber vom Übermut seines WM-Rivalen Max Verstappen.
Der fliegende Holländer touchiert auf dem Weg zur Bestzeit mit zwischenzeitlich vier Zehntelsekunden Vorsprung (!) in der letzten Kurve nach einem blockierenden linken Vorderrad die Mauer und muss seinen Red Bull abstellen.
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Dank seiner ersten gezeiteten Runde startet Verstappen am Sonntag hinter Hamilton und dessen Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas von Platz drei. Verstappen: "Wir haben gezeigt, wie schnell wir sind. Dann ist mir das Heck weggerutscht. Platz drei ist enttäuschend, aber das Auto ist schnell."
Für Mercedes-Star Hamilton ist es die fünfte Pole-Position im Jahr 2021 und die 103. in seiner Karriere. Der Brite: "Eine harte Strecke, sehr technisch, sehr komplex. Das wird ein harter Kampf morgen."
Für Lewis Hamilton ist es die fünfte Pole-Position im Jahr 2021.
Für die Behinderung von Nikita Mazepin (Haas) und AlphaTauri-Pilot Pierre Gasly im dritten freien Training bekommt er kurz vorm Qualifying übrigens seine zweite von drei möglichen Verwarnungen. Beim dritten "Reprimand" setzt es eine Startplatzstrafe von zehn Rängen. Mercedes muss zudem 25000 Euro blechen. Fürs Missachten von Doppel-Gelb ist Hamilton dagegen straffrei ausgegangen. Red Bull hat Berufung eingelegt.
Neben Verstappen startet Charles Leclerc (Ferrari) in Jeddah von Rang vier. Platz fünf erobert der zweite Red Bull-Pilot Sergio Perez vor Pierre Gasly (AlphaTauri), Lando Norris (McLaren) und Yuki Tsunoda (AlphaTauri).
Schwere Schlappe für Aston Martin: Sowohl Sebastian Vettel als auch Lance Stroll scheiden bereits im ersten Qualifyingabschnitt auf den Plätzen 17 und 18 aus. "Oh Mann", funkt Vettel auf seiner Auslaufrunde. Für Stroll ist es das vierte Mal in den letzten fünf Rennen, dass er es nicht in Q2 schafft. Vettel hatte zuletzt sieben Mal nacheinander mindestens die erste K.o.-Runde überstanden.
"Wir sind insgesamt zu langsam", resümiert der Aston-Martin-Star, "haben uns schwer getan, die Reifen ins Fenster zu bekommen. Vielleicht ist es einfach die Strecke, die nicht zu uns passt. Verkehr auf meiner letzten Runde hat auch nicht geholfen."
Nur Mick Schumacher und Nikita Mazepin in den beiden Haas-Ferrari sind noch schlechter. Schumi junior ärgert sich: "Ich habe vergessen DRS zu drücken, das hat mich eine Zehntelsekunde gekostet." Immerhin: Die beiden deutschen Piloten haben ihre jeweiligen Teamkollegen besiegt.
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Nach Platz drei in Katar landet Alpine-Star Fernando Alonso nur auf Platz 13. Sein spanischer Landsmann Carlos Sainz fängt seinen Ferrari mit einer akrobatischen Einlage kurz vorm Einschlag in die Barriere ab, wird danach mit einem defekten Heckflügel aber nur 15.

Grand Prix von Saudi-Arabien
Qualifying:

1. Lewis Hamilton (Großbritannien) – Mercedes 1:27,511 Min.
2. Valtteri Bottas (Finnland) – Mercedes +0,111 Sek.
3. Max Verstappen (Niederlande) – Red Bull +0,142
4. Charles Leclerc (Monaco) – Ferrari +0,543
5. Sergio Perez (Mexiko) – Red Bull +0,612
6. Pierre Gasly (Frankreich) – Alpha Tauri +0,614
7. Lando Norris (Großbritannien) – McLaren +0,669
8. Yuki Tsunoda (Japan) – Alpha Tauri +0,931
9. Esteban Ocon (Frankreich) – Alpine +1,136
10. Antonio Giovinazzi (Italien) – Alfa Romeo +1,243
11. Daniel Ricciardo (Australien) – McLaren 1:28,668
12. Kimi Räikkönen (Finnland) – Alfa Romeo 1:28,885
13. Fernando Alonso (Spanien) – Alpine 1:28,920
14. George Russell (Großbritannien) – Williams 1:29,054
15. Carlos Sainz Jr. (Spanien) – Ferrari 1:53,652
16. Nicholas Latifi (Kanada) – Williams 1:29,177
17. Sebastian Vettel (Heppenheim) – Aston Martin 1:29,198
18. Lance Stroll (Kanada) – Aston Martin 1:29,368
19. Mick Schumacher (Gland/Schweiz) – Haas 1:29,464
20. Nikita Masepin (Russland) – Haas 1:30,473

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Von

Bianca Garloff