Sebastian Vettel (34) schliddert weiter um politische Aussagen herum, allerdings gibt er wieder etwas mehr Gas als beim GP von Katar vor zwei Wochen. Nach seiner verbalen Vollbremsung in Doha hat der Aston Martin-Star fürs nächste  fragliche Rennen im Mittleren Osten die Strategie geändert. Statt den Finger in die Wunden der konservativen Königreiche auf der Arabischen Halbinsel zu legen, will er nun mit positiver Aufklärung einen Unterschied machen.
„Es ist klar, dass einige Dinge hier nicht so sind, wie sie aus unserer Sicht sein sollten“, sagt Vettel vorm GP in Saudi-Arabien. „Aber wer bin ich, das beurteilen zu können? Wir sollten nicht die negativen Dinge hervorheben, sondern die positiven. Das ist eine viel wirksamere Waffe.“
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Um sein Gewissen zu beruhigen, veranstaltete der Deutsche in der Wüste Arabiens ein Kartrennen nur mit Frauen. Vettel: „Ich habe mich gefragt, was ich hier tun kann. Es ist eine von Männern dominierte Welt. Erst seit 2017 dürfen Frauen hier den Führerschein machen. Also habe ich sieben oder acht Frauen eingeladen, um ihr Selbstbewusstsein am Steuer zu stärken. Es war schön zu hören, wie positiv sie den Wandel in ihrem Land bewerten.“
Sebastian Vettel
Positiv bewertet der Heppenheimer auch seine Entwicklung bei Aston Martin. „Wir hatten einen guten Speed in Katar (Platz zehn; d. Red.). Das Qualifying ist der Schlüssel zu einer guten Performance.“ Denn beim Überholen tut sich sein grüner Renner schwer. „Unser Auto hat ein bisschen zu viel Luftwiderstand“, erklärt Vettel. „Es ist nicht effizient genug und hat zu wenig Abtrieb.“
Trotzdem duelliert sich der Deutsche mit seinem ehemaligen Erzrivalen Fernando Alonso (Alpine) um die Krone des besten Überholers. Im Duell der beiden Altmeister steht es 116 zu 115 für den Spanier, der in Katar erstmals seit sieben Jahren wieder auf dem Podium stand.
Das freut auch Vettel. „Gib uns das richtige Werkzeug und wir liefern“, sagt er. So eine Leistung wie Alonsos dritter Rang in Katar motiviere auch ihn. „Früher war Michael Schumacher meine größte Inspiration“, räumt Vettel ein. „Aber ich bin mittlerweile zu alt für seine Poster an meiner Wand. Mittlerweile können mich auch Fahrten wie die von Fernando beim letzten Rennen inspirieren.“
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Allerdings sorgt die Glanzvorstellung des Doppelweltmeisters auch dafür, dass WM-Rang zehn für Vettel fast außer Reichweite ist. Auf Platz zwölf hat er schon 34 Punkte Rückstand auf Alonso.

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Von

Bianca Garloff